Interessierte Frage: Wieso sehen meine Kurven auf Our world in data anders aus als deine?:gruebel: (Ja, ich weiß, dass das ne Vorlage ist......:biglaugh:)
Hier sind meine Kurven, inkl Auferstehung der Toten (:D) am 06.09.2020:
Anhang 45856
Gruß
Alef
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Interessierte Frage: Wieso sehen meine Kurven auf Our world in data anders aus als deine?:gruebel: (Ja, ich weiß, dass das ne Vorlage ist......:biglaugh:)
Hier sind meine Kurven, inkl Auferstehung der Toten (:D) am 06.09.2020:
Anhang 45856
Gruß
Alef
Anhang 45857
Gruß
Alef
Sind Daten vom RKI - in jedem Tagesbericht oder zumindest wöchentlich einzusehen.
Ist Dir das RKI nicht wissenschaftlich genug?
Es sollte eigentlich logisch sein, dass wenn die Testkapazität exponentiell hochgefahren wird auch die nominale Zahl der positiven „exponentiell“ steigt.
In der Sache hat Hr. Streeck daher vollkommen recht - ein echtes exponentielles Wachstum welches zum Kipppunkt geführt hätte (so wie befürchtet oder angedroht) hat es nie gegeben.
Aus dem RKI Bulletin zu den Testzahlen:
https://uploads.tapatalk-cdn.com/202...c3cd743019.jpg
Nein, darauf bezieht er sich nicht, zeigt aber, dass es wohl doch keinen gab!
Nach dem was ich mir angelesen habe, verwirrt mich diese Aussage und die von mir verlinkte Kurve auch erstmal! :)
Habe mal eben gesucht und das gefunden:
https://www.meduniwien.ac.at/web/ueb...-als-erwartet/Zitat:
In einem Artikel in der aktuellen Ausgabe von PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America) legen Wissenschaftler des Complexity Science Hub Vienna (CSH) und der MedUni Wien erstmal eine Erklärung für diese linearen Infektionsanstiege vor.
„Zu Beginn der Pandemie haben die COVID-19-Infektionskurven das erwartete exponentielle Wachstum gezeigt“, erklärt Stefan Thurner, Präsident des CSH und Professor für die Wissenschaft komplexer Systeme an der Medizinischen Universität Wien. Exponentielles Wachstum lässt sich gut durch den Schneeballeffekt erklären: Eine infizierte Person infiziert ein paar wenige andere, die das Virus ihrerseits an ein paar andere weitergeben – eine Kettenreaktion. „Mit Maßnahmen wie sozialer Distanzierung haben Regierungen versucht, die Wachstumsrate unter die Heilungsrate zu drücken und damit die Zahl der Neuinfektionen massiv zu reduzieren“, so Thurner. „Nach dieser Logik würde jede infizierte Person weniger als eine weitere Person anstecken. Damit würde die Kurve rasch abflachen und schließlich Null erreichen – was bekanntlich aber nicht geschehen ist.“
„Stattdessen sehen wir ein konstantes Infektionsniveau mit einer ähnlichen Anzahl von Neuinfektionen jeden Tag“, ergänzt Koautor Peter Klimek (CSH & Medizinische Universität Wien). „Epidemiologische Standardmodelle können das nicht erklären.“ Um einen solchen linearen Anstieg zu zeigen, müssten die Standardmodelle ständig nachjustiert werden – womit sie aber zunehmend unplausibel werden.
Aus dem Bauch heraus würde ich, als Laie, jetzt sagen, dass es am wilden testen liegt, Falsch-Positive eben, aber da warte ich mal ab, ob es noch weitere Aussagen dazu gibt/geben wird! :)
Gruß
Alef
Hi,
Zitat:
Fazit
Nach anfänglich vielen schweren Covid-19-Verläufen und Todesfällen, die aber nicht zwingend durch SARS-CoV-2 hervorgerufen wurden, werden seit Monaten weniger schwere Erkrankungen mit weniger Krankenhauseinweisungen gemeldet, auch treten Todesfälle seltener auf. Und dies, obwohl die Meldezahlen im August durch die Zunahme an Tests bei Reise-rückkehrern aus Risikogebieten bzw. bei Besuchern von großen Familienfeiern deutlich zugenommen haben und in Frankfurt auf gleichem Niveau wie zu Beginn der Pandemie im April 2020 liegen. Eine Übersterblichkeit ist weder in der Gesamtbevölkerung noch in der Gruppe der Hochrisikopatienten (Bewohner von Altenpflegeheimen) zu verzeichnen.
Auch bei ausreichender Ausstattung der Altenpflegeheime mit Schutzausrüstung für das Personal und Beachtung guter Hygiene können zwar Einträge des Virus in die Heime nicht vollständig vermieden, jedoch kann so einer Weiterverbreitung des Virus in diesen Einrichtungen effektiv vorgebeugt werden.
In Übereinstimmung mit der Literatur gibt es keine Hinweise, dass eine Wiedereröffnung von Schulen und Kindergemeinschaftseinrichtungen – bei Beachtung guter Hygiene – zu einer erkennbaren Zunahme an Infektionen führt.
Bei niedriger Prävalenz sind die PCR-Tests häufig falsch positiv. Ein PCR-Test alleine sagt nichts über eine mögliche Infektiosität des Betroffenen aus.
Daraus ergeben sich Fragen zur Sinnhaftigkeit der derzeitigen Teststrategie und der darauf aufbauenden Maßnahmen.
Soll bei auf längere Sicht fehlenden Impfmöglichkeiten weiterhin die Verhütung aller, auch asymptomatischer Infektionen das Ziel bleiben (Containment)?
Oder sollte – entsprechend dem nationalen Pandemieplan des RKI – zunehmend die Schutzstrategie für vulnerable Gruppen (Protection) sowie die Folgenminderungsstrategie (Mitigation) in den Fokus genommen werden?
Diese Fragen werden im nachfolgenden Beitrag aufgegriffen.
Prof. Dr. med. Ursel Heudorf, Prof. Dr. med. René Gottschalk
Zitat:
Prof. Dr. med. René Gottschalk leitet seit 2011 das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main;
https://www.laekh.de/heftarchiv/ausg...agen-die-datenZitat:
Prof. Dr. med. Ursel Heudorf war bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 2019 seine Stellvertreterin im Amt. Beide sind Fachärzte für Öffentliches Gesundheitswesen und Träger der Johann Peter Frank-Medaille, der höchsten Auszeichnung des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte für Öffentliches Gesundheitswesen. Sie wurden im Jahr 2018 mit der Ehrenplakette in Silber der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet.
Der erwähnte nationale Pandemieplan:
https://edoc.rki.de/bitstream/handle...=1&isAllowed=y
Gruß
Alef
Frägt man sich was du so rauchst... :cussing:
Anderes Thema:
Deutschland hat Tirol, Tschechien und Luxemburg zu Risikogebieten erklärt., Vorarlberg als Hochrisikogebiet
50.000 Schüler in Deutschland in Quarantäne
Die Slowakei will erneut den Notstand ausrufen, Tschechien den Ausnahmezustand
Ich find die Taktik geil, immer Horrorszenarien in Aussicht stellen weil alles drunter ist ein Erfolg und wenn man trotzdem versagt kann man das Versagen auf die Bevölkerung abputzen.
Damit verschleiert man auch super, dass man seit der ersten Welle völlig verschlafen hat und nix besser weiß als seit damals.
Aber ich mag das Eingeständnis, dass man versagt hat und auf Glück hofft. Ist ehrlich. :)
Hi,
Interview mit einem "PCR-Testpositiven":
https://www.youtube.com/watch?v=B54Su5TDmIU
https://www.youtube.com/watch?v=B54Su5TDmIU
Ja, der "Interviewer" ist ein Kritiker, einige seiner Einwürfe sind der tendenziös und nerven mich auch ein wenig, aber was der Betroffene erzählt ist interessant.
Gruß
Alef
Hi,
Ok, es wird immer alberner :biglaugh::
https://www.rnd.de/panorama/corona-i...CFL2II6CQ.htmlZitat:
Neues Symptom: Corona-Infektion führt zu Dauererektion
Gruß
Alef
An alle, die sich mehr mit diesem Thread als mit dem echten Leben da draußen beschäftigen ... ich lass mich ja auch ab und an dazu hinreißen, mich und meinen Standpunkt für richtig und wichtig zu halten und das herauszuposaunen. Aber mal ehrlich: hättet Ihr dieselbe Energie, die Ihr hier verschwendet habt, in Euer Training gesteckt, wärt Ihr um Längen glücklicher!
Falls sich noch jemand fragt, was Schweden so macht:
https://www.nytimes.com/2020/09/29/w...-strategy.html
Mir scheint, den kloeffler macht sein Training nicht glücklich genug, daher würde er hier auch gerne mit spielen, da er aber auf der inhaltlichen Ebene nicht mithalten kann, verlegt er sich eben auf die Metaebene und kritisiert die Diskussionskultur oder dass überhaupt diskutiert wird, um sich auch mal ein wenig überlegen fühlen zu können.
Ich hab es nicht nötig, mir einen klugen Anstrich zu verpassen und auf einer Rhetorikschule war ich auch nicht.
Aber wozu Kritik und Ratschläge auf der Metaebene, in Diskussionen, in denen man sich nicht selbst beteiligt, dienen, kann ich mir noch denken.
Eventuell war ja kloeffler auf einer Rhetorikschule. Ob er da aufgepasst hat, kann ich nicht beurteilen.
Eventuell versteht Little Green Dragon den Inhalt des Filmausschnitts nicht, den er da postet.
Louis weiß natürlich, als er - scheinbar erstaunt - "nein" sagt, dass das, was sein Gegenüber sagt, korrekt ist.
Im Gegensatz dazu hab ich gute Gründe anzunehmen, dass das, was Alephthau geschrieben hat, falsch ist.
Alephthau wird seine Gründe haben, warum er die Quelle nicht angibt.
Das Argument erinnert mich an den einen Telepolis-Artikel des Psychologieprofessors, ich meine, von dem gleichen, der gezeigt haben will, dass die veränderte Altersstruktur der Infizierten keine wesentliche Rolle bei den schwächeren Verläufen spielt.
Darauf bin ich weiter vorne eingegangen, ohne irgendeine Resonanz derjenigen, die sich als "Kritiker" bezeichnen.
Ich glaube nicht, dass sich Streeck auf so vereinfachte Rechnungen bezieht.
Eventuell fällt seine Bemerkung ja denjenigen auf, die schon auf den Berechnungsfehler in der Vorveröffentlichung eines Ergebnisses der Heinsbergstudie hingewiesen hatten.
Du unterstellst mir - verpackt in schlau klingende Worten - , daß ich intellektuell nicht mithalten kann und daher nicht in der Lage bin, etwas beizutragen.
Das ist schlicht beleidigend und hat mit Diskussion nichts zu tun.
Ich verfolge den Thread hier mit Interesse (ist in meine Augen ein überschaubares Abbild des gesellschaftlichen Diskurses, der ebenso emotional geführt wird), stoße mich aber immer wieder daran, wie hier gestritten wird und äußere meine Meinung dazu.
Das scheint Dir nicht zu passen, da Du ja sofort anfängst zu bellen und unter die Gürtellinie gehst, wenn man sich über den Diskussionstil äußert.
Wo bleibt eigentlich die Resonanz auf die falschen Testergebnisse auf dem Kreuzfahrtschiff?
Das meine Worte mitunter schlau klingen, liegt vielleicht eher in der Natur der Sache, als in einer Absicht, etwas so klingen zu lassen, wie es nicht ist.
Ich habe auch nicht gesagt, dass etwas so wäre, sondern, dass es mir scheint und zwar, dass Du inhaltlich nicht mithalten kannst.
Dieser Anschein kommt daher dass Du Dich eher nicht inhaltlich beteiligst, sondern eben auf der Metaebene.
Ach, hat es was mit Diskussion zu tun, wenn jemand den anderen Ratschläge gibt, weniger zu diskutieren?
IMO nicht.
Also nein, ich diskutiere mit denen, die hier inhaltlich was beitragen und sich noch nicht als Diskussionspartner disqualifiziert haben und denen, die meinen, hier ihre Meinung über diejenigen, die diskutieren kund tun zu müssen, sage ich, meine Meinung über ihr Verhalten.
Dass das deren eigentlichen Absicht zuwider läuft und daher "unerquicklich" ist, ist mir klar.
und ich stoße mich an Leuten, die meinen, eine Diskussion von der Metaebene aus nicht nur beurteilen zu müssen, sondern dieses Urteil auch noch kund zu tun.
Und nicht nur über den Diskussionstil, sondern eben noch so Tipps geben, dass man woanders glücklicher wäre...
Das finde ich anmaßend und die Erhebung auf die Tippgeberebene kommuniziert natürlich, dass man es meint, besser zu wissen.
Wenn Du mit konkreten Beispielen auf den Diskussionstil von konkreten Personen eingegangen wärst, um diesen zu kritisieren, wäre das etwas anderes, als mal schnell einen Tipp an alle rauszuhauen.
Und ja, das passt mir nicht (eine andere Bezeichnung für "ich stoße mich daran")
Dass Du das als Bellen und unter der Gürtellinie darstellen willst, ist eventuell auf eine Ausbildung an einer Rhetorikschule zurückzuführen.
Du hast geschrieben, was Du geschrieben hast, ich ziehe die Schlüsse draus, die ich beschrieben habe.
Dass Dich das nicht glücklich macht, ist mir klar.
Aber Du kannst ja trainieren gehen. :)
Zugegeben - mein Post kann Menschen, die dieser Diskussion scheinbar einen großen Anteil ihrer Freizeit widmen, verärgern. Deine Reaktion darauf spricht für sich.
Ich habe mich einfach auch selbst gefragt, wem mit dieser Energie, die Du und manch andere hier aufbringen, gedient wird. Würdest Du Dich an einer gesellschaftlichen Debatte mit dem selben Aufwand beteiligen wie hier im Elfenbeinturm "Kampfkunst-Board", fände ich das konstruktiv. Würdest Du Deine Energie in ehrliches Training stecken, fände ich das auch gewinnbringend. Hier aber verpufft die ganze Mühe in reiner Selbstbestätigung.
Und damit hast du auch noch Recht! ;-)
Korrektur: Darin gebe ich dir Recht!
Leider ist auch mir meine Trainingsdidziplin arg abgerutscht in den letzten, reichlich bleiernen Monaten. Aber auch das wird irgendwann wieder.
Und wenn wir dann auch tatsächlich irgendwann mal wieder am Mann bzw. an der Frau trainieren dürfen ... haaach, das wird schön!
Wie? Was? Es gibt falsch positive Testergebnisse?
https://youtu.be/vp9hw9tRSpM
@Pansapiens: Wenn Du etwas für dein Selbstwertgefühl tun willst, dann befolge einfach den Rat von Koeffler und investiere dafür in dein Training. Das hilft Dir sicher mehr als dich hier ständig beweisen zu wollen (in dem du andere versuchst herabzuwürdigen oder durch Haarspalterei und (bewusstem?) falsch verstehen Scheindiskussionen startest).
Nebenbei, dass schmälert auch das gute Bild, dass Du ansonsten durch viele sachliche und inhaltlich durchdachte Richtigstellung und Analysen hier abgibst. Das finde ich schade.
@Dragon: Überdenke nochmal deine „Analyse“ zu New York und finde den Fehler.
@Ripley: Danke für deinen Post weiter oben. Das tut mir sehr leid für deinen Vater. Ich kann das halbwegs nachempfinden. Mein Schwiegervater ist schwer krebskrank und lebt derzeit die meiste Zeit bei uns. Eine Isolation hat er jederzeit abgelehnt und bei seiner Familie zu sein, ist das einzige, was ihn noch ein wenig aufrecht hält und Frieden gibt. Alle sind sich einig, dass er eine Isolation (auch mit seiner Frau zusammen) keine 2 Wochen überleben würde. Er würde einfach eingehen.
Es erstaunt mich immer wieder, wie Menschen, die von Rücksichtnahme auf andere, sozialem Gewissen, etc. reden, über die Tatsache, was hier auf anderen Ebenen passiert einfach tumb drüber bügeln. Egal ob es um die Isolation in Altersheimen geht, was wir in der Krise unseren Kindern zumuten, welche Auswirkungen der Lockdown in den Entwicklungsländer hat, etc. pp.
Da wird dann mal salopp von notwendigem Übel, bedauerlichem Einzelfall, etc. gesprochen. Da kann man nix machen, da muss hart durchregiert werden und die Zügel gehören angezogen. Das ist die Denkweise einer Gesinnungsdikatatur. Alles für den Dackel.
Das passiert wenn man immer vom Worst Case ausgeht.
Und das ist die Maxime im momentanen Handeln, egal was man tut, egal wie viel Kollateralschaden entsteht, Covid-19 ist immer schlimmer und die Katastrophe steht uns jedem Moment ins Haus.
In Israel sieht man ja aber jetzt sehr gut was passiert wenn man diesen Kurs ausreizt. Zuerst unterdrückt man die Leute so hart bis die nicht mehr mitmachen und dann steht man trotzdem kurz vor der Überlastung.
Aber wie kanken sagte, der Hammer ist eine einfache Lösung für ein komplexes Problem. :)
@Katamaus
Danke zurück - fürs Mit-Fühlen!
Auch euch, besonders dem Schwiegervater, viele helle, wenige dunkle Tage!
Der da wäre?
Das Problem ist mit Sicherheit nicht, dass es in USA nicht genug Ärzte geben würde.
Nur wenn Leute sich mit leichten Symptomen zur Arbeit schleppen, weil sonst morgen der Job weg ist und keine frühzeitige Behandlung bekommen bzw. sich auskurieren können ist klar, dass es in so einer Situation am Ende dann zu temporären Engpässen bei der Versorgung kommt.
In DE sitzt Du schon beim Arzt wenn morgens der Pups quer aus der Hose kommt und hast für ne Woche einen gelben Schein wenn „man sich nicht fühlt“.
Das sind grundverschiedene Voraussetzungen und daher macht es herzlich wenig Sinn auf NY oder Bergamo zu verweisen.