Wir werden sehen, was passiert.
Im Grunde hat Streeck ja nicht Unrecht, Lebensverlängerung um jeden Preis ist würdelos, aber die Aussagen konterkarieren halt die gesamte Coronapolitik.
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streek war ja auch bei corona nicht team vorsicht. ;)
es ist allerdings perfide, wenn die gesundheitsindustrie , d.h. krankenhäuser und ärzte , allein aus monetären gründen behandlungen alten menschen vornimmt, die fragwürdig hisichtlich der lebensqualität dieser menschen sind.
Fehlpost
Wobei Streeck, wenn ich das richtig erinnere, da Fälle angesprochen hatte von über 90-jährigen. Bei Corona waren ja schon 60+ die vulnerablen Gruppen.
Sowas als „Monetarisierung“ abzutun, finde ich aber unpassend. Viele Krankenhäuser kämpfen doch mit roten Zahlen bzw. um die Existenz. Da geht‘s doch nicht darum, riesen Gewinne mitzunehmen.
Jo, aber sie haben die Lebenszeit zumindest verlängert.
Jetzt sage ich dir Folgendes: Das Durchschnittsalter der an Corona Verstorbenen lag um die 81 Jahre. Mit den Coronamaßnahmen haben wir als Gesellschaft nie dagewesene Summen ausgegeben (Hast du eine Ahnung, wie viel die Coronamaßnahmen den Staat gekostet haben?), um die Lebenszeit von den an Corona Verstorbenen nicht wesentlich zu verlängern.
@FireFlea: Ich habe es dir gesagt, es ist nicht nur Streeck, die Corona-Hardliner springen jetzt auch auf den Zug auf und sehen keinen Widerspruch :D
Jetzt mal so ganz dumm dahergefragt
Wann haben wir über Corona gewonnen ?
Es geht immer noch rum wie sonstwas und jeden Winter erkranken 10.000e Menschen in Deutschland an Corona.
Sich ab und zu mal Corona einzufangen ist mittlerweile "normal"
Wann genau haben wir warum gewonnen ?
Oder haben wir einfach irgendwann angefangen uns medial dafür nicht mehr zu interessieren ?
irgendwie haben gleichzeitig fast alle TV Sender und Ärzte beschlossen das Corona nun egal sein soll.
Wir haben einfach aufgehört zu testen und zu berichten.
Mythen sind dazu da, gepflegt zu werden. Nur nennt man die heutzutage "Narrative". ;) :D
Ich würde nichts sagen wir haben gewonnen, sondern Glück gehabt dass das Virus wieder zurückmutiert ist, das ist es aber eben schon lange. Jetzt ist es wieder ein hartnäckiges Schnupfenvirus, was es ja auch schon immer war.
Nach allem was ich gelesen habe, war der Corona-Wildtyp von SarS Cov 2 in der Tat alles andere als harmlos. Auf den waren wir halt nicht vorbereitet.
https://www.derstandard.at/story/300...hen-spitaelern
Ich denke, er meint die Phänomene, wo lebensverlängernde Maßnahmen - in individuellen Fällen- mehr als fragwürdig aber auf jeden Fall sehr teuer. Meine aber das kann man nicht in Analogie zu einer Maßnahme in einer Infektionswelle sehen, die letztlich die ganze Gesellschaft betrifft.
Die regierungsseitige beendigung der coronamaßnahmen erfolgte doch nur aufgrund des sieges über die pandemie?
Klar, aber die bevölkerung der brd ist gegen corona während des kampfes gegen die pandemie doch gegen schwere verläufe weitestgehend immunisiert worden, vor allem durch die boosterungen?Zitat:
Es geht immer noch rum wie sonstwas und jeden Winter erkranken 10.000e Menschen in Deutschland an Corona.
Gehe davon aus, dass das war, kurz bevor die coronamaßnahmen aufgehoben wurden?Zitat:
Wann genau haben wir warum gewonnen ?
Meine es war so:Zitat:
irgendwie haben gleichzeitig fast alle TV Sender und Ärzte beschlossen das Corona nun egal sein soll.
Die pandemie war aufgrund weitgehender immunisierung der brd-bevölkerung besiegt und somit die gefahr des zusammenbruchs des brd-gesundheitssystems gebannt, was von den durch die bundesregierung beauftragten experten geprüft und festgestellt worden war.
Somit waren weitere medienberichte nicht mehr erforderlich und die entsprechenden (melde)pflichten für ärzte entfielen.
es ist nicht vergleichbar.
So scheint es mir auch.
Die Anzahl der Leute die nach wie vor in meinem Umkreis Corona bekommt ist weder kleiner noch größer als zur "Hoch-zeit der Panik"
Corona ist nicht weg es ist nach wie vor im Winter sehr massiv verbreitet.
Was weg ist ist die mediale Berichterstattung und die Panik weil man nun der Meinung ist der gefährliche Part ist vorbei. (Was durchaus so zu sein scheint)
Die Grundidee der Impfungen war ja einer Überlastung der Krankenhäuser entgegen zu wirken.. nicht Corona vom Planeten auszuradieren
Das mag höchstens beim ersten Lockdown die vorrangige Begründung gewesen sein. Im Laufe der Zeit fiel diese Begründung allerdings immer weiter in den Hintergrund.
Mal schnell ein Beispielartikel aus der Endphase: https://rp-online.de/panorama/corona...l_aid-66084909
Kein Wort zu einer möglichen Überlastung, es ist nurnoch die Rede von zu vielen Toten, die es nicht geben darf.
Und zur "Überlastung" empfehle ich immer wieder die DIVI-Zahlen: https://www.intensivregister.de/#/ak...age/zeitreihen
Hier möge man eine solche finden.
Ja, aber der Wildtyp von SARS-CoV-2 war die erste Mutation eines Betacoronavirus mit den Eigenschaften. Coronaviren gibt es viele und sie mutieren, ähnlich wie Grippeviren, permanent. SARS-CoV-2 ist halt eine Mutation gewesen, die gefährlich war und zum Glück im weiteren Verlauf wieder zurück mutiert ist.
Ich dachte es ist mittlerweile die offizielle Version das der Virus am wahrscheinlichsten aus einem Laborunfall kam ?
Auch wenn noch wenige Monate zuvor das von allen möglichen Seiten als Veschwörungsblödsinn abgetan wurde.
Ich selbst habe immer den Laborunfall für am wahrscheinlichsten gehalten und die Feldermaus-Fleischmarkt Theorie für ziemlich grotesk und unwahrscheinlich.
Einen endgültigen Beweis haben nur die Chinesen und die werden sich hüten zuzugeben, dass sie durch einen Fehler den ganzen Mist ausgelöst haben.
Ich halte das mit dem Labor auch für recht naheligend, zudem die Chinesen wohl bis heute sich weigern, der WHO die gewünschten Einsichten in Daten etc. zu geben.
Hunder prozentige Beweise gibt es aber bislang nicht.
https://www.br.de/nachrichten/deutsc...agiert,UfJwv92
Damals sind in china sogar zwei chinesen durch das virus ganz schwarz geworden (Wuhan):
https://m.bild.de/news/ausland/news-....google.com%2F
Imo kann das nicht durch ein natürlich entstandenes virus hervorgerufen worden sein.
Ich würde hier argumentieren, die Toten, die es durch eine mögliche Überlastung gegeben hätte. Auch wenn Lauterbach es in dem Artikel nicht explizit anspricht. Es gab doch immer wieder die ellenlangen Diskussionen über eine mögliche Triage.
Was soll man da finden? Nachweise für eine Überlastung des Gesundheitssystems? Die wurde ja verhindert durch die Corona-Maßnahmen.
Ich halte es für Äpfel und Birnen, die Situation während der Pandemie mit den Äußerungen Streecks über die Behandlung von 90-jährigen zu vergleichen.
Vielleicht sollte man lieber darüber diskutieren:
https://web.de/magazine/wissen/psych...ommen-41667890
Also ich habe das zu der Zeit völlig unterschätzt - die (psychischen) Auswirkungen des Lockdowns und der Schulschließungen auf Kinder und Jugendliche. Das habe ich von jungen Erwachsenen mit Problemen die letzten Jahre oft gehört. Dass die Isolierung sie endgültig aus der Bahn geworfen oder ihre Probleme wenigstens verstärkt hat. Bei Kindern weiß ich es nicht, aber bei Erwachsenen, die zu der Zeit so ca. 16 bis 22 waren und einmal sozial isoliert waren und dazu in der Phase des Umstiegs von Schule zu Ausbildung oder Studium behindert wurden, höre ich das durchaus regelmäßig.
Leider wird das durch verschiedene Faktoren potenziert, was ja auch aus dem Artikel deutlich wird. Denn die Coronakrise war ja keine abgeschlossene Phase, wonach wieder alles "gut" war, sondern es schließen sich andere Krisen nahtlos an, wie der Ukraine Konflikt und eine steigende wirtschaftliche- und gesellschaftliche Unsicherheit.
Ich habe es so erlebt. War in Grund- und Hauptschulen und Bildungseinrichtungen unterwegs und habe ja selbst Kids WT unterrichtet und sehe es jetzt noch beim Karate und Aikido wie soziale Skills wenig ausgeprägt sind. Habe selbst Kinder und Enkel zwischen 10 und Mitte 20.
Außerdem gibt es genügend seriöse Untersuchungen darüber, die man auf Tagesschau.de nachlesen konnte. Bitter ist nur, das Fachleute, die das vorgesehen hatten, als Verschwörunstheoretiker gebrandmarkt wurden.
Da hieß es dann, es sei False Balance, wenn man eine Minderheitenmeinung in Talkshows vortragen läßt, wenn nich mindestens soundsoviel die den Mainstream vertreten dabei seien. Damit wurde Quantität mit Qualität gleichgesetzt.
Dieser dadurch angerichtete gesellschaftliche Schaden ist m.E. irreparabel.
Deine Aussage ist aus meiner Sicht widersprüchlich. Du schreibst zum einen es gibt genügend seriöse Untersuchungen, die man bei der Tagesschau nachlesen konnten und gleichzeitig, die Fachleute wurde vom Mainstream als Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt. Was ist denn mehr "Mainstream" als die Tagesschau?
Das Thema ist für mich auch weniger die Maßnahmen an sich, denn Lockdowns & Co. hatten auch einen Effekt (bspw. https://www.ndr.de/ratgeber/gesundhe...update274.html ). Das Thema ist aus meiner Sicht eher Dauer und Ausprägungen bzw. was daraus gelernt wird. Ich hatte schonmal geschrieben ich befürchte, wenn wieder etwas ähnliches passiert, fängt man in der Diskussion wieder bei null an, die Fronten sind halt nach wie vor verhärtet. Genau davon profitieren ja auch manche Parteien.
Das befürchte ich auch. Letztens waren Fr. Buyx und Hr. Lauterbach bei Lanz. Nur Rechtfertigung, null Selbstkritik oder Einsicht. Bestenfalls als Sprechblase ("Ja sicher, aber..."). Und ja, genau diese Art und Weise treibt die Menschen (teilweise) in die Arme der Radikalen. Das ist aber leider nicht nur ein Problem bei der Corona-Diskussion.