Verstehe das Argument nicht. Wieso sollte beim Profi-Boxen mehr Werbefläche vorhanden sein als beim MMA? Zumal die meiste Kohle im Spitzensport durch TV-Gelder und nicht durch Werbeflächen reinkommt.
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Das ist doch Nebensache. Meinetwegen auch Fernsehen, die Hauptfrage ist, wie die Sache zu vermarkten ist. Gegenüber MMA ist Boxen etabliert, und die meisten Leute meinen, die Regeln zu verstehen. Viel mehr potentielle Zuschauer, viel mehr potentielle Einnahmen, viel mehr potentielle Werbewirkung. Und wenn die Top-Leute dann nach unseren Maßstäben "gut verdienen", kannste aber sicher sein, dass bei King, Kohl und Konsorten die Kassen heftigst klingeln.
Nur hast Du beim Boxen mehr als einen Verband und die Börsen werden so verhandelt, dass selbst der Verlierer danach ausgesorgt hat.
Wenn ich mir die verschiedenen Verbände anschaue gibt es gefühlt alle 2 Monate einen neuen Weltmeister... [emoji6]
Was heisst den für dich "lukrativ"? Und ja, fair enough, Nova Uniao mischt hier regelmãßig auf den großen Veranstaltungen mit, dennoch ist die Leistungsdichte hier so hoch, das DU dich erstmal durchsetzen musst;)
Und gerade deshalb erledigen sich dann Jobanhebote auch sehr schnell wieder- aber was weiss ich schon, das ich es wage meine Bedenken zu áußern:p:rolleyes:
Vom MMA kann man deutlich schlechter leben als vom Boxen. Der Marktführer UFC zahlt deutlich schlechter. Die Kämpfer sind durch den Reebok Deal auch ihrer Sponsoren beraubt. Da bleibt nicht mehr viel. Das schlägt bis nach unten durch, auch bei allen nationalen Promotionen. Auch wenn manche so tun als würden sie Spitzengehälter zahlen. Was sind denn bitte 2-4 tausend Euro pro Kampf, wenn man zwei bis dreimal im Jahr kämpft? Hier in Deutschland kann man höchstens temporär vom MMA leben. Als ein Profi sollte der Lebensabend nach der Karriere sicher sein-das schafft zur Zeit hier niemand.
Und wenn ich hier manchen Beitrag zu Eintrittspreisen oder PPV lese dann liegt das Problem auch an der Basis. Von wegen für so eine Card würde ich nicht mehr als 1,99 zahlen. Da muss sich keiner mehr wundern. Wenn einem die Athleten und Veranstalter so teuer sind wie ein paar Socken. Das macht mich als Trainer wütend. Ich würde gerne eines Tages einem jungen Menschen sagen, so ein Traum vom Profikämpfer ist zwar unwahrscheinlich, aber es ist möglich. So wird das nur nix und das liegt nicht immer an den anderen.
Die Verhältnismäßigkeit muss aber gegeben sein und das ist sie nicht:
UFC Event 2xx = 15€
Ran Fighting pass = 3,99€
WLMMA = 9,99€
Da stimmt was nicht.
Im Kickboxen gibts auch kaum Profis und nun? Ist halt so...
Ja welche Verhältnismäßigkeit? Die UFC ist schon zu billig, dann muss der Rest noch billiger und ich rege mich dann auf, dass die Kämpfer und Teams nix verdienen? Merkst schon wo es hängt? Die UFC hat eben deutlich mehr Zuschauer als die kleinen Promotionen. Und trotzdem sollen die kleinen noch viel billiger sein? Wie geht das?
Die kleinen haben aber auch weniger Ausgaben.
Und wenn die Fightcard schlechter ist, dann besteht auch viel weniger Anreiz sich das anzugucken. Wenn die Preise dann auch noch so hoch sind sinkt der Anreiz noch weiter.
Und was die Preise der UFC angeht, so hast du hier in Deutschland das Problem das die wenigsten Leute dazu bereit sind PPV zu bezahlen. Würden die die Preise erhöhen würden auch deren Zuschauerzahlen sinken. Was gab es denn für ein Aufschrei, als hier die UFC plötzlich nicht mehr umsonst war.
Wenn ich mir so mein Umfeld angucke, dann gucken die meisten jetzt über illegale Streams. Auch wenn die Qualtiät da um einiges schlechter ist. Selbst wenn es heißt wir teilen uns die Kosten wird von einigen rumgemosert.
^Im Boxen verdienen auch nur ein paar Namen wirklich gut, selbst Weltmeister der großen 4 verdienen meistens nicht gut.
Bevor du hier auf dicke Hose machst, lies mal bitte etwas über die Grundlagen der Ökonomie und Wirtschaften.
Wenn jemand ein Endprodukt wie die UFC vermarktet gibt es viele "Zulieferer" wie z.B. die Firmen die, die Websiten betreuen.
White macht seit Jahren seine Arbeit objektiv und nach Ansicht der Besitzer gut, dass muss entlohnt werden. Er hat anscheinend einen guten Vertrag.
Anstatt sowas zu verteufeln sollte man selber daran arbeiten sowas zu bekommen.
Und Dir empfehle ich mal ein Buch über das Thema "Arbeitsrecht" und der Definition eines Angestellten. Ein "Zulieferer" ist kein Angestellter der UFC insofern ist und bleibt die Aussage Hr. White hätte "tausende von Angestellten" nach wie vor einfach Humbug.
Und davon unabhängig - wenn man sich jetzt mal den Umgang der UFC mit den eigenen (Ex-)Mitarbeitern anschaut - ist nicht unbedingt davon auszugehen, dass "Zulieferer" da nun unbedingt besser behandelt werden.
Und nach Ansicht einiger Kämpfer macht er seine Arbeit eben nicht gut. Das derjenige der sich die Taschen vollstecken kann kaum Grund zum klagen hat ist ja nun auch nicht wirklich überraschend.Zitat:
White macht seit Jahren seine Arbeit objektiv und nach Ansicht der Besitzer gut, dass muss entlohnt werden. Er hat anscheinend einen guten Vertrag.
Anstatt sowas zu verteufeln sollte man selber daran arbeiten sowas zu bekommen.
Es ist ja schon bezeichnend, dass der Antrag der UFC die Klage wg. Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht einzustellen abgewiesen wurde. Das Gericht muss daher wohl der Auffassung sein, dass es schon Sinn machen kann sich das Geschäftsgebaren der UFC mal etwas genauer anzuschauen.
Von daher habe ich überhaupt kein Interesse daran "sowas zu bekommen" bzw. sollte ich mal in der Position sein, dass ich nicht mehr weiß wohin mit meinem Geld ich trotzdem noch soviel Bodenhaftung habe denjenigen die für meinen Reichtum verantwortlich sind eine entsprechende Entlohnung zu geben.
@sivispacemparabellum
So siehts aus, Schwergewichtsboxen gabs hier auch immer for free und die Amis mussten blechen. Da ist es halt eher gang und gebe. Hier nicht.
Und nein UFC ist mit 15€ pro event für einen Stream!, eben nicht viel zu günstig. Weißst du was die umsetzen????