Ein Satz im zitierten DJKB-Magazin ist mir aufgefallen: ...."die Meisterzentrierung" (u.a.) differenziert den DJKB vom DKV.
Na ja, wenn man seit über 20 Jahren nichts Neues macht, dann ist die Frage doch gestattet, ob Shotokan nach JKA und Shotokan nach Ochi (und da gibt es Unterschiede!) nicht eventuell bereits leicht der Moder umschwebt.
Aber niemand will wirklich den Blick in die Geschichte wagen, sich fragen, wie das Karate der Meister damals wirklich war (und warum es so war) und warum es sich eventuell jeweils individuell weiterentwickelt hat (Kase, Kanazawa, Asai, Shirai, um mal einige zu nennen)?
Warum insbes. Shotokan als Unterrichtung breiter Massen (und auch Kinder) zu einem Bahnenschrubben ohne Sinn und Verstand verkommen ist, in dem die Techniken teilweise ins Absurdeste umgedeutet wurden.
Warum Age-Uke, Uchi-Uke, Gedan-Barai für alles taugen, aber um Himmels Willen niemals zur Selbstverteidigung (oder vielleicht doch???).
Warum wir heutzutage in digital gesteuerten Hybridfahrzeugen oder ev. sogar in einem Tesla fahren, aber nicht mehr in Frl. Mercedes' Töfftöff?
Soll heißen, warum sich alles in der Welt weiterentwickelt hat, nur das Karate und insbes. das Shotokan stehengeblieben ist? Sogar die kath. Kirche und der Vatikan bewegen sich!!! Hallo!!!????




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