Das genaue Gegenteil sagt der TV-Bericht auf ZDF.info, nämlich dass Spürhunde auch dann noch eine Spur über ihren Geruchssinn verfolgen können, selbst wenn keine Geruchsmoleküle mehr meßbar sind.
Das war nicht die Aussage des Berichts und es dürfte einem Mantrailer-Hund wohl schwer fallen, der quer durch die Innenstadt eine Spur verfolgt oder 20 Kilometer auf der Autobahn, eine Bodenverwundung im Asphalt zu finden.Zitat:
ABER: Ein Hund geht nicht (nur) nach dem Geruch des Tieres/Menschen. Durch die Bodenverwundung (zertretene Grashalme, eingedrückte Erde, etc.) entsteht eine individuelle Bakterienbildung. Dieser folgt der Hund.
Weder der TV-Bericht, noch ich, haben sich auf die hier kritisierte Studie bezogen!Zitat:
Typisches Beispiel von Qualitätsjournalismus...
http://scienceblogs.de/bloodnacid/20...eview-versagt/
Die von dir verlinkte Gegenrede ist übrigens mindestens so mangelhaft, wie sie dies der Studie vorwirft, weil sie dieser Schlussfolgerungen unterstellt, die sie nie aufgestellt hat, sondern die Presse... und als angebliche Gegenbeweise werden dann Spekulationen, Wahrscheinlichkeitsrechnungen und persönliche Wertungen präsentiert.
Die Gegenrede auf Scienceblog vermengt Interpretationen einer Studie und die Studie selbst, um dann diese Melange reißerisch zu relativieren. Unseriöser Quark. Die Uni Leipzig sah sich mittlerweile auch genötigt, einiges klarzustellen:
https://www.uniklinikum-leipzig.de/p...lung_6417.aspx
Zurück zu den Aussagen in der TV-Sendung:
In dem Bericht wurde gesagt, dass Hunde wahrscheinlich DNA riechen können, obwohl es sich um langkettige Moleküle handelt, die man eigentlich nicht riechen könne. Man wisse also nicht, wie dies sein könne. Das war die Aussage. Bezogen hat man sich offensichtlich auf den neuesten Stand in dieser Sache:
https://www.hundund.de/magazin/hunde...echen-231.html

