Yo …Figure 8 Sachen gibts auch im WT…aber eben halt nicht so wie bei den ucclern
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Yo …Figure 8 Sachen gibts auch im WT…aber eben halt nicht so wie bei den ucclern
Sorry , aber du machst den gleichen Käse , wenn du nun von andersrum sprichst. Ich frage nochmal, Wieso zum Geier muss irgendwer irgendwo abgekupfert haben , um in der Anwendung breiter als Einspurig zu stehen . Und wäre UCC das Vorbild , dann wäre der stand und das Bewegen viel breitbeiniger.
@tazeko… ich kenn beides die Oldschoolvariante und die neuere Schritt und Standarbeit…ich glaube das hinten Stehen und einspurige Laufen hat KRK ca 2011 ?oder so ?auf jeden Fall nach dem Leung Ting nicht mehr präsent war als erstes geändert… wissen halt viele nicht…danach hieß es immer Gewicht 50/50 breiterer Stand und so weiter …Gruss ghostdog
wenn man davon ausgeht, dass WT durch die "prinzipien" und nicht durch die technische art und weise von deren umsetzung definiert wird und dass dementsprechend ausdrückliche, ausschließliche WT prinzipien existieren, dann muss ja jeder, der mit den gleichen prinzipien argumentiert und sie "verwendet" (eigentlich: technisch umsetzt) von WT abgekupfert haben.
ein grundfehler in der denke führt zu einer falschen sichtweise, die in sich logisch ist, weshalb der fehler nicht erkannt wird.
Einerseits soll man WT an den Prinzipien erkennen, andererseits wird WT ausgeschlossen, weil die Schrittarbeit (und anderes) etwas anders ausschaut.
Am Praktischsten wäre es, wenn ein zentrales WT-Prinzip wäre, dass beim Atmen das Zwerchfell zu nutzen ist.
Dann hätte es das "Patent" darauf, alles als WT zu bezeichnen und jeden, der das genau so macht, des Abkupferns zu beschuldigen :D
Dass da noch niemand drauf gekommen ist, wundert mich ^^
Viele Stile nutzen ähnliche Prinzipien …
Habe letztens erst mit jemanden trainiert der vom Aikido kommt … er meinte er kennt das Figure 8 Prinzip vom Aikido…. Und nu?
ach nee, echt? :biglaugh:
wenn man - auch GANZ OHNE erlerntem tradierten stil - kämpft, dann sind diese "prinzipien" des kampfes immer da, wenn eine sinnolle oder gar erfolgreiche aktion vollzogen wird - egal auf welche art es vollzogen wird . der eine kann diese "prinzipien" gut umsetzen, der andere nicht. manche kennen sie nicht, nutzen sie aber zwangsläufig, da sie ja (dann eben theorielos) tatsächlich kämpfen ;)
die prinzipien, die in einem kampf wirken, sind für ALLE gleich. die methoden und die art und weise, sie praktisch anzuwenden (der persönliche stil, der vom im system unterrichteten dominanten "stil" wesentlich mitgeformt wird, falls denn was strukturiert trainiert wird, und die techniken, die tools, die man dabei nutzt) sind dann die praktischen fähigkeiten und erkennbaren "marker" des kämpfers. wenn ein kämpfer WT nutzt, nutzt er WT für die usetzung der prinzipien -sollte man meinen, denn wenn zb. ein kickboxer kickboxt, nutzt er sehr wahrscheinlich kickboxen als umsetzuungstool.
und jetzt die frage: wenn der WTler ein duell mit jemand anderem hat (zb. mehr oder weniger geregelter zweikampf in form von wettkampf oder freies sparring), warum kann er die prinzipien des kampfes nicht mit WT zeigen, sondern verfällt in etwas, das kickboxen ähnelt? kann das WT DIESER PERSON also die prinzipien im kampf nicht technisch umsetzen und muss zu anderen methoden greifen, um die universellen prinzipien technisch und wörtlich "an den mann" zu bringen?
es gibt ja ausnahmen, bei denen man sieht, was sie da umzusetzen versuchen und manchmal klappt es sogar. aber warum ist das die große ausnahme?
die allgemeinen prinzipien kennen ja alle. ist ja ein beliebtes thema im WT. was fehlt ist die technik, die taktik und die innere haltung und die kommen evtl. vor lauter prinzipien-demonstration anhand viel zu verkopfter und zu zahlreicher "magic" möglickeiten zu kurz, die man allesamt in zu zahlende programme und "trainingsnebenschauplätze" gepackt hat. die, die in den sparrings gut aussehen und dabei trotzdem sichtbar WT betreiben, haben wohl wege gefunden und umgesetzt, WIE man WT technisch und taktisch einsetzen kann, WIE man das erfolgreich trainiert und WIE man das gelernte "scharf" macht. die denken nicht im WAS der "prinzipien", die setzen sie in technik gedankenlos um (aber natürlich durchaus erlernt und mit dem verständnis der dabei wirkenden prinzipien).
ich beschäftige mich insofern mit den "prinzipien", die in einem kampf relevant sind, als das ich mit dem wissen dann technik und taktik so gestalte, dass die abstrakten prinzipien zu konkreter handlung werden.
kurz: ich kämpfe nicht mit erlernten prinzipien, sondern, mit den techniken und dem stil (art der umsetzung der techniken), die die prinzipien so gut, wie möglich für höchstmögliche effektivität berücksichtigen (keilprinzip, whiplash-prinzip whatever) . das ist ein großer unterschied.