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Thema: Karate Stilrichtung Shotokan bei DKV oder im DJKB machen?

  1. #1
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    Standard Karate Stilrichtung Shotokan bei DKV oder im DJKB machen?

    Die Stilrichtung Shotokan dafür war vor längerer Zeit , bevor der DKV gegründet wurde Ochi- Shihan zuständig.

    Im DKV erlebt die Stilrichtung Shotokan zur Zeit einen stetigen " Zustrom " von hohen Dan-Trägern. Auch in der Gruppe um den 8. Dan oder noch höher den 9.Dan.
    Warum möchte ich fragen, gibt es im DKV so viele Karate-ka mit dem 8. oder dem 9. Dan?

    Nehme ich mir als Beispiel den DJKB von Ochi-Shihan. Dann ist dort klar ersichtlich, DJKB- Chief- Instructor ist Hideo Ochi mit dem 9. Dan dem einzigen in diesem Verband.
    Die DJKB- Instructoren ob Osterkamp, Repp, Kiiskliä sind auch schon sehr lange Karate-ka und begnügen sich mit dem 6. Dan.
    Noch ein Unterschied die Prüfungen für den schwarzen Gürtel führt der Chief-Instructor persönlich durch.
    Beim DKV sind das meistens verschiedene Prüfer.

    Lese ich die DKV- Zeitung dann werden vom DKV sogar Meistergrade zum 10. Dan verliehen.

    Muss ich daher eine Unterscheidung treffen, Karate Gürtelgrad im DKV und Gürtelgrad im DJKB.

    Oder wie soll ich mir das vorstellen?

  2. #2
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    Völlig Wurscht aus meiner Sicht. Du brauchts einen guten Lehrer vor Ort, was dann für ein Stempel im Pass steht oder welchen Grad der hat, ist egal.

  3. #3
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    Sehe ich auch so - wichtig ist, dass du gerne zum Training gehst, alles andere spielt keine Rolle.




    Achso, und natürlich dass du im DJKB bist, dem einzig wahren Verband (Stilrichtung offenes Karate, wenn ich das schon höre!)!

  4. #4
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    Hallo,

    A. Nagai (geb. 1942) lebt seit 1965 in Deutschland und vertritt eine „Shōtōkan“-Organisation.

    H. Ochi (geb. 1940) kam 1970 nach Deutschland und vertritt eine andere „Shōtōkan“-Organisation.

    Beide haben von ihren jeweiligen Organisationen einen 9. Dan erhalten. Vor den beiden gab es japanische Trainier wie T. Murakami (1927–1987) oder H. Kanazawa (geb. 1931), die jeder mit eigenem Hintergrund ihre Versionen von „Shōtōkan-Ryū“ nach JKA-Kriterien in Deutschland unterrichteten. Keiner dieser Trainer war oder ist Alleinvertretungsberechtigter für „Shōtōkan-Ryū“ in Deutschland.

    Dem DKV strömen keine hohen Dan-Inhaber zu; es handelt sich um langjährige Mitglieder/Trainer/Funktionäre des DKV, denen von DKV-Mitgliedern/-Trainern/-Funktionären hohe Dan übergeben wurden und werden. Diese Dan haben allein im DKV und seinen nächsthöheren Dachverbänden Gültigkeit. Sie haben keinerlei Gültigkeit in anderen „Shōtōkan“-Organisationen (was nicht ausschließt, dass der ein oder andere sie „anerkennt“ oder „anerkennen“ würde).

    G. Funakoshi (1868–1957) ist derjenige, auf den die Shōtōkan-Strömung ursprünglich zurückgeht. Er selbst schmückte sich nie mit einem Dan und gab seinen Schülern Dan nur bis zum 5. Dan aus. Alle „höheren“ Dan stammen von „fremden“ Instanzen, aus der Zeit nach G. Funakoshis Tod und/oder wurden sich von ehemaligen Schülern selbst zugeschrieben.

    Grüße,

    Henning Wittwer

  5. #5
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    Zitat Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so - wichtig ist, dass du gerne zum Training gehst, alles andere spielt keine Rolle.
    Wichtig wäre, überhaupt zum Training zu gehen.

  6. #6
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    Mal abgesehen vom Verbandsgedöns, was ist denn in der Praxis der Unterschied zwischen dem Karatetraining in einem DKV- und einem DJKB-Verein?

  7. #7
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    Zitat Zitat von Geheimrat Heinrich Beitrag anzeigen
    Mal abgesehen vom Verbandsgedöns, was ist denn in der Praxis der Unterschied zwischen dem Karatetraining in einem DKV- und einem DJKB-Verein?
    Da muß ich ein bischen um die Ecke und lass mich auch korrigieren, wenn es einer besser weiss. DJKB - das ist weitgehend Karate nach Ochi. Also das, was man in der 70ern und 80ern unter Shotokan verstand, viel Grundschule und Kombinationen, Freikampf nach den WK-Regeln. Alles unter recht hoher Trainingsdisziplin. Andere Einflüsse oder Bunkai über Omote hinaus eher nicht.

    DKV: Größere Bandbreite.

    Zum einen durchaus eine Menge Vereine, wo es ähnlich läuft wie im DJKB.

    Dazu eine Reihe Vereine, in denen (noch) mehr "gehüpft" wird. Sprich wettkampforientiertes Training unter mehr oder weniger starker Abkopplung der Karate-Grundschule.

    Und eine dritte Gruppe, (Grobeinteilung), wahrscheinlich die kleinste, die Karate in die Tradition der Kampfkünste eingebunden sieht, mit häufigem (nicht-wettkampforientierten) Partnertraining, das sich praktischen Erfordernissen orientiert und mehr oder weniger stark Einflüsse anderer Stile zuläßt bzw. fördert. Die Goju-Leute haben es da einfacher, die haben viel noch drin, andere müssen tiefer graben.

  8. #8
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    Ich mache Shotokan. Mittlerweile habe ich den 4. Ausweis: Deutscher-JKA, IKF Germany, World JKA, DKV. Ich bin einfach mit meinem Trainer mitgegangen. Es gibt immer wieder in den Vorständen Querelen. Missgunst, Unterschlagung, Korruption. Ich habe meinem Trainer vertraut, weil ich einfach nur trainieren wollte. Der Rest ist mir egal. Mittlerweile gibt es Vereine, die im JKA und DKV sind. Und es gibt auch Vereine, die sehr viel Wert auf Pokale und Medaillen legen und Vereine, die einfach nur trainieren wollen.
    Probier aus, was das Richtige für dich ist.

  9. #9
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    Keine zwei Schulen, keine zwei Trainer sind gleich, wie sollen da alle Schulen eines bestimmten Verbandes in bestimmter Weise gleich oder von anderen einheitlich unterschiedlich sein?

  10. #10
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    Zitat Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
    Keine zwei Schulen, keine zwei Trainer sind gleich, wie sollen da alle Schulen eines bestimmten Verbandes in bestimmter Weise gleich oder von anderen einheitlich unterschiedlich sein?
    +1
    Ist zwar nicht Karate in meinem Fall, aber wie sagt mein Lehrer doch ziemlich passend: Der Verband gibt das Prüfungsprogramm vielleicht vor, aber nicht, wie ich das Training allgemein oder hinsichtlich Prüfungen gestalte.

  11. #11
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    Zitat Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
    Keine zwei Schulen, keine zwei Trainer sind gleich, wie sollen da alle Schulen eines bestimmten Verbandes in bestimmter Weise gleich oder von anderen einheitlich unterschiedlich sein?
    Falls das für mich war: Das ist richtig, und ich hab auch nicht behauptet, dass die alle das gleiche machen. Natürlich gibt es Mischformen, Übergänge ... jeder einzelne macht heute dieses, in drei Jahren schon wieder ganz anderes Karate. Mir ging es um die grobe Orientierung.

  12. #12
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    Zitat Zitat von Geheimrat Heinrich Beitrag anzeigen
    Mal abgesehen vom Verbandsgedöns, was ist denn in der Praxis der Unterschied zwischen dem Karatetraining in einem DKV- und einem DJKB-Verein?
    Such mal ein bißchen, das wurde hier vermutlich schon 1000x diskutiert. Aus meiner Sicht sind die Unterschiede überschaubar. Die alte DKV Garde ist großteils auch von Ochi beeinflusst und einige Vereine sind wie von Dagmar beschrieben zwischen den Verbänden gewechselt. In meinem ganz alten Verein gab es als ich gekommen bin viele Doppelmitglieder bei DKV/DJKB, dann waren wir im DJKB, dann wieder DKV, dann wieder DJKB....

  13. #13
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    Im DJKB-Magazin, Ausgabe 3/13, ist die Entwicklung von Karate in D inklusive des Verbands...gedönses m.E. recht übersichtlich und nachvollziehbar beschrieben.

    Kann man hier herunterladen:
    http://www.djkb.com/aktuelles/jka-magazine/

  14. #14
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    Standard

    Ein Satz im zitierten DJKB-Magazin ist mir aufgefallen: ...."die Meisterzentrierung" (u.a.) differenziert den DJKB vom DKV.

    Na ja, wenn man seit über 20 Jahren nichts Neues macht, dann ist die Frage doch gestattet, ob Shotokan nach JKA und Shotokan nach Ochi (und da gibt es Unterschiede!) nicht eventuell bereits leicht der Moder umschwebt.

    Aber niemand will wirklich den Blick in die Geschichte wagen, sich fragen, wie das Karate der Meister damals wirklich war (und warum es so war) und warum es sich eventuell jeweils individuell weiterentwickelt hat (Kase, Kanazawa, Asai, Shirai, um mal einige zu nennen)?

    Warum insbes. Shotokan als Unterrichtung breiter Massen (und auch Kinder) zu einem Bahnenschrubben ohne Sinn und Verstand verkommen ist, in dem die Techniken teilweise ins Absurdeste umgedeutet wurden.
    Warum Age-Uke, Uchi-Uke, Gedan-Barai für alles taugen, aber um Himmels Willen niemals zur Selbstverteidigung (oder vielleicht doch???).

    Warum wir heutzutage in digital gesteuerten Hybridfahrzeugen oder ev. sogar in einem Tesla fahren, aber nicht mehr in Frl. Mercedes' Töfftöff?

    Soll heißen, warum sich alles in der Welt weiterentwickelt hat, nur das Karate und insbes. das Shotokan stehengeblieben ist? Sogar die kath. Kirche und der Vatikan bewegen sich!!! Hallo!!!????

  15. #15
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    Zitat Zitat von Chrisdz Beitrag anzeigen
    Sogar die kath. Kirche und der Vatikan bewegen sich!!! Hallo!!!????
    Ja, aber nur notgedrungen, und wenn dann rückwärts.
    Das Leben ist groß.

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