Von Übergewicht steht nichts im Sprichwort ... das projizierst du hinein ;)
Druckbare Version
Damit wollte ich auch nur zum Ausdruck bringen, dass ein Weglassen des Frühstücks oft fälschlicherweise mit den Attributen "ungesund" und "macht dickt" in Verbindung gebracht wird.
Siehe auch die Studie. Das Sprichwort trägt diesem vermutlich Rechnung und war auch nur eine Veranschaulichung.
Aber halten wir uns damit nich auf, da die Aussagen des Sprichworts nunmal nicht haltbar sind - oder zumindest hinterfragt werden sollten.
zum Thema Abnehmmittel, die nicht halten, was versprochen wird.:
ich hab eine Weile täglich so 50-70g Chia-Samen gegessen (nicht wegen des Abhnehmeffekts).
Die haben eine sehr starke Wasserbindefähigkeit, wenn man die mit der fünf bis siebenfachen Menge Wasser verührt, entseht ein relativ neutral scheckendes Gel (Glibber:p).
Manche glauben, dass durch das entstehende Volumen des Gels eine sättigende Magenfüllung erreicht wird und die Leute dann weniger essen.
In Studien konnte das nicht bestätigt werden und auch ich machte die Erfahrung, dass das Zeug bei mir eher appetitanregend wirkt.
Ein paar Rippen 85%-Schokolade, eine Avocado oder ein bis zwei Löffel Kokosöl sättigen mich deutlicher und nachhaltiger.
im Gegensatz zu Protein kann man mit Fett oder KH den Energiebedarf des Körpers vollständig decken.
Man kriegt dann mittefristig Protein- und andere Mangelerscheinungen, aber Fettzunahme dürfte möglich sein.
Das Ziel so viel wie möglich zu essen erscheint mir allerdings auch nicht erstrebenswert.
Lieber so gut und befriedigend (sättigend) wie möglich.
Es gibt Menchen, die durch bestimmte Nahrungsmittel Hunger oder gar Fressanfälle kriegen, für die ist es vorteilhaft, diese zu meiden.
Von allem weniger Essen setzt vorraus, dass schon vorher eine ausreichende Dichte an Proteinen und Nahrungsstoffen vorhanden war.
Wenn nicht, dann kann es durch die Reduktion von nicht nur Energie sondern auch Baustoff (Protein) und Vitaminen/Mineralien zu Mangelerscheinungen kommen, oder eben zu Hunger, weil der Körper bestimmte Inhaltsstoffe braucht und verlangt.
Sicherlich, daher habe ich auch noch angefügt, dass es zB bei adipösen Leuten anders aussehen kann.Zitat:
Es gibt Menchen, die durch bestimmte Nahrungsmittel Hunger oder gar Fressanfälle kriegen, für die ist es vorteilhaft, diese zu meiden.
Generell lassen wir hier die individuellen Bedingungen, die eine Diät maßgeblich beeinflussen, soweit aus (wie du ja auch vorher kritisiert hast). Für mich funktioniert die very low carb diet zB nicht, ganz einfach, weil ich nicht auf einige bestimmte KH's verzichten möchte und mich zu viele Proteine relativ schnell anekeln. Für Andere mag vlc der Himmel auf Erden sein.
Meine Aussage bezog sich auf die Versprechen von einigen Diäten, zB no carb, man könne so viel essen, wie man wolle.Zitat:
Das Ziel so viel wie möglich zu essen erscheint mir allerdings auch nicht erstrebenswert.
Lieber so gut und befriedigend (sättigend) wie möglich.
Das stimmt, aber bei der Kalorienreduktion ist ja erst einmal von der Qualität der Nahrung keine Rede. Daher immer der Verweis von mir auf gesundheitliche Aspekte. Ein typischer Makroplan ist ja zB 40p / 30c / 30fZitat:
Wenn nicht, dann kann es durch die Reduktion von nicht nur Energie sondern auch Baustoff (Protein) und Vitaminen/Mineralien zu Mangelerscheinungen kommen, oder eben zu Hunger, weil der Körper bestimmte Inhaltsstoffe braucht und verlangt.
Bei einer stärkeren Reduktion sollte man IMO zuerst darauf achten, genügend Protein zuführen, um Abbau von funktionellen Strukturen zu vermeiden und den Stoffwechsel oben zu halten und dann entsprechend die laut Plan restlichen Kalorien mit KH/F zuführen.
Selbst wenn man nicht auf die Gesundheit achtet, ist man ja vielleicht zumindest daran interessiert, Fett und nicht Muskulatur/Organe abzubauen.
Natürlich zeigt sich Muskelabbau schneller auf der Waage (770g pro 1.000kcal gegenüber 143g pro 1.000kcal)
yupp, füllt man dann noch seine 30% KH's mit Obst und Gemüse, anstatt Broten und Nudeln, hat man auch einen recht vernünftigen Diätplan, der vielseitig und befriedigend sein dürfte.
Oder eine ordentliche Rasur :DZitat:
Natürlich zeigt sich Muskelabbau schneller auf der Waage
Mit "reinen Kalorienzählern" meinte ich diejenigen, die wirklich nur die Kalorien zählen. Nachdem du neben dem Kalorienzählen aber auch auf eine ausreichende Proteinzufuhr achtest, sind wir doch einer Meinung.
Was mich halt an dem Artikel um den es anfangs ging, geärgert hat, war die schlampige und oberflächliche Argumentation der BILD-Experten. Wie in etwa: Eiweißbrot hat mehr Eiweiß als normales Brot. Zuviel Eiweiß ist ungesund, da es ausgeschieden werden muss und dadurch die Leber und Nieren belastet. Natürlich stimmt jede einzelne Aussage, aber so wie sie in den Zusammenhang gesetzt werden, wird doch dem BILD-Leser suggeriert, dass das normale Brot auch deswegen besser ist als das Eiweißbrot, weil das normale Brot weniger Eiweiß hat.
Wendet man die Argumentationstechnik von BILD an, könnte man auch schreiben: Hüttenkäse hat mehr Eiweiß als Vanillekipferl. Zuviel Eiweiß ist ungesund. Also Leute wenn ihr euch gesund ernähren wollt, esst mehr Vanillekipferl und weniger Hüttenkäse! :D
Ich habe ja nicht geschrieben, dass man gar keine KH aus KH-lastigen Speisen essen soll. Natürlich kannst du auch Brot und Nudeln essen, (das 40/30/30 Beispiel hat ja wiederum nix mit einer kalorienreduzierter Diät zu tun) und solange man unter seinen Kalorienwerten bleibt, kann man auch Sahnetorte essen.Zitat:
Wenn du nicht gerade Hülsenfrüchte herannimmst, wirst du ganz schön viel zu kauen haben ... oder ziemlich viel Zucker aufnehmen.
Für mich zumindest überwiegt der Nachteil, kein Obst essen zu dürfen die Gefahr, Zucker zu essen.
Yupp. Ich esse Zucker.
:cool:
Da sind wir uns einig ... würde Obst und Gemüse auch nicht komplett weglassen wollen :) Fahre eigentlich am Besten damit, "Sättigungsbeilagen" zu reduzieren und teilweise durch Gemüse zu ersetzen, Obst als Snack oder Dessert.
Ansonsten: Appetitanreger und Suchtlebensmittel möglichst vermeiden - klappt bei mir recht gut.