Nah, das hast du früh genug wieder vergessen. Ist ja noch etwas Zeit bis zum nächsten Mal.
Und falls nicht: Ich hab noch Schonzeit!
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Die Differenzierung erfolgt nach meinem Dafürhalten nicht besser oder schlechter als in anderen Fächern.
Dementsprechend ist eine Benotung im Fach Sport auch nicht mehr oder weniger gerechtfertigt, als im Fach xyz.
Da wird mMn immer ein künstlicher Unterschied zu den "normalen" Fächern konstruiert, weil Lerngegenstand und Herangehensweise eben andere sind. Das sind sie in Kunst oder Musik aber auch.
Das hängt bestimmt auch an der Einstellung, aber auch an den Lehrern. Besonders beim Schwimmen fehlt vielen der didaktische Weg oder ihnen fehlt das Verständnis, denn sie können ja schwimmen. Vieles was anderen Probleme macht können sie nicht nachvollziehen, weil es für sie ganz selbstverständlich und natürlich ist.
Es ist leider so wie in allen Fächern die keine reinen Lernfächer wie Geschichte und Erdkunde sind. Die "schlechten" Schüler fallen hinten runter weil sie selbst und die Lehrer verinnerlichen das sie es einfach nicht können. Es fehlt das Einfühlungsvermögen und die Zeit mit grundlegenden Schwierigkeiten umzugehen.
Ich komme auch immer mal wieder an meine Grenzen wenn jemand all meine hilfen und Anweisungen einfach nicht umsetzen kann weil sein Körper ihm nicht gehorcht oder wir anscheinend eine andere Sprache sprechen
Warum sollte man Schwimmen nicht im höheren Alter noch lernen können?
Schwimmen lernen als Erwachsener
Wenn man es schon so weit kann, dass man sich irgendwie über Wasser halten kann, dann muss man ja nur noch an der Technik feilen. Dafür gibt es dann Schwimmbretter, Pullboyes etc.
Das zeigt grade der Sportunterricht mit seinen Netto 45 Min. /Woche nicht.
nach dem Motto: jetzt lauft mal 1000 Meter ich stopp die Zeit (und ich bewerte das dann). Völlig Panne und für viele demotivierend. So sind ganze Herrscharen vom Sport abgebracht worden als dazu hingeführt.
Zitat:
Weil der Sportunterricht u.a. auch dafür da ist, dem Kind Bewegungserfahrungen zu ermöglichen und es Ängste überwinden zu lassen. Ihm zu zeigen, dass man Anstregungen und Schmerzen auch aushalten kann, und sich diesen nicht immer gleich entziehen muss.
Das wäre in der Tat ein sinnvolle Aufgabe, schieter aber oft an der zu bteuende Masse (und zT. an der Faulheit der Lehrer).
Das glaube ich nicht. Und nur weil es Noten gibt wüde ich als Sportlehrer nicht jemanden über den Bock zwingen, wenn er große Angst hat. Sowas kann nach hinten losgehen.Zitat:
..Mithin also eine gewisse Charakterschule zu bewirken, der ich mich ohne Notendruck doch allzu leicht entziehen könnte.
Da muss man als Lehrer eben straigt sein. Wenn kein Ball rausgegeben wird, dann wird nicht gebolzt. Man kann es auch als Belohnung geben: erst Turnen, dann Fussball, funktioniert ganz gut und die Fussballer kommen auch zu ihrem Recht.Zitat:
..Auch hier würde es wohl ohne Notendruck für viel Jungs auf "Bolzen" und für die Mädels auf Aerobic oder Tanz o.ä. hinauslaufen.
Wichtig finde ich, auch im Sinne der "Volksgesundheit", dass Schule Sport nicht verleidet. Motivation für die Bewegung schafft. Da kann man auch mal einfach ein paar Pedalos, Stelzen rausgeben oder Skateboards und gucken was passiert, anstatt darauf zu bestehen, irgendwann im Schuljahr am Barren zu schwingen.
Sportunterricht als charakterliche Massnahme ?
Sie funktioniert.
Man lernt die schönsten Ungerechtigkeiten, Willkürlichkeiten, den größten Dummfug pragmatisch hinzunehmen.;)
SIe haben keine Wahl, entscheiden sie sich....
zumindest scheint er geeignet, bestimmte Charakterzüge zum Vorschein zu bringen...
Leidet aber nicht unter der Sportnote nicht auch das Gesamte? Das kann ja auch den Notendurchschnitt runtersetzen.
So what? Wenn ich Mathe nicht auf die Kette bekomme (weil ich z.B. mathematisch unbegabt bin) und deswegen eine 5 kassiere zieht das auch den Schnitt runter.
Schaffen wir jetzt alle Fächer bzw. die Benotung ab bei denen es schlechte Zensuren geben kann und nehmen nur noch Fächer wie "soziales Verhalten" in die Wertung damit es einen schönen Notenschnitt gibt?
Wie oft brauchst Du im täglichen Leben Integralrechnung?
Na Sport!
...
Der Teich war im Durchschnitt einen Meter tief - und trotzdem ist die Kuh ersoffen?
Für die 'Abiturnote', welche für den numerus clausus wichtig ist,
musst Du in Hessen die Sportnote übrigens nicht 'einbringen', aber Du darfst es, verrechnen solltest Du Dich dabei allerdings nicht ...
ich denke mal, in anderen Bundesländern ist das ähnlich geregelt.
gruß hafis
Na dann kann ja wer rechnen will in einen Matheverein gehen ...
Nu, das hängt wohl vom täglichen Leben ab ...
Sowas lernst Du aber auch in der Schule eigentlich nur ansatzweise, und auch nur wenn Du die allgemeine 'Studierfähigkeit' = Abitur oder ein entsprechend orientiertes Fachabitur anstrebst,
und da gibt es mehr Studiengänge, als manch einer denkt, in denen sowas erforderlich wird ...
gruß hafis
Und wie viele Leute sind täglich im Vergleich dazu darauf angewiesen sich körperlich zu betätigen - und sei es nur um den eigenen Körper von A nach B zu wuchten?
Die pauschalisierte Behauptung Mathe sei nützlich, Sport aber nicht ist einfach hahnebüchener Unfug.
Sound Mind in a Sound Body oder wie war das? [emoji6]
Persönlich (so wie zig Bekannte von mir) brauchte ich das Oberstufenmathewissen ala Kurvendiskussion genau ein Mal: In der jeweiligen Klausur - danach nie wieder.
Ich habe ja auch nicht gesagt Mathe sei komplett unwichtig.
Und wenn ich aber nicht mal mehr aus dem Bett komme weil ich 200kg wiege habe ich ein ganz anderes Problem als Mathe die über mein Leben bestimmt.[emoji41]
Jetzt wird's aber abwegig,
Du behauptest einerseits, dass Du mit 200 kg Körpergewicht nicht mehr aus dem Bett herauskommst und andererseits, dass Du aber im Bio-Unterricht immer gut aufgepasst hast?
gruß hafis
p.s.: vielleicht war's ja auch der Deutschunterricht, in dem Du nicht so gut aufgepasst hast ;)
... ich kenne übrigens viele Leute, die sogar stolz darauf sind, dass sie 'sowas' nie gebraucht haben.
Für 'sowas' kann man übrigens ein beliebiges Fach einsetzen,
aber Mathematik wird in diesem Zusammenhang doch recht häufig genannt,
dann bin ich übrigens immer besonders vorsichtig, wenn ich mit so jemandem zu tun habe ...