Zitat:
Ich würde anhand Deiner Beschreibung mindestens zwei Dinge als vorab notwendig sehen:
1. Pratzentraining/Schlagkissen/Pads (mit BBT Techniken), um zu lernen, wo das Ziel überhaupt ist und ob es getroffen werten kann und wie es sich anfühlt etwas (ohne Hemmung) zu treffen.
2. Anschließend: wirklich selber getroffen werden. Natürlich nicht, bis die Zähne fliegen. Minimum PSA sollte ein Zahnschutz sen und wäre meine Voraussetzung und Empfehlung, selbst wenn nicht zum Kopf geschlagen wird.
Wir haben nichts davon zur Verfuegung. Ich hab zwar jede PSA, die man sich vorstellen kann, aber niemand sonst. Ich kann nicht abschaetzen ob die Trainingseinheit und/oder meine Ausfuehrungen dazu fuehren werden, dass wir so etwas jetzt oefter machen, aber ich wage zu bezweifeln, dass ich den Verein oder Privatpersonen zur Anschaffung von Pratzen, Handschuhe, Mundschutz etc. bewegen kann.
Zitat:
Dieser Teil ist schwer. Man braucht Partner, die das wollen und denen man vertrauen kann. Viele KK-Ausübende werden nicht gerne getroffen und suchen die Kampfkunst, in der das durch die optimale Distanz, bessere Technik, etc. gar nicht erst passiert - weil es in der Regel unangenehm und schmerzhaft ist. Leider gibt es sowas aber in der Realität nicht. Im Bujinkan ist diese "Unantastbarkeit" oft ein höchst "großmeisterliches" Problem. Manache sind sehr gut und werden im Bujinkankontext tatsächlich nicht mehr (signifikant) getroffen, andere werden derart ehrfürchtig betrachtet, dass es ihnen nicht passiert etc. pp. Oft wird die Qualität eines Lehrers dennoch daran bemessen.
Ich glaube: Das funktioniert aber nur im Vorführungsmodus und für einige Hochgraduierte. Alle annderen sollten wissen, wie es ist und was mit ihrem Körper passiert, wenn sie ordentlich getroffen werden.
Das ist perfekt analysiert. Sowohl in unserer Gruppe, als auch generell in Seminaren sehe ich genau das. Niemand WILL getroffen werden (im uebrigen scheint auch niemand zuschlagen zu wollen) und es kommt genau das dabei raus, was dabei rausgekommen ist.