Was hilft den an Medikamenten wirkungsvoll gegen Grippe?
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Ich prognostiziere mal:
2023 ist das Thema durch. Eine Impfpflicht wird in Deutschland nicht kommen, maximal für Pflege- und Gesundheitsberufe. Jetzt wird noch paar Wochen Panik wegen Omikron geschoben, dann ist auch das durch. Im Frühjahr/Sommer dann die vollständige Durchseuchung mit Omikron. Dass die Impfung der 70% der Leute hierzulande es dennoch möglich gemacht hat, halt so irgendwie durchzuwackeln ohne noch umfangreichere Lockdowns und sehr hohe Todeszahlen werden die Impfgegner nicht verstehen und ist auch egal. Ab 2023 gibt es für die oben genannten Ausnahmen einmal abgesehen halt die freiwillige Impfung und fertig. Masken werden vermutlich als beliebtes Mittel um zu zeigen man tut was immer wieder mal verordnet und wieder aufgehoben. Aufgearbeitet was politisch alles schief gelaufen ist, wird da gar nix werden; geschweige denn, dass es irgendwelche Konsequenzen für irgendwen gibt. Man wird sich vermehrt auf ausländische Konflikte stürzen, um die völlige Planlosigkeit bei der Zukunftsgestaltung im Lande möglichst gut zu überspielen (immer garniert mit Verweisen darauf, dass das wichtigste derzeit Extremismusbekämpfung und Anti-Diskriminierungsprojekte sind). Aber Corona wird spätestens 2023 abgelöst durch andere Themen.
Amen :verbeug:
Die Prinzessin-Elisabeth-Polarstation in der Antarktis hat Besuch bekommen: Mit ein paar neuen Forschern im Dezember -alle geimpft, mehrere PCR-Tests und Quarantäne- ist Corona in der Station angekommen. Und hat in kürzester Zeit 2/3 aller Leute dort infiziert - trotz Impfung/Boosterung.
Ein Paradebeispiel, wie schlecht die Impfungen eine Infizierung/Verbreitung verhindern können und wie fraglich damit irgendwelche Regeln bzw. Erleichterungen für Geimpfte sind.
Vieles nur Politik/sinnloser Aktionismus und Wichtigtuerei der "Experten".
@Kelte: Du hast also keine Ahnung wie erfolgreich man bisher gegen Viren mit medikamentösen Behandlungsansätzen war, bist aber überzeugt es wäre hier die besser Strategie gewesen?
Nehmen wir als Beispiel doch mal die Grippe. Tamiflu ist (Quelle kann ich nachreichen) sehr wirksam, solange es direkt nach dem Kontakt mit dem Virus oder spätestens bis 48h nach dem Eintritt der ersten Symptomen verabreicht wird. D.h. man muss verdammt früh erkennen, dass es eine Grippe ist und dann noch rechtzeitig mit der Therapie beginnen um eine gute Wirkung zu erzielen. Warum wohl, wird immer noch zur Impfung geraten (bei Grippe)?
Vereinzelt gibt es durchaus effektive antivirale Mittel (z.B. gegen Herpes), aber im Gegensatz zu bakteriellen Infekten ist bei vielen Virenerkrankungen immer noch die Impfung das einzige wirksame Mittel. Was es gibt ist oftmals nur eine symptomatische Behandlung um die schädlichen Auswirkungen des viralen Infekts zu reduzieren (was nicht immer sehr erfolgreich ist).
Sollten wir jetzt wirkungsvolle Medikamente gegen Covid19 bekommen ist das natürlich zu begrüßen, basierend auf bisherigen Erfahrungen mit Viruserkrankungen kann man aber doch nicht ernsthaft daran zweifeln, dass der Fokus zurecht auf der Entwicklung einer wirksamen Impfung lag.
edit Es gibt bei Viren durchaus hocheffektive Behandlungsmethoden, selbst bei so schweren Brocken wie beispielsweise HIV. Die dort derzeit zur Verfügung stehenden Medikamente sind in der Lage, die Virenlast unter die Nachweisgrenze zu drücken.
Diese Medikamente haben es geschafft, dass zumindest in den Industrienationen HIV heute nur noch als ausgelutschtes Thema wahrgenommen wird - trotz fehlender Impfung.
Da teilst Du die etwas naive Impfstoffgläubigkeit der Politik.
Eine Infektion zu verhindern ist eh ein ziemlich illusorisches Ziel, dem die meisten Impfstoffe wenig gerecht werden können.
Fällt halt bloß erst bei einer Pandemie auf, weil die Infektionsmöglichkeit viel breiter gegeben ist.
Die Verlaufmilderung und die zelluäre Seite der Abwehr halten sich zur Zeit doch scheint's ganz proper.
Bisher ist auf der Prinzessin Elisabeth Antarctica niemand schwer an Covid-19 erkrankt
https://de.euronews.com/2022/01/02/m...schungsstation
Du hälst also eine antiretrovirale Therapie für besser als eine mRNA-Impfung? Hast du Dir schon mal die Nebenwirkungen davon angeschaut? Nebenbei, die muss man ein Leben lang schlucken, da sie den Virus nicht eliminiert…
Wenn du von einer Viruselimination reden willst, dann befinden wir uns im Bereich der DAA bei Hepatitis C und auch da gilt dass diese Medikamente ein deutlich umfangreicheres Nebenwirkungsprofil haben als eine mRNA Impfung (von dem Preis wollen wir mal gar nicht reden).
Ich denke mal die Leute würden dankend eine Impfung gegen Hep C oder HIV nehmen, wenn es die denn mal irgendwann geben sollte.
Was rein statistisch unter gesunden "jungen" Frauen und Männern auch nicht verwunderlich ist - selbst ohne Impfung.
Der für mich störende Punkt ist, dass die gesamte Diskussion um eine Impfung U60 letztendlich auf dem Gedanke basiert,
mit der Impfung eine Verbreitung/Infektion entscheidend verhindern zu können. Mit diesem Argument werden junge Menschen geimpft, Kinder, Kleinkinder.
Ich nicht.
Manche trinken doch auch Chlorbleiche
Er habe einer Ärztin gegenüber behauptet, die Krankheit bereits selbst besiegt zu haben. Er leide lediglich noch unter einer Lungenentzündung und unter Sauerstoffunterversorgung.
Weil man ihn in der Klinik nicht nach seinen Wünschen therapieren wollte, habe sich Biacsics gegen eine Aufnahme entschieden und sei wieder nach Hause gefahren, um sich dort mit Chlordioxid selbst zu behandeln.
Impfgegner behandelt sich selbst mit Chlordioxid – tot
Ich kenn auch Raucher, die der mRNA-Impfung ablehnend gegenüber stehen.
Klar, sind ja alle frisch von der Uni.
http://www.antarcticstation.org/asse...0_s_c1_c_c.jpg
Wikipedia sagt:
zu Oseltamivir (Tamiflu)
Die Wirksamkeit von Oseltamivir ist gering. Eine Meta-Analyse der Cochrane Collaboration kam Anfang 2012 unter anderem zu dem Ergebnis, dass die Substanz die Fortdauer der Grippesymptome nur um 21 Stunden verkürze und keinen Einfluss habe auf die Häufigkeit, mit der Erkrankte in ein Krankenhaus aufgenommen werden.[10][11][12] Eine Metaanalyse der Cochrane Collaboration von 2014 fand bei einer Behandlung mit Oseltamivir bei Erwachsenen eine Verkürzung der Erkrankungsdauer von 7 auf 6,3 Tage.[3] Jedoch hatte Oseltamivir keinen Einfluss auf die Häufigkeit schwerer Verlaufsformen wie Pneumonie oder Bronchitis und wies unerwünschte Arzneimittelwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen sowie bei prophylaktischer Einnahme Kopfschmerzen, psychiatrische und nierenschädigende Effekte auf. Insbesondere konnte die Einnahme von Oseltamivir nicht den Anteil der Patienten reduzieren, die stationär ins Krankenhaus aufgenommen werden mussten.[3] Weiterhin verwiesen sie auf psychische und neurologische Störungen, die in Studien auftraten, aber nicht veröffentlicht worden waren. Daraus zogen die Forscher den Schluss, dass Oseltamivir weniger wirksam ist und schwerere Nebenwirkungen hat als vom Hersteller behauptet.
zu Zanamivir:
Bei jungen Patienten mit einem Durchschnittsalter von 30 Jahren samt nachgewiesener Influenzainfektion kam es dabei zu einer Reduktion der Fieberdauer von 6,8 Tagen bei Placebogabe auf 5,2 Tage bei Verabreichung von Zanamivir, sofern dieses innerhalb von 30 Stunden nach Auftreten der Symptome eingenommen wurde. Die Dauer bis zur klinischen Besserung/Symptomfreiheit betrug in der Placebogruppe 6,3 Tage gegenüber 5,4 Tagen in der Zanamivirgruppe.
Andere Studien bestätigten diese Ergebnisse weitgehend und bescheinigen Zanamivir eine Reduktion der Fieberdauer von 6 Tagen unter Placebo auf 4,5 Tage bzw. eine Verkürzung der Dauer bis zur Symptomfreiheit um einen Tag.
In Deutschland erklärte der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen das Medikament im Jahr 2000 für entbehrlich.
[...]
Die häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind bei Personen mit Asthma bronchiale oder chronisch obstruktiver Lungenerkrankung eine mehr als 20%ige Reduktion der Lungenfunktion (FEV1 oder Peak Flow). Mitunter kam es hier auch zu schweren Bronchospasmen mit vereinzelten Todesfällen.
Ist schon bezeichnend, dass jetzt Medikamente mit geringer Wirkung und großen Nebenwirkungen als die Lösung angepriesen werden, während man Impfungen ablehnt...
Du hast also einer Aussage widersprochen die ich gar nicht getätigt habe? Ließ vielleicht erstmal was ich geschrieben habe (kleiner Tipp, ich habe sogar selbst ein Beispiel für eine Virus genannt, bei dem medikamentöse Behandlung gut funktioniert). Zu HIV hat sich Kanken schon geäußert. Ist eher ein Beispiel wie schwer wir uns bei Viren mit der Heilung tun (die gibt es nämlich für HIV noch nicht, selbst nach so einer langen Zeit und Unsummen die in die Entwicklung geflossen sind).
Hi,
Einer der größten Gesundheitsdienstleister (Kaiser Permanente) hat eine Studie beauftragt, in der jetzt rausgekommen ist, dass die Myo/Perikarditis-Fälle wohl weit höher sind, als den US-Beratungsgremien gemeldet wurden, da sie in dem Meldesystem nicht aufgefallen sind:
https://www.medrxiv.org/content/10.1....21.21268209v1Zitat:
Conclusion We identified additional valid cases of myopericarditis following an mRNA vaccination that would be missed by the VSD’s search algorithm, which depends on select hospital discharge diagnosis codes. The true incidence of myopericarditis is markedly higher than the incidence reported to US advisory committees. The VSD should validate its search algorithm to improve its sensitivity for myopericarditis.
Schaut man sich die Grafiken an, sieht man, dass gerade bei den 12-17 und 18-24 Jährigen die Zahlen erschreckend hoch sind:
Bei männlichen Jugendlichen liegt das Risiko nach der zweiten Impfdosis bei 1/2650
Bei männlichen jungen Erwachsenen liegt das Risiko sogar bei 1/1860.
Wer sich fragt wer der Auftraggeber ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kaiser_PermanenteZitat:
Kaiser Permanente ist ein US-amerikanisches Unternehmen und eine Health Maintenance Organization mit Sitz in Oakland, Kalifornien. Das Unternehmen ist in der Gesundheitsfürsorge tätig und bietet unter anderem Krankenversicherungsschutz an.
Das Unternehmen besteht aus:
Kaiser Foundation Health Plan,
Kaiser Foundation Hospitals,
Permanente Medical Group
Das Unternehmen betreut in acht Bundesstaaten und dem District of Columbia rund 12,2 Millionen Menschen. Dazu werden 39 Krankenhäuser und 695 Arztpraxen betrieben. Damit erzielte das Unternehmen im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 79,7 Milliarden US$.[2]
Das Unternehmen wurde 1945 vom Arzt Sidney Garfield und dem Industriellen Henry John Kaiser, dessen Werften im Zweiten Weltkrieg die Liberty-Frachter bauten, gegründet.
Die Studie aus Hong Kong, die ich ebenfalls verlinkt hatte, kam übrigens zu ähnlichen Ergebnissen bei männlichen Jugendlichen:
https://academic.oup.com/cid/advance...iab989/6445179
Diese ist auch schon peer reviewed.
Gruß
Alef
Hi,
Eine Studie zu den LNP in den Impfstoffen (peer reviewed), scheinen doch nicht so harmlos zu sein:
https://www.cell.com/iscience/fullte...all%3Dtrue#%20Zitat:
Highlights
•
Lipid nanoparticles (LNPs) used for preclinical studies are highly inflammatory
•
The LNPs activate multiple inflammatory pathways and induce IL-1β and IL-6
•
The LNPs' inflammatory properties stem from their ionizable lipid component
•
The LNPs could be responsible for adjuvanticity and some of the side effects
Summary
Vaccines based on mRNA-containing lipid nanoparticles (LNPs) are a promising new platform used by two leading vaccines against COVID-19. Clinical trials and ongoing vaccinations present with varying degrees of protection levels and side effects. However, the drivers of the reported side effects remain poorly defined. Here we present evidence that Acuitas' LNPs used in preclinical nucleoside-modified mRNA vaccine studies are highly inflammatory in mice. Intradermal and intramuscular injection of these LNPs led to rapid and robust inflammatory responses, characterized by massive neutrophil infiltration, activation of diverse inflammatory pathways, and production of various inflammatory cytokines and chemokines. The same dose of LNP delivered intranasally led to similar inflammatory responses in the lung and resulted in a high mortality rate, with mechanism unresolved. Thus, the mRNA-LNP platforms' potency in supporting the induction of adaptive immune responses and the observed side effects may stem from the LNPs' highly inflammatory nature.
Gruß
Alef
Wo steht diese Zahl? In der Zusammenfassung aus Deinem Link lese ich:
Das wäre aber dann 1/10.482Zitat:
Among those who received a second dose of vaccine (n=146,785), we estimated a risk as 95.4 cases of myopericarditis per million second doses administered (95% CI, 52.1 to 160.0).
Guck Dir die Grafik an:
Anhang 47352
Wenn man die Altersgruppe bis 40 Jahre wählt, also die 25-39 Jährigen mit einbezieht, verwässert man so das Ergebnis für die jüngeren Altersgruppen.
Wie war das noch mit dem Durchschnittsvermögen der Deutschen und wieviel Du davon real auf deinem Konto/in deinem Sparstrumpf hast? :D
Gruß
Alef
Das ist doch alles schon lange bekannt? Das habe ich ganz zu Anfang im Mai 2020 schon von Biontech gehört. Es ist ja eben gewollt dass eine lokale Entzündungsreaktion stattfindet, denn ansonsten könnte es ja auch keine Immunreaktion geben. Aus diesem Grund sind anderen Impfungen ja auch Adjuvantien zugemischt, die das bewirken sollen.
Über die IL-6 und 1 Infiltration wurde damals auch berichtet.
Zusammengefasst:
Ist bekannt und auch gewollt.
Wenn ich das richtig sehe sind das ungefähr doppelt so viele wie das PEI im letzten Sicherheitsbericht angibt.
Ob es Zufall ist, dass sich Pfizer gerade in einen Hersteller von Herzmedikamenten eingekauft hat?
https://www.pfizer.com/news/press-re...harmaceuticals
Bestimmt.
„Weit höher“ ist relativ:
„Our estimate of the incidence of myopericarditis following COVID-19 mRNA vaccine is similar in magnitude to that reported from two studies from Israel (7, 8) but higher than that reported in the US studies and at VBRPAC and ACIP meetings (4, 9, 10, 11).
…
Using an identical population, we identified that the encounter text description methodology identified approximately twice as many cases of myopericarditis following COVID-19 mRNA vaccination.“ (Quelle: https://www.medrxiv.org/content/10.1....21.21268209v1)
Ohne das groß relativieren zu wollen:
Für mich ist der Vergleichsrahmen unklar. In der Studie werden zwei Meldesysteme verglichen, eins davon das offiziell verwendete, das nach Ansicht der Autoren nicht alle Fälle an Herzmuskelentzündungen erfasst. So weit, so gut.
Es fehlt aber eine Kontrollgruppe von Ungeimpften, die ebenfalls mit dem alternativen Meldeverfahren analysiert wird. Bzw. fehlt überhaupt eine Gruppe an Ungeimpften. Zumindest wenn man eine Aussage über eine erhöhte Wahscheinlichkeit von Herzmuskelentzündungen in Folge Impfung treffen will.
In den anderen Studien werden sicher die Myoperikarditis-Fälle der Kontrollgruppe der Ungeimpften ebenfalls „nur“ mit offiziellen Meldungen aufgenommen sein. Es wäre nicht unwahrscheinlich, dass es ebenfalls ein paar mehr Vorkommnisse nach dem alternativen Messverfahren dort gegeben hat, was die Fallzahl bei den Geimpften relativiert.
Und 11 bzw. 14 Personen mit Myoperikarditis insgesamt (wenn ich´s richtig gelesen habe) bei 153500 Versuchspersonen, aufgeteilt auf 4 Altersgruppen mit jeweils Unterscheidung Mann/Frau klingt schon gewöhnungsbedürftig. Für 9 Teilgruppen gibt´s Werte, heißt 1,5 Fälle je Teilgruppe. Das gibt statistisch was her?
kanken hat ja schon qualifiziert geantwortet. Ich bin als Laie beim Lesen über das permanente:
"Here we present evidence that Acuitas' LNPs used in preclinical nucleoside-modified mRNA vaccine studies are highly inflammatory in mice."
gestolpert. Wie sieht´s denn aus in den klinischen Studien (Phase I, II, III) am Menschen? Die Autoren in den "Limitations" der Studie:
"Further studies will be needed to determine the exact nature of the inflammatory responses triggered by mRNA-LNP vaccines in humans and how much overlap there might be with the inflammatory signatures documented here for mice. Because vaccine doses and volumes utilized in rodents are much higher than those in humans, detailed dose/volume response studies will be required. Optimization of the delivery volume will be likely essential with the vaccines designed for intranasal human inoculation. Here we used a delivery volume that likely suffused the mouse lungs, whereas the amount used for humans is anticipated to limit the exposure to the nasopharynx." (Quelle: https://www.cell.com/iscience/fullte...all%3Dtrue#%20
1) Hast Du die Grafik angeguckt? Schau dir mal die Verteilung in den Altersgruppen pro 1 Mio an und rechne das Risiko um. (Bei den 18-24 Jährigen bedeuten 537,1 pro 1 Mio bedeutet umgerechnet ein Risiko von 1/1861,850679575498...lasse mich aber gerne eines besseren belehren)
2) Die Studie aus Hong Kong kommt zu einem quasi gleichen Ergebnis IN HONG KONG! Zufall? (Hab sie extra verlinkt)
3) Es gibt statistische Werte, wie viele Myo/Perikarditis-Fälle "normal" bzw erwartbar sind in den Altersgruppen und diese Werte hier liegen weit höher.....lasse mich aber auch hier gerne eines besseren belehren.
Gruß
Alef
Genaugenommen sind´s nicht 537 Fälle/Mio. (12-17 Jahre) für den Vergleich mit der Hongkonger Studie, sondern 337. Aber immer noch eine ordentliche Anzahl.
Wieviele Fälle bei den Ungeimpften gibt´s denn, und vor allem wieviele Fälle nach Covid-Infektion? Zumindest bei Letzterem sind´s (bislang) wohl mehr als nach Impfung.
Als Trost bei den 12-17jährigen: "All cases are mild and required only conservative management." (Quelle: https://academic.oup.com/cid/advance...dFrom=fulltext)
Aber sicher muss man abwägen, ob man sein Kind impfen lassen will.
Hi,
Ok, ist auf Deutschland bezogen, ich suche noch nach Vergleichswerten für die USA bzw ob es da Unterschiede gibt und wenn welche:
https://www.ptaheute.de/corona-pande...-nach-biontechZitat:
Bei männlichen Jugendlichen traten bis 21 Tage nach......................................... Fälle einer Myokarditis auf, im gleichen Zeitintervall wären in der Gruppe 10,88 Fälle zu erwarten gewesen. Bei 18- bis 29-Jährigen ............................... wären lediglich 111,82 Fälle gewesen.[/B]
Ist aber vielleicht ein guter Orientierungspunkt für den Anfang, wie gesagt diese Studie und die aus Hong Kong haben quasi gleiche Ergebnisse, aber man muss sich auch die entsprechenden Altersgruppen anschauen.
Achja, nach dem es Kritik gab mussten die Autoren der Oxford-Studie im nature, die hier auch durch die Presse ging, noch mal die Zahlen korrigieren:
Anhang 47353
https://www.medrxiv.org/content/10.1...276v1.full.pdf
In der Grafik sieht man die Gefahren eine Myokarditis zu bekommen durch Covid-19, oder durch die Impfung. Wo ist die Gefahr laut dieser Grafik am größten, für die Männer unter 40? (Nicht vergessen die andere Grafik anzuschauen und wie es da mit der Verteilung in den feineren Altersgruppen aussieht!)
Gruß
Alef
Hong Kong Studie:
Ergibt ein Risiko von 1/2679,528403001072 für männliche Jugendliche zwischen 12-17 Jahren.Zitat:
Among male adolescents, the incidence after the first and second doses were 5.57 (95% CI 2.38-12.53) and 37.32 (95% CI 26.98-51.25) per 100,000 persons vaccinated.
Die Studie des Gesundheitsdienstleisters mit 377 auf 1 Mio ergibt ein Risiko von 1/2652,519893899204
Schon erstaunlich ähnlich, bei zwei verschiedenen Studien, oder? (Wobei bei der HK-Studie die Probandenzahl recht niedrig ist....)
Gruß
Alef
Es war mit Sicherheit nicht gewollt, dass durch die Lipid-Nanopartikel selbst eine Entzündungsreaktion ausgelöst wird - diese hätte auch keinen therapeutischen Nutzen. Eher im Gegenteil.
Laut Mainstream-Sprech ist es die einzige Aufgabe dieser Partikel, die Verpackung der mRNA sicherzustellen, diese zu schützen. Ansonsten sollten sich diese Partikel möglichst neutral im Körper verhalten.
Es wurde sogar geleugnet, dass diese LNP Entzündungen etc. hervorrufen könnten.
Die Molekularbiologin Dr. Schmidt-Krüger war bei der Einführung der Impfstoffe eine der wenigen, die sich getraut hatten, den offiziellen Verlautbarungen zu den Impfstoffen zu widersprechen und hatte vor den Wirkungen der LNP gewarnt. So sagte sie damals, dass die stellenweise heftigen Nebenwirkungen nach der Impfung nicht zeigen, dass ein Impfschutz aufgebaut wird, sondern das wäre die Abwehrreaktion des Körpers auf die LNP.
Aus ihrer Sicht gut daran zu erkennen, dass in der Biontech Studie die Kontrollgruppe nahezu identische Nebenwirkungen zeigte.
(Diese bekommt wohl bei solchen Studien keine Kochsalzlösung, wie stellenweise behauptet wird, sondern nach ihrer Aussage exakt den gleichen Impfstoff, nur ohne Wirkstoff - im konkreten Fall ohne mRNA. Damit solle wohl sichergestellt werden, dass ein eventueller positiver Nutzen wirklich auf dem Wirkstoff beruht)
Warum setzt man dann anderen Impfstoffen Adjuvanzien zu?
In der Immunologie werden Adjuvanzien eingesetzt, um die Immunantwort auf eine verabreichte Substanz unspezifisch zu steigern. Das heißt, dass für die spezifische Immunantwort das Antigen, für die Stärke der Antwort im Wesentlichen das Adjuvans verantwortlich ist. Adjuvanzien führen zu einer lokalen Gewebereizung [...]. Dadurch werden eine erhöhte Antikörperbildung und eine verstärkte Immunantwort erreicht.
Therapeutisch sind Adjuvanzien als Bestandteil von Impfstoffen bedeutsam. In ihrer Funktion als Wirkverstärker stellen sie keinen Arzneistoff, sondern einen pharmazeutischen Hilfsstoff dar.
Aha, "laut Mainstream-Sprech"...
Ich nehme an, es erübrigt sich nach einer belastbaren seriösen Quelle für diese Behauptung zu fragen?
Ich zitiere mich mal selbst von damals:
In den obigen Screenshots aus dem Video von Frau Schmidt-Krüger hatte ich die Placebo-Nebenwirkungen gelb markiert.
"Nahezu Identisch" ist in meiner Welt anders.
Würde man eher erwarten, bei gleichen Rahmenbedingungen. Ist aber übrigens vermutlich nicht so sehr ähnlich, da in der Studie mit Vergleich der Meldesysteme allgemein Fälle nach mRNA-Impfung (Spikevax und Comirnaty) erfasst wurden, in der Hongkong-Studie nur Fälle nach Impfung mit Comirnaty. Im Screenshot deiner Oxford-Studie sieht man, dass nach Zweitimpfung mit Spikevax die Gefahr einer Herzentzündung erheblich höher als nach Impfung mit Comirnaty ist.
Bei der Studie mit der feinen Unterteilung nach Altersgruppen würde ich aber die Peer Review abwarten. Wie gesagt, aus insgesamt 14 Fällen eine detaillierte statistische Auswertung aufzustellen, klingt gewagt.
Aber sicher, für (männliche) jüngere Menschen gibt es eine erhöhte Gefahr für Entzündung des Herzens nach mRNA-Impfung. Mit großem Abstand offenbar angeführt von Spikevax. Weswegen es einige Länder nicht an Jüngere verimpfen, u.a. Deutschland. Die Stiko hat bereits am 10.11. die Impfempfehlung angepasst (Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Kommis...021-11-10.html)
Nur zur Einordnung Zahlen aus der Oxford-Studie:
"First, we confirm and extend our previous findings in more than 42 million persons that the risk of hospitalization or death from myocarditis following COVID-19 infection is higher than the risk associated with vaccination in the overall population.
...
However, the notable exception was that in younger males receiving a second dose of mRNA-1273 vaccine, the risk of myocarditis was higher following vaccination than infection, with an additional 101 events estimated following a second dose of mRNA-1273 vaccine compared to 7 events following a positive SARS-CoV-2 test." (Quelle: https://www.medrxiv.org/content/10.1...276v1.full.pdf)
Plus dass die Entzündungen i.d.R. in kurzer Zeit ausheilen. Abwägen muss man natürlich immer noch, ob man sein Kind impfen lassen will. Nur die relativ seltenen Fälle der Herzmuskelentzündung zur Beurteilung heranzuziehen (gleich recht nach Impfung mit Comirnaty), ist zu wenig.
Hm, wie viele Covid-19-Fälle gab es in der Zulassungsstudie von Pfizer bei der Gruppe der Geimpften?
Das hört man immer mal wieder und auch die Autoren in der Nature-Medicine-Studie schreiben, dass die Myocarditis aufgrund der Impfung milder sei als die aufgrund der Infektion, geben aber als Beleg (Ref. 22) nur eine Studie über die Häufigkeit einer Myocarditis an, die keinen systematischen Vergleich der Schwere der jeweiligen Myocarditen darstellt. Damit ist diese Aussage der Autoren nicht haltbar und ich frage mich, warum sie so etwas schreiben.Zitat:
Plus dass die Entzündungen i.d.R. in kurzer Zeit ausheilen.
Wo gibt es also eine gute Studie darüber, dass die Myocarditis nach Impfung im Allgemeinen milder ist als nach Infektion?