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Hallo,
meine Ansicht ist, wer sich für den Beruf " Polizeibeamter/in "entscheidet hat eine Tätigkeit gewählt die sehr anspruchsvoll ist. Um sich auch in unangenehmen Situationen behaupten zu können - trifft auch auf andere Personengruppen zu( eigentlich alle ) wird sich mit der waffenlosen Selbstverteidigung beschäftigen müssen.
Ich kann die Entscheidung treffen - aus meinem Bauch heraus - diese Gegend ist mir unsicher, nehme einen anderen Weg. Von den Ordnungshütern verlange ich, daß sie auch dort für Sicherheit sorgen. Die Feuerwehr kann auch nicht sagen, dort brennt es, wir fahren vorbei es könnte zu gefährlich sein.
Daher ist eine Aus- und Weiterbildung in Kampftechniken wie in Ju-Jutsu für die Polizei ein Muß, auch für Zoll, JVA, Feldjäger usw.
soto-deshi
gerell ist so eine Weiter- Ausbildung wichtig, aber
- wie oft muss man pro Woche trainieren um die Techniken auch in Stresssituationen abfragen zu können?
(ca. 2mal a 90 min. schätze ich)
- das würde bedeuten, dass ca 10% der Arbeitszeit wegfallen würde -> mehr Kosten
- wie oft wird das wirklich benötigt, Polizisten sind ja selten allein
nicht, dass ich diese Argumentation gut finde oder vertrete, aber so werden es die Länder sehen und die haben nunmal kein Geld und man muss auch die andere Seite betrachten.
In den meisten Bundesländern wird nach wie vor SV auf Basis des Ju Jutsus gelehrt, Hauptaugenmerk auf Festlege- und Abführtechniken. Das einige Einsatztrainer auch Techniken aus ihrem privaten Training (verschiedene Systeme) mit ins Programm aufnehmen ist nur natürlich. Wing Tsun o.Ä. wird nur bei SEK's oder beim KSK gelehrt.
.
....nicht in NRW
.....diese Aussage ist falsch. Nicht nur die SE sondern auch die LaPo NRW und der Justizvollzug NRW nutzen auf die Bedürfnisse der verschiedenen Bereiche zugeschnittene Eingriffs- und Sicherungstechniken, welche auf dem Avci WT System basieren.
Im Grunde ist es vollkommen Wurscht ob nun JJ oder WT oder SuperKrassIsraelStreetRussischCombat bei der Polizei gelert wird!
Wie hier schon des öfteren erwähnt wurde müssen die Polizisten je nach Dienststelle (SEK´s machen was anderes wie Kripobeamte etc.) gewisse TEchniken lernen und ob die nun aus dem JJ oder WT kommen oder sonst woher ist vollkommen egal! Wenn sich ein BEamter privat für KK/KS/SV nicht großartig interessiert wird er darin auch nicht sonderlich gut werden, egal welches System! Oder glaubt hier wirklich einer das man mit 1 mal SVTraining im Monat (nach der Polizeischule) groß was reißen kann????
Und was soll mir das jetzt sagen?????
Ich kann 5 h mit dir super harte Techniken trainieren und trotzdem wirst du damit nicht viel reißen, zumindest wesentlich weniger als wenn DU dich für die Thematik auch interessierst und privat irgendwas in der Richtung machst!
Und ich habe auch schon mit ein paar Deiner Kollegen trainiert im PSV, bei uns im Verein, auf Lehrgängen... egal welchen Stil sie trainiert haben, du hast sofort gemerkt wer von denen NUR den Dienstsport macht und wer noch privat drüber hinausgeht! Erstere konntest DU vergessen, die konnten wenns hoch kam ein paar Festlegetechniken und selbst da kamen zum Teil antworten wie...
naja das klappt jetzt hier nicht, aber nomalerweise sind wir ja auch zu zweit! :o
Ich korrigiere sie sprachen von Fixieren... richtiges FESTLEGEN (so mit TEchnik ... :D) hab ich bei denen fast nie bemerkt!
Ich wollte dich eigentlich nur in deiner Aussage unterstützen!
Das manche Kollegen einfach keinen Bock darauf haben und NIX machen! Noch nicht einmal den Dienstsport, wie es sein sollte.
P.S.
Ich bin nicht bei Grün-Weiß-Deutschland. Kenne nur ein paar von denen!
Achso... sorry falsch verstanden! Ist ja auch schon spät... :D
Avci-WT ist halbes Ju Jutsu :(
Also das WT ist eine sogenannte "Offensiv-Kampfsportart" und das Ju Jutsu eine "Defensiv-Kampfsportart".
Das miteinander zu vermischen, geht völlig am Sinn der geannten Kampfsportsysteme vorbei.
Schließlich wurde Ju Jutsu mal für den Vollzugsdienst ins Leben gerufen, um einen verantwortungsvollen Umgang mit dem polizeilichen Gegenüber zu praktizieren.
Aber schön, den 6 Jahre alten Fred dafür zum Leben zu erwecken.
1. das Ju Jutsu das ich kenne und gut finde ist keine "Defensiv-Kampfsportart", das Ju Jutsu das ich kenne tritt "Defensiv-Kampfsportarten" in den *****;
anderes Ju Jutsu kenne ich nicht, vielleicht ist es ja das, welches die Leute betreiben, die als Danträger von meinen Gelbgurten auf Lehrgängen immer das Trainingsunterlage missbraucht wurden, wenn es ans Randori etc. .. ging.
Wofür Ju Jutsu gemacht wurde heißt ja auch Schlägerei und nicht Abwehrerei -es geweinnt also der, der mehr und besser Schlägt und nicht der, der sich permanent defensiv verhält (schon mal einen LG bei der SV Arge mitgemacht?)
2. Ju Jutsu und Avci WT miteinander oder sontwas zu vermischen geht also am Sinn der Sachen vorbei? Schon mal den Begriff "Hybridsysteme" gelesen?
3. Ju Jutsu wurde für den Justiz/ Polizeivollzugsdienst entwickelt und dann in seiner damaligen Form Gott sei Dank für schlecht befunden.
Heute wäre es schon besser, aber lange noch nicht ausreichend.
Die Verbindung tat sowohl der Polizei als auch dem Ju Jutsu richtig gut. Beide konnten sich sehr gut weiterentwickeln und was Weiterentwicklung angeht, erwarte ich gerade vom Ju Jutsu noch eine Menge, denn es hat richtig, richtig Potential -hoffe nur, dass nicht irgenwelche Polizei Phantasten diese Entwicklung aufhalten.
Vielleicht ist es ja in fünfzehn, zwanzig Jahren so weit, aber momentan würde ich im Anbetracht der "Konkurrenz" mal schön die Füße still halten.
LG
Lamiech
Bei mir war es vorher das private Interesse. Bei der Ausbildung kam dann der WSV/Zugriffsbereich/Waffenschutz/Techniken hinzu. Für mich persönlich war es nichts neues, nur die Art der Anwendung der einzelnen Techniken war anders. Bei uns heißt es zwar nicht JJ, sondern einfach nur "Einsatzorientierte Techniken".
Was ich jetzt so auf den jeweiligen BuSes gesehen habe, war immer eine schöne Bestätigung.
Hallo,
da reden wir lange über das Ju-Jutsu des DJJV, das auch in der Anfangszeit immer eine Unterscheidung hatte, Ju-Jutsu im Verein und das Ju-Jutsu für die Polizei.
Wer sich die Mühe gemacht und das Buch von Josef Art & Erich Reinhardt, Ju-Jutsu Praxis gelesen hat, der wird mir zustimmen.
Die Polizei brauchte für den Dienstbetrieb schon immer ein anderes Ju-Jutsu als es der " normale Bürger " im Verein vermittelt bekam.
Dies stellt jeder fest, der sich mit dem Polizei-Gesetz und den Rechten und Pflichten der Bürger beschäftigt.
Der Staat allein ist für die Sicherheit und Ordnung zuständig!
Zum Ju-Jutsu in den einzelnen Bundesländern. In Hessen war Erich Reinhardt und in Bayern Josef Art, lange für das Ju-Jutsu bei der Polizei zuständig.
Wenn höhere Beamte der Ansicht sind, eine andere Kampfkunstart sei besser für die Polizei geeignet, dann hat der normale Polizeibeamte keine Möglichkeit dies zu verändern.
Der Zoll hat seine eigene " waffenlose Selbstverteidigung" , die hat die Bundeswehr für ihre Feldjäger übernommen.
Die Kampfeinheiten der Bundeswehr haben nie Ju-Jutsu gelernt, die machen jetzt etwas Krav Maga.
Ob Ju-Jutsu für die Polizei gut geeignet war oder nicht?
Das entscheiden in den einzelnen Bundesländern, keine Beamte im Einsatzdienst.
Daher hätte die Frage so lauten können, warum hat sich die Polizei -Behörde für eine anderes " System " entschieden und warum?
Nur meine Gedanken zum Thema.
EDIT: Genervt durch den Chat-Verlauf, selbstgelöscht nach über 40 Seiten Zeitverschwendung.
Altes Thema, aber ein Interessantes.
Warum sollen Polizisten denn ein Graduierungsystem durchlaufen. Ist dann ein Polizist mit Grüngurt in JJ automatisch auf der Straße "besser" oder wehrhafter als einer mit Gelbgurt?
Und mal ehrlich: Betrachtet man als rational denkender Kampfsportler viele Prüfungsthemen, dann haben doch die meisten davon mit der Realität rein gar nichts zu tun. Oder hat schonmal jemand nen Schulterwurf o.ä. abseits einer Show oder eines Filmes gesehen?
Hier brauchts keine Kampfsysteme.. kein JJ, Allkampf, KFM oder wie das aktuell coolste System sich auch schimpft. Sondern man braucht einfache effektive Techniken, die das 18 jährige Mädel genauso wie der 45 jährige leicht übergewichtige Beamte auch schnell erlernen und schnell beherrschen kann.
Hier muss man ansetzen. Und dazu brauchts keine Kampfsportart, sondern einfach Praktiker, die sich hinsetzen und etwas ausarbeiten.
EDIT: Genervt durch den Chat-Verlauf, selbstgelöscht nach über 40 Seiten Zeitverschwendung.
In Bayern war/ist es Pflicht.
Das Problem seh ich eigentlich ganz woanders. Meist doch eher in den Egos der Ausbilder/bzw. denjenigen die entscheiden. Da hat einer ne DAN Graduierung in einem System, das dann natürlich auch das Beste und Effektivste ist, und schon wird das gelehrt.
Aber sowas entscheiden andere, daher gehörts eigentlich doch gar nicht in solch ein Forum.
EDIT: Genervt durch den Chat-Verlauf, selbstgelöscht nach über 40 Seiten Zeitverschwendung.
Bei der Bundeswehr war es lange Jahre in der ZDV3/10 drin und wurde auch ausgebildet.
Ein einheitliches System wäre immer sinnvoller.
Zu viele Köche usw.
EDIT: Genervt durch den Chat-Verlauf, selbstgelöscht nach über 40 Seiten Zeitverschwendung.
:d
:p
EDIT: Genervt durch den Chat-Verlauf, selbstgelöscht nach über 40 Seiten Zeitverschwendung.
:)
Gehe zu 10 Ausbildern und du bekommst 10 verschiedene Ansichten.
da mir das zu viel arbeit ist, nur kurz: es trifft nicht meinen geschmack und vieles halte ich für recht realitätsfern (nicht z.b. das prinzip eines bestimmten gezeigten hebels, sondern "wie" die umsetzung gezeigt wird. das erinnert mich an "typische" trainingseinheiten, die ich früher hatte - in einem verein, der einen trainer hatte, für den rahn und dessen interpretationen sehr vorbildhaft zu sein schien. der andere trainer hatte da ne ganz andere richtung).
das buch liegt mir übrigens nicht vor. es ist in einer kiste im keller, wie die meisten anderen, die mir nach relativ kurzer zeit nichts mehr zu sagen hatten.
es kann also sein, dass ich aus meiner erinnerung heraus unfair bin und negatives hängen blieb, das positive jedoch verloren ging...
auch dies ist in keiner weise eine kritik am juju als solchem.
... aber das dürfte den meisten hier eh klar sein (bin ja nostalgisch und dem juju in sympathie verbunden).
@stepan
:) Es ist nicht ganz so, wie du es da geschrieben hast. Aber sei´s drum ...
Ist nicht böse gemeint :).
Nur soviel ... KM bei der Bundeswehr ... Hat man aus guten Gründen nicht übernommen. Es gibt das Angebot an der BW-Uni Hamburg - Ja. Daß war es aber auch. Das neue Konzept ist komplett anders.
@katana-Desperado
Na ja ... Für das Avci-Konzept hat nochmal wer getrommelt ? Richtig die " Kölner " waren es ! :D
@schnueffler
10 Trainer - 10 Antworten .. Nee eher 11 Antworten :D
Eigene Erfahrungswerte! Inklusive intensiver Kontakt mit den Verantwortlichen.
EDIT: Genervt durch den Chat-Verlauf, selbstgelöscht nach über 40 Seiten Zeitverschwendung.