Naja, 2003 lag das Kind auch schon im Brunnen. Aber es strampelte wenigstens noch.
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https://www.bild.de/regional/nordrhe...5a88580a6dce28
auch sehr traurig wie gering die gewaltschwelle mittlerweile unter obdachlosen ist.
Zu viele Menschen auf zu wenig Raum.
Der Psychologe John Calhoun experimentierte bereits vor über 50 Jahren mit Ratten. Sehr lesenswert.
http://www.nulb.de/Calhoun.htm
Beim Menschen kommen meiner Meinung nach verschärft Dinge hinzu wie mangelnde Homogenität, keine gemeinsamen Werte, keine gemeinsamen Interessen, kulturelle Differenzen, Sprachbarrieren, zunehmende Bildungsferne.
bei den ging es wohl sprichwörtlich "um die Wurst". Was aber nicht unbedingt heißt das arme Menschen generell kriminell und unvernünftig sind.
Das habe ich heute gelesen, passt auch gut zum Ausgangs-Thema. Eine 57 Jahre alte Frau ist mit ihrem Hund zum Flughafen in Orlando, wollte nach Südamerika fliegen, das ging dann nicht, weil sie den Hund nicht mitnehmen konnte wegen unvollständigen Unterlagen oder sowas und dann ist sie auf die Toilette und hat ihren 9 Jahre alten Hund dort ertränkt und den toten Hund dort zurückgelassen, um doch noch ins Flugzeug zu kommen. WTF ist da kaputt im Kopf?
https://www.theguardian.com/us-news/...lorida-airport
Da sieht man doch deutlich,dass die Gesellschaft verroht und egoistisch ist....noch mehr als zu früheren Zeiten.
Kann man so unzufrieden sein, dass man seine Aggressionen und Unmut an hilflosen Lebewesen auslässt?
Silvester hat auch wieder deutlich gezeigt, wie einige Menschen drauf sind und was für sie wichtig ist.Leider!
Und Berlin kommt nicht zur Ruhe: Stromausfall für zehntausende Haushalte, möglicherweise angeblich im Namen des "Gemeinwohls":
https://www.tagesspiegel.de/berlin/g...-15100260.html
:narf:
Hilfe für fremde Länder wie die Ukraine scheint halt wichtiger zu sein als das Wohl der eigenen Bürger: https://www.stromnetz.berlin/uber-un...r-die-ukraine/.
Daraus: "Stromnetz Berlin unterstützt erneut die Wiederherstellung der Stromversorgung in der Ukraine mit einer Trafospende. Nachdem 2023 bereits 40 Transformatoren aus eigenem Bestand in das Land transportiert wurden, kommen nun 31 weitere hinzu."
Wahnsinn, dass das bis Donnerstag dauern soll. Es fehlt anscheinend an allen Ecken und Enden an Notfallmaterial.
Wenn Du das so interpretieren möchtest... Ich bin dagegen der Ansicht, dass nichts besser wird, solange Menschen wie Du andere der Gleichgültigkeit zeihen, nur weil sie nicht angesichts schwieriger Umstände nicht in ihren Alarmismus einstimmen wollen. Man könnte es auch neudeutsch canceln nennen.
Ich denke, ich kann mir ohne Probleme die eine oder andere polemische Aussage leisten.
In diesem Land läuft etwas ganz grundsätzlich schief durch falsche Prioritätensetzung, da ist so eine Polemik eigentlich nur logisch. Das erlebt man z.B. im Universitätsbetrieb sehr deutlich und ich denke, dass das in der allgemeinen Gesellschaft nicht anders ist.
olsen ist Physiker?
edit
Und Kata, du darfst dir da gerne etwas mehr leisten
Habt ihr wieder jemand gefunden auf dem ihr rumhacken könnt. Ist mir eigentlich egal, was ihr von mir wollt.
blödsinn. du hast eine recht gewagte aussage getroffen, und wir wollen wissen, was es damit genau auf sich hat. du sagst: in früheren zeiten wäre es in dieser sache (und letzlich allgemein) nicht so verroht gewesen. da stellt sich die frage: wann denn? wäre ja interessant. es wird gefragt und du willst nicht antworten. ich nehme an, du hast darauf keine antwort und das mit den "früheren zeiten" einfach mal so daher gesagt. stimmt's? dann würde sich auch die nachfrage erledigt haben.
Jepp. Und das schon zum zweiten mal. Auf meinen ironischen Einwurf zu diesem stammtischbehafteten "Früher war alles besser." wurde mir Gleichgültigkeit unterstellt und ich bzw. mein Verhalten zum Teil des Problems erklärt, wovon man dann später nichts mehr wissen wollte und sich dumm stellte. Aber dann rumjammern von wegen "auf mir wird immer rumgehackt", wenn man damit nicht durchkommt und argumentativ verhaftet wird. DAS ist viel eher so ein Phänomen der heutigen Zeit und Diskussionskultur..
Na, also #111 kann man doch durchaus als Aufgabe und Rückzug verstehen.
Somit sind #112 und 113 lediglich sinnloses Nachtreten. Man scheint es auskosten zu wollen.
Eine ernstgemeinte Rückfrage in welchen Zeiten in unserem westlichen Kulturkreis (reicht ja) Tiere einen höheren Stellenwert hatten und mehr Führsorge und Respekt erfuhren als heutzutage.Zitat:
Schnubel
Was soll das jetzt hier werden?
…
Habt ihr wieder jemand gefunden auf dem ihr rumhacken könnt. Ist mir eigentlich egal, was ihr von mir wollt.
Antwort
Was das mit herumhacken zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Ist jedes kritische Hinterfragen bereits ein herumhacken?
er ist ein begriff der "kulturkreistheorie" und transportiert damit deren inhalte. außerhalb der kreise ihrer heutigen anhänger (die eine isolierte minderheit in fachreisen ist) wird er wissenschaftlich nicht genutzt. die kulturkreistheorie, die in der ersten hälfte des 20. jh. recht populär war, geht davon aus, dass historischer kultureller wandel durch die überlegenheit bestimmter "kulturkreise" zustande kommt, die auf "unterlegene" wirken und deren inhalte von "oben nach unten" übernommen werden. eine eigenständige entwicklung der einzelnen "kulturkreise", die durch "höherstehende" dominiert werden, wird dabei letztlich verneint. auf die art werden dann auch so absurde aussagen aufgestellt, dass die pyramiden in Mezoamerika zb. nur aufgrund von vorlagen aus Ägypten entstanden sein können oder dass es (ein extrembeispiel der theorievereinnahmung in rechts-esoterischen schwurblerkreisen) eine hoch überlegene ursprungskultur gegeben haben müsse, die die gesamte menschheitsgeschichte kulturell dominiert hat und von der alle "höherstehenden zivilisationen" sozusagen abstammen. da tauchen dann super-"Arier", Atlantis und sonst was auf in gewissen kreisen in dem zusammenhang auf.wen wundert es dann noch, dass zb. Erich von Däniken so ein Kulturkreistheoretiker war/ist und dass die "präastronautiker", die überall aliens als quelle zivilisatorischer errungenschaften sehen diese sichtweise aus der wissenschaftlichen mottenkiste herauswühlen. hier in Deutschland hat sich der Begriff in den 30er und 40er jahren natürlich besonders stark in den köpfen verfestigt (man kann sich denken, wer dieser theorie gerne angehangen hat, zumal die zeitliche übereinstimmung mit dem höhepunkt der popularität dieser theorie vorhanden ist). durch die ständige nutzung des wortes, ohne den eigentlichen begrifflichen hintergrund zu kennen, ist es im nachkriegsdeutschland in der ALLTAGSSPRACHE zu einem synonym für Kultur (ganz allgemein) in einer bestimmten region geworden, wird also meist anders verwendet, als es eigentlich bedeutet. allerdings schwinkt dieses: von hoch zu niedrig (wie immer man die "qualität" auch messen mag) in vielen köpfen ja meist unbewußt mit.
ich hoffe der aufklärung einen guten dienst erwiesen zu haben. :)
im übrigen kannst du dir diese miese art sparen. bei dir hätte ich (und habe ich ja anscheinend auch) das angemerkt mit dem "kulturkreis", bei Thomas nicht. woran das liegen mag? vielleicht am kontext?
Jo, ist also nur problematisch in wissenschaftlichen Elfenbeintürmen, die dem Pöbel vorschreiben wollen, wie er zu reden hat. Kennt man alles.
P.S.: Auch wenn das, was amasbaal hier schreibt, geschichtlich nicht uninteressant ist. War mir selbst nicht klar.
Mir wird ständig erklärt, dass ich und mein Verhalten problematisch ist. Man gewöhnt sich daran. Ich denke man kann verstehen, worum es mir geht, daher ist eine Nebendiskussion über diesen Begriff nicht zielführend.
Dem hier schließe ich mich an: "Auch wenn das, was amasbaal hier schreibt, geschichtlich nicht uninteressant ist. War mir selbst nicht klar."
Und da er den Kontext berücksichtigt hat, nehme ich diesen Hinweis auch dankend an.