Ja, bei Dir. Aber Du bist nicht ich und ich nicht Lea.
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Wenn da keine einzige körperliche Technik dabei wäre, wäre der Zweitaufwand richtig. Mit Messerabwehr und "Technik" : Die verkaufen Dir Muffins. Hab ich auch lange guten Glaubens getan.
Und bisher hast Du Dein Leben ohne SV ( durch uns Schlauberger vermittelte jedenfalls ) gebacken.Zitat:
Lerne auch Backen, obwohl es mir ohne backen zu können vorher gut ging. Jetzt backe ich und die Muffins schmecken mir :-)
Ich habe hier im Forum von nicht wenigen herausgelesen, dass dieser Kurs von KS-Konzept tatsächlich vielleicht nicht der empfehlenswerteste ist.
Da scheinen wir uns einig zu sein, Gürteltier.
Vielleicht verkaufe ich ja denen Muffins :-D
Mit dem Geld besuche ich dann einen Kurs, der passender ist.
Warum soll denn überhaupt jemand damit anfangen ? Glauben das nicht primär so Bespassungsbreitensportler ?
Welche persönlichen Erfahrungen lassen Dich glauben, das normale Menschen von SV Training profitieren ? Welche Frau kriegt denn damit den vorplanenden determinierten Vergewaltiger in den Griff ?
Den Exfreund der maskiert im eigenen Hinterhof von hinten zupackte, kriegte eine Schülerin lange vor ihrem KK Training los.
Die Residuen im Kopf mehr durch Expositionen nach Verhaltenstherapiemuster. Aber KS/ SV danach mag verarbeiten helfen.
Jepp, ein Triangulo mag den Ehemann in den eigenen vier Wänden ggf. erst mal ruhigstellen.
Krav Maga oder BJJ als günstigeren Lernort ?
Ist SV nicht eher gut für diese halbgaren Belästiger, denen frau am liebsten schon längst mal ... ?
Seh ich ebenso und eine kampfsportart liefert mir lediglich gute Tools um genau DAS zu unterstützen . Sowohl die Entkommensfähigkeiten als auch das Auftreten um Opferhaltungen zu vermeiden , wie auch das Erkennen durch Erfahrung mit Aggressionen und aggressivem Verhalten .
Je breiter der Kampfsport aufgestellt ist, um so mehr Tools bekomme ich zur Unterstützung . Und nichts davon muss , wenn man es unter SV Blickwinkel betrachtet , so perfektioniert werden, wie man es ev. im Wettkampfbetrieb bräuchte . Und wenn es um deine Haut geht , ist es sinnvoll so viel wie möglich mit einzubeziehen , was dir hilft heil nach hause zu kommen . sei es was den Körper betrifft und was die Umgebung betrifft ...
Wieviel man an Breite verarbeiten kann , DAS wiederum ist dann Personenabhängig , inklusive ihrem Vorleben . Wenn das Arbeiten mit Beine , v.a. Schnell- und Explosivkräftig , vertraut ist , hat man schon einen guten Übertrag zu Tritte ....
Da fragt eine junge Frau eine ganz einfache Frage. Sie würde gern SV machen, was wäre der beste Einstieg. Und alles, was der gesamten, ach so erfahrenen, Forengemeinschaft einfällt ist es einfach ALLES schlecht zu reden. Selbst dieser "Die meisten Menschen werden sich in ihrem Leben nie verteidigen, müssen, also ist es Zeitverschwendung!" darf natürlich nicht fehlen.
Hier sollten so einige mal wieder aus der Foren-Blase heraus ...
@Lea: Ich kann Dir leider nicht weiterhelfen, da alles, was ich mache, hier im Thread schon als ganz böse und sinnlos abgetan wurde. Aber offensichtlich kann das der Rest hier auch nicht.
Hey Lea,
ich sehe das ähnlich wie die meisten hier und würde auch eher zu regelmäßigem Kampfsport in Verbindung mit Selbstverteidigungstraining raten, natürlich unter der Voraussetzung, dass du die Motivation und Möglichkeiten hierfür hast.
In der Region Tübingen gibt's doch sicher Gyms, die beides anbieten. Auf die Schnelle hab ich das hier gefunden: http://kse-reutlingen.de/muay-thai/
https://www.fightfactory-reutlingen.de/kurse/
(oder das hier klingt auch interessant: http://nostyle-selfdefense.de/portfolio/kampfkunst/)
Über die Qualität kann ich dir nichts sagen, aber die bieten z.B. Muay Thai, MMA und Krav Maga an. Eine andere Option wäre es, regelmäßig Kampfsport (ich würde dir persönlich auch zu Muay Thai raten) zu trainieren und zusätzlich ab und zu Seminare im Bereich Selbstverteidigung (Krav Maga, Combatives) zu besuchen, um von dem rein sportlichen Denken wegzukommen. Wichtig ist, wie hier schon erwähnt wurde, dass ausreichend und mit der nötigen Intensität Sparring betrieben wird, und das in allen Distanzen (Stand, Clinch und Boden).
Darüber hinaus würde ich dir empfehlen, dich mehr mit realer Gewalt auseinanderzusetzen, um zu sehen, wie mögliche Angriffe ablaufen. Anschauungsmaterial gibt's mittlerweile auf Youtube zuhauf. Dieses Beispiel zeigt ganz gut, dass auch grundlegende Bodenkampfkenntnisse wichtig sind: https://www.youtube.com/watch?v=T90u0hJZi5c
Zuletzt sollte man sich immer vergegenwärtigen, dass Angreifer zu mehreren oder bewaffnet sein können. Und hier stößt die waffenlose Verteidigung eben an ihre Grenzen. Du hast zwar gesagt, dass Eigenbewaffnung für dich keine Option ist, aber mit diesem Problem muss man sich eben auf die eine oder andere Art auseinandersetzen.
Hi,
die hier: https://www.kidojotuebingen.de/index.php/die-gruppen habe ich gerade beim Rumklicken gefunden. Da gibt´s einfach alles. Mit dem BJJ sind die auch im Unisport vertreten...
Wenn man der Meinung ist gibt es ja noch diesen https://www.kampfkunst-board.info/fo...%C3%BCr-die-SV Faden. Ich finde eher das sich hier in Details verwickelt wird und in die Frage ob es funktionierende SV überhaupt gibt.Zitat:
Zitat von Steapa
Gruß
Alfons.
ist so...
vielleicht mal was in kürze: mir hat man früher mal erzählt, es gehe nicht darum, "sv-fähig" oder "gut" zu werden, sondern darum, besser zu werden als vorher, was das bestehen physischer konfrontationen angeht, also darum, seine chancen (!) im ernstfall davon zu kommen, zu verbessern. das macht m.e. sinn und bedeutet auch: je länger und intensiver ich irgend etwas trainiere, das meine "kämpferischen" aber auch gewaltvermeidungsfähigkeiten verbessert ist das für "sv" sinnvoll.
hätte man gegen einen bestimmten täter vorher nur 5% chancen und hat nach einiger zeit training dann "verbesserte" 15% chancen, dann ist das immerhin eine verdreifachung der wahrscheinlichkeit, unbeschadet davon zu kommen. ist doch schon was und nach oben hin gibt es dann noch einiges an spielraum.
die details (was genau und wie trainiert), die das maß der verbesserung dann weiter steigern können/könnten, muss man einfach im verlauf seiner eigenen trainingskarriere und gewalterfahrungen erkennen und evtl. umsetzen.
es ist doch klar, dass hier jeder aufgrund der EIGENEN, sehr persönlichen, trainingsgeschichte und gewalterfahrungen urteilt und tipps gibt.
Aber sie könnte Dir weiterhelfen, bei ein bisschen Gegenwind durch einen sturen Forenbesserwisser wie mich, einfach seinen eigenen Standpunkt zu waren.
Und geschickt in das Feld des ehesten Konsens zu gehen.
Situationen nicht zu persönlich zu nehmen und sie zu entschärfen, statt sie resignativ ins eigene Weltbild einzurastern ist auch eine gute SV Haltung.
Schon mal eine gute Einschränkung.
Denn schlechte SV übt ständig gespieltes Gewinnen.
Wohingegen guter Kampfsport eben auch lehrt, sich durch sehr körperlich erfahrene Niederlagen nicht definieren zu lassen.
Der Threaderstellerin ist ja hinreichend geholfen.
Ich frage jetzt zum Ausklang mal als tatsächlich Unverständiger: Woher kommt eigentlich diese Macke mit dem Verkaufsprodukt SV ?
Machen da Leute, die Gewalt eigentlich ablehnen, Gewalt zu einem festen Bestandteil ihres Lebens in einer Art Überkompensation ?
Wir Männer haben als Heranwachsende tatsächlich diese latente Bedrohung durch peargewalt, gerne auch fremde.
Aber wenn wir aus dem "interessanten" Alter raus sind, könnte die Sache doch gegessen sein ?
Geht's also um so kleine oder grössere Selbstwertverletzungen, die wir da ausbügeln wollen ?
Die Frauen stehen viel mehr unter dem Druck der ungewollten sexuellen Aufmerksamkeit. Aber die finden doch auch meist recht bündige Strategien dagegen ?
Klar varieren die persönlichen Antworten darauf.
Aber insgesamt betrachtet : Woher kommt in diesem Land der hohe Leumund von SV ? Was soll der Quatsch ?
Klar frage ich das an der falschen Stelle.
Falls die Threaderstellrin "eine von uns" wird, wird sie wohl z.B. in 10 Jahren, auch ohne jede echte SV-Bewährungsprobe, genauso argumentieren wie unser Konsens.
Weiß sie dann einen Deut mehr über die tatsächliche Sinnhaftigkeit von SV ?
Nochmal danke schön für eure Tipps!
Ich war gestern in einem Boxtraining. War echt cool und hat Spaß gemacht.
Der Unisportkurs Thaiboxen ist in den Semesterferien ausgebucht. Aber ich werde auch noch andere Vereine und Kurse besuchen und mir anschauen :-)
Zum Krav Maga hier bin ich nicht gegangen, weil die um die 40 Euro im Monat nehmen und eine Vertragsbindung haben (1 Jahr?!). Too much. Zweimal Probetraining wäre erlaubt. Vielleicht nehme ich die irgendwann mit :-D
Ich schaue trotzdem immer mal nebenbei nach Selbstverteidigungsworkshops in der Umgebung. Habe auch bei der VHS, KS-Konzepte, Hammer-Konzept und anderen Seiten, die ihr mir empfohlen habt, gesucht.
Dabei habe ich folgendes Lustige gefunden:"Schwertkampf als Training? Na klar!
Im Schwertkampf werden Kalorien verbrannt (schon mal einen dicken Samurai gesehen?)..."
Also ich dachte in diesem Moment:
1. ich habe noch nie einen Samurai gesehen
2. Die meisten Menschen hier in der Gegend haben noch nie einen Samurai gesehen
3. ich frage mich, ob er selbst schonmal einen Samurai gesehen hat :-D
4. Japaner ernähren sich im Schnitt recht gesund, meine ich. Auch deswegen dürften sie im Schnitt schlank sein. Ob die nun alle ständig Schwertkampf betreiben? Ich weiß ja nicht :-D
"5 Trainingseinheiten à 60 Minuten: 300 €
10 Trainingseinheiten à 60 Minuten: 550 €"
Ich probiere es weiterhin mit Müsli und Sport. Die Kurse kann ich mir eh nicht leisten.
Naja, egal. Kleiner Lacher am Morgen für euch.
Schönen Tag :-)
Best Post of the thread!:yeaha:
Weil meiner Meinung nach alles Relevante drinnen steht ohne eine bestimmte KS/KK, oder ein bestimmtes SV.- System zu nennen.
Jetzt muss Lea nur noch die richtigen Schlüsse ziehen;). Ich sag mal, wenn die Richtung klarer geworden ist (eine bestimmte Kampfsportart oder ein SV-"System" kann es eigentlich nur noch heißen: Losmarschieren und ausprobieren. ich würde mir jede der 2, 3 in Frage kommenden Trainingsinstitutionen (manchmal ist die Nähe DAS ausschlaggebende Kriterium) mitmachend angucken, wenigstens so 3, 4 Trainingseinheiten. Dann entscheiden. Dabei spielt sicher auch eine Rolle, wie man aufgenommen wird, ob und welche Art von Gesprächen man führt, wie Fragen beantwortet werden. Ein gute Zeichen ist auch, wenn man nicht all zu stark umworben wird, sondern wenn das Training selbst für sich wirbt;)
Dann mach ich auch noch schnell mit beim im Detail verlieren:
Wenn es zur physischen Konfrontation kommt, ist weit vorher schon verdammt viel schiefgelaufen. Nämlich die 80-90% Gefahrenradar, eigenes Stressmanagement und psychologische Deeskalation.
Mit meinem Wissen von heute würde ich als erstes an einem Deeskalationstraining teilnehmen, bevor ich zu einem SV-Kurs renne (das wäre der nächste Schritt).
Nur hab ich keinen Fluxkompensator...shit happens.
Habe gerade eh nein verschobenen Schlafrythmus. Lernphase. Mir ist eingefallen, dass ich euch noch Rückmeldung geben wollte.
Ich war auf einem Kurs von KS Konzepte. Ich wäre glaube ich nicht hingegangen, wenn ich nicht in meinem Studium eine Kommilitonin kennengelernt hätte, die darauf Bock hatte. Sie trainiert seit ein paar Jahren Krav Maga und Selbstverteidigung. Fand es besser mit jemandem hinzugehen, der mehr Ahnung hat als ich. Was ja nicht so schwer ist :D
Ich kann euch alles natürlich nur so schildern wie ich es wahrgenommen habe.
Also das Thema war Selbstverteidigung, Selbstbehauptung, Messerangeiffe und Gewalt.
Die Trainer haben sich vorgestellt und erzählt wie lange sie das alles schon machen wie viel Erfahrung sie haben und dass der eine bei der Polizei ist und dort auch Trainer.
Es gab nen kurzen Theorieteil, in dem über Begriffe gesprochen wurde.
Was ist Selbstbehauptung? Was ist Selbstverteidigung? Was wollen die Teilnehmer von diesem Kurs?
Es ging um Alltagssituationen, von denen die drei Trainer glauben, dass sie in diesem Zusammenhang wichtig sind
Und dann ging es noch um Opfer die Opferrolle und wie man da gar nicht erst reinkommt.
Ich muss ehrlich sein. Ich bin da skeptisch. Bin für eine Frau ziemlich groß und sportlich aber wer kennt nicht diese Fälle mit dem typischen Opfer in der Schulklasse?
Also wenn die einfach nein sagen und die Brust rausstrecken. Aber das kommt später noch.
Dann gab es immer mal nen praktischen Teil. Grenzen abstecken. Nein sagen auch mal sehr laut.
Zwischendurch immer mal Übungen in denen sich die Teilnehmer berührt haben.
Irgendwann ging es dann um Messer. Wie man Messer erkennt und ein bisschen zu einem Waffenschutzgesetz.
Wo die Probleme liegen beim Erkennen von Messern. Aber insgesamt auch, dass man was dagegen tun kann. Wie man Messer erfolgreich abwehren kann.
Dass es wichtig ist sich zu wehren und Nein zu sagen. Und auch dass wir das alle toll machen würden.
Ich fand es halt komisch weil die meisten in diesem Kurs gar nix gekonnt haben. Noch weniger als ich. Und das ist wenig.
Wir haben noch auf Polster geschlagen und getreten und sollten beide Arme nach vorne ausstrecken und schubsen und teilweise schreien.
Es ging um Schläge und wie man sie abwehrt. Die Leute konnten halt gar nichts. Nichtmal schlagen. Da war nichts mit abwehren :D
Der eine Trainer hatte so eine spezielle Hose an und in diesen kleinen Taschen Messer versteckt. Das fand ich etwas creepy. Meine Freundin und Kommilitonin übrigens auch.
Meine Freundin meinte, dass das so Spezialeinheitenschuhe und -hose waren. Ich weiß nicht wie man sowas nennt. Fand ich auch komisch sorry. Hatten ja sonst alle Sportsachen an.
Also am Ende des Kurses hat sich der eine Trainer Polster an Körper und Händen angezogen und wir sollten draufhauen und die Arme nach vorne halten. Ab und zu hat er auch mal mit seinen Polstern zurück gehauen und halt eigentlich immer unseren Kopf getroffen.
Dann haben die uns gesagt, dass wir alles toll gemacht und wir viel gelernt haben.
Also ehrlich. Da konnte weder vorher noch hinter jemand besser schlagen oder treten als nach dem Seminar.
Am Ende auch im Feedback waren viele der Meinung sie sind jetzt besser auf einen Angreifer und eine ernste Situation vorbereitet.
Das sehe ich aber nicht so und meine Freundin auch nicht. Die Mehrheit der anderen Teilnehmer schon.
Danke für den Bericht! Sehr interessant.
Könnte damit zu tun haben, dass ihr über Vorbildung verfügt. :D
Grundsätzlich halte ich es schon für gut, Leuten am Schlagpolster oder in Rollenspielen aufzuzeigen, dass sie wirken können (nicht jeden besiegen aber immerhin ein gewisse Wirkung erzielen). Das ist vielen nicht bewusst. (Insbesondere nicht den Opfern aus dem Sportunterricht. Gehörtest Du denn dazu? Da geht es mehr um das Triggern eines Erkenntnisprozesses imho. Und wenn die Teilnehmerinnen meinen, das habe ihnen geholfen, das Thema für sich besser einzuordnen, dann ist es doch erstmal gut so.
Viel mehr sollte man von so einem Workshop auch nicht erwarten. Wenn es um das Ausbilden echter Wehrhaftigkeit geht, kommt man um jahrelanges hartes Training nicht herum.
Den Teil mit dem Messer sehe ich kritisch. Aber ich war ja nicht dabei.
Was ist daran komisch :biglaugh:Zitat:
Lea Der eine Trainer hatte so eine spezielle Hose an und in diesen kleinen Taschen Messer versteckt. Das fand ich etwas creepy. Meine Freundin und Kommilitonin übrigens auch.
Ich denke mal es ist ein schmaler Grad zwischen Selbstbewusstsein schaffen und zeigen, dass man sich erfolgreich wehren kann (gerade bei Frauen muss da oftmals kein hohes technisches Level vorhanden zu sein um es erfolgreich zu tun - es geht NICHT darum einen Kampf zu gewinnen) und kein falsches Selbstvertrauen zu entwickeln im Sinne von einer Illusion nach einem Lehrgang relevante körperliche Fähigkeiten zur SV zu besitzen oder im Sinn von sich immer erfolgreich wehren zu können. Das mit dem Messer sehe ich wie Katamaus (inklusive der Einschränkung). Ich denke, dass Problem ist eine inzwischen übertriebene Angst (vieler) vor Messerangriffen was dazu führt, dass man meint in solchen Kursen auch Verteidigungstechniken zeigen zu müssen.
Gab es den auch Hinweise wie ihre weiter machen könnt?
Ich sehe schon, noch einer der das unter "normale Ausgehbegleitung" einstuft :D
Das passiert wenn Leute zu sehr im Klingenfilm sind... gegenüber Laien sicher eher abschreckend.
Würde das auch ganz hinten anstellen bei SV Übungen für Anfänger, zum Thema Klingen eher heftig vor warnen und weglaufen / hinter Hindernis kommen üben.
Allgemein so Standardsituationen simulieren, den Leuten zeigen was ,,draussen" mit Strassenleuten so passieren kann.
Gefahr erkennen, Grenzen setzen, direkt Laut werden, Fence hochbekommen und einfache Schlagtechniken, rauswinkeln und rennen.
Den Einsatz von Pfefferspray, Taschenlampe (Blenden und schlagen) üben.
ja, das ist was anderes. das stimmt. da will jemand "gefährlich" rüberkommen - es sei denn, messer war auch thema im seminar. dann macht es evtl. sinn. ich hatte immer mindestens ein halbes dutzend trainingsmesser dabei, da viele schüler entweder gar keine übungsmesser oder gemeingefährlich scharfkantige billig-teile dabei hatten.
Mag das nicht auch einfach Teil des Brandings sein? ... einige geben sich einen "Shaolin" Anstrich, andere tragen anderweitig traditionell wirkende Kleidung und wieder andere versuchen es mit einer (para-) militärischen Ausstrahlung. Es gibt dann ja oft auch die entsprechenden Geschichten dazu.
Vermutlich gibt es doch für jede dieser Nischen ein bestimmtes Klientel, dass dann jeweils anspringt. Die anderen finden es dann - je nachdem - albern, creepy oder, was auch immer
Wenn der Trainer aus dem FMA oder Silat kommt, oder wie schon gesagt, im Seminar das Thema Messer bearbeitet wird, ist das doch voll okay/ normal. Sehe da nichts komisches. Und wenn das für manche creepy rüberkommt, dann sei es so.
Wie wäre es damit einfach mal so was zu ignorieren wenn du verstehst worum es geht?
Wenn es scharfe Messer sind hat es tatsächlich im Training oder einem Seminar nichts zu suchen, wenn es Übungsmesser sind kann es schon mal sinnvoll sein (je nach Zielsetzung des Seminars und/oder des Trainings).
die frage ist ja eher, ob es sinn macht, auf basic kursen für absolute sv-anfänger mit diesem thema zu kommen. es war kein FMA oder Silat seminar.
was man auch bedenken könnte: messer können hervoragende tools sein, um fähigkeiten/muster zu trainieren, die in der SV wafffenlos wichtig sind. allerdings: wäre dem so gewesen, hätte er das ja kommuniziert, und auch da ist es fraglich, ob sowas für solche seminare brauchbar ist und nicht eher später zur "verfeinerung" der skills.
... und ob das trainingsmesser oder echte waren (letzteres halte ich für FAST ausgeschlossen), ist noch nicht deutlich geworden