Nur wer RICHTIG trainiert macht auch Fortschritte, die sich im (Übungs-)Kampf überprüfen lassen. Viel falsches Training bringt so gut wie nichts.
Ich meinte, wer kämpfen kann kann kämpfen. Egal gegen wen. Das ist keine Frage des Stils. Wenn einer z.B. Shotokan Karate trainiert, das gut gegen andere Shotokaner zur Geltung bringen kann, aber in einem stiloffenen Kampf den Kürzeren zieht, dann sind seine Kampffähigkeit offenbar nicht konkurrenzfähig.Zitat:
Dann sollten wir am besten sofort alle Dojos und sonstige Schulen schliessen. Und wer als Hobbysportler nicht gegen Mike Tyson klar kommt, sollte es sowieso lassen. Oder wie oder was?
Anders gesagt, lässte jetzt Chunner auf andere Chunner los, sagt das über die Qualität des Chun erstmal nicht viel aus. Man kann dann bestenfalls sagen, welches Chun besser ist als das andere.
Auch hier haste mich massiv missverstanden. Wenn man sich mit besoffenen Rabauken gut prügeln kann, heißt das noch lange nicht, dass man gegen einen trainierten Kämpfer besteht, weil der eine ganz andere Qualität darstellt.Zitat:
Das hat eher was mit der Vorbereitung zu tun. Wenn ich weiß, wer auf mich zukommt, dann kann ich mich drauf einstellen. Dann habe ich auch die Zeit, gezielt nach Schwächen zu suchen.
"Reale" Auseinandersetzungen gehen auch immer vom Überraschungsmoment aus. Das typische "Ups, der wehrt sich ja".
Ein kompetenter Gegner in der Sicherheit eines Rings kann eine deutlich anspruchsvollere Aufgabe sein als 3 besoffene Bauerntölpel abends in der Disse.

