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Thema: Bisschen Extrakondition: Radeln oder Laufen?

  1. #1
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    Standard Bisschen Extrakondition: Radeln oder Laufen?

    Über den Sommer würde ich gerne ein wenig konditionell aufrüsten. Etwas, nicht auf ein Vielfaches des Status Quo! Der (Status Quo) ist für mich okay, Herz, Kreislauf, Lunge, Blutwerte alle tippitoppi, das ist nicht der Grund.
    Aber wenn da noch ein Quentchen Extra-Puste dazu kommt, isses nur fein.

    Grundsätzlich bieten sich bis zwei bis max. drei Radrunden (à ~1,5h, genauer 2 x ca. 40 Min, eben hin und zurück) oder, ehrlich gesagt, nur eine Laufrunde (~ 45 min) pro Woche an(da ist es schwieriger, einen Packan zu finden).

    Beides findet hier in Feld und Wald und zwingend mit den Hunden statt. Und ich verzichte bewusst auf Technik (Zeit-/Pulsmessung), fahre bzw. laufe nur nach Puste bzw. Gefühl, möglichst "auf Last" zu sein / zu bleiben. Und, richtig, bin bei beidem weit weg von "flott". Macht nix

    Das Ganze findet zusätzlich zum normalen Sportpensum statt (pro Woche 2 x 1,5h Karate, 2 x 1,25-1,5h Core, 2-3 x 10 min. Power-BWE plus WE-Aktivitäten - Lehrgänge/Wandern - plus derzeit noch mehrmals zuhause slo-mo Kata-Üben).
    Und, nein, da noch WESENTLICH was draufpacken möchte ich nicht. Wirklich nicht.

    Laufen oder Radeln? Was würdet ihr an meiner Stelle wählen oder ggf. (wie) kombinieren? Was ist ggf. sportwissenschaftlich effizienter, wenn es um dieses Schippchen Extra-Kondition geht? Gibt ja hier versierte Leute.

  2. #2
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    Hattest Du nicht eh schon "Rücken"?

    Da würde ich dann weniger nach der möglichen Effizienz gehen, sondern vielmehr darauf schauen was der Körper besser abkann - und das sollte in der Regel wohl eher das Rad sein.

    Ansonsten wäre für die Kondition auch Schwimmen super - nur hat man da ja nicht unbedingt immer das nötige Wasser vor der Haustür und mit den Hunden im Schwimmbad wäre es wohl auch nicht so einfach...
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  3. #3
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    Wenn kein Rücken, dann Laufen, weil man dafür mehr arbeiten muss. Und ist den Hunden gegenüber wahrscheinlich auch fairer

  4. #4
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    Ganz klar laufen... um fitter zu werden aber auch mit Intervallen.

  5. #5
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    Ich stimme für Radfahren. Erstens scheint die Hemmschwelle deutlich geringer zu sein, was dazu führt, dass es mehr und öfters gemacht wird. Andererseits bin ich persönlich sehr kritisch bei "Gelegenheitsläufern" (ok, als ehemaliger Bahn- und Crossläufer bin ich da sicher auch ziemlich kritisch). 90%+, die man so sieht, haben ein furchtbaren Laufstil, ca. 8% einen passablen und höchstens 2% einen guten. Und ein schlechter Laufstil führt nun mal dazu, dass sich vorhandene Probleme potenzieren und neue (Achillessehne, Knie, Hüfte...) dazukommen können. Und von einem schlechten zu einem passablen oder gar guten Laufstil zu kommen, ist harte Arbeit und erfordert einen kompeteten Trainer, der den Spass 2-3x pro Woche begleitet, mit Lauf-ABC und Krafttraining etc.

    Beste Grüsse
    Period.
    Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1

  6. #6
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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    90%+, die man so sieht, haben ein furchtbaren Laufstil, ca. 8% einen passablen und höchstens 2% einen guten. .
    Ohne mitgezählt zu haben würde ich das meiner bescheidenen Meinung nach unterschreiben, habe zwar einige Jahre Triathlon betrieben, aber meine Kompetenz würde ich eher dem allgemeinen sportartunspezifischen Wissen zuordnen, aber dennoch ist es zumeist grausam, was ich sehe...

  7. #7
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    Beim Radeln dürfte sich deine Rundenzeit nach ca 4-8Wochen um 15-30%Prozent reduzieren.


    Gruß
    Alfons.
    Hap Ki Do - Schule Frankfurt - eMail - 합기도 도장 프랑크푸르트 - Daehanminguk Hapkido - HECKelektro-Shop
    ...Dosenbier und Kaviar...

  8. #8
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    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    Und ist den Hunden gegenüber wahrscheinlich auch fairer
    naja, zumindest der Hund hat vom radeln definitiv mehr.

    Wenn man nicht grad Marathon läuft, kann man einen gesunden Hund mit Laufen gar nicht auslasten.
    (Gibt sogar Leute, die behaupten, dass ginge auch mit dem Rad nicht. Die plädieren für Hund hinterm Auto herlaufen lassen.)

    Aber der Fokus liegt hier sicher nicht auf Hunde-Fitness, ergo dürfte das Argument ohnehin nachrangig sein.

    Grüße

    Münsterländer
    I'm going through changes

  9. #9
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    Eine kurze OT-Frage:
    Für mich fühlt es sich so an, dass der Körper beim Laufen die Organe stabilisieren muss, damit sie nicht zu krass hin und her hüpfen. Beim Radfahren ist das fast gar nicht nötig. Ich bilde mir ein, dass dieses Gewackel eine positive Wirkung auf den Tonus und die innere Muskelarbeit hat (falls es die gibt). Wie schätzt ihr diesen Aspekt ggü. dem Radfahren ein? Positiv, negativ, nicht vorhanden?

  10. #10
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    Danke euch für eure Gedanken!


    Zitat Zitat von Münsterländer Beitrag anzeigen
    naja, zumindest der Hund hat vom radeln definitiv mehr.
    Wenn man nicht grad Marathon läuft, kann man einen gesunden Hund mit Laufen gar nicht auslasten.
    (Gibt sogar Leute, die behaupten, dass ginge auch mit dem Rad nicht. Die plädieren für Hund hinterm Auto herlaufen lassen.)
    Gut, das mit dem Auto vergessen wir mal ganz schnell.
    Ansonsten aber hat Münsterländer recht. Um die Hunde müsst ihr euch eher keine Sorgen machen. Zu Fuß, egal wie ich mich bemühe, finden die mein Tempo todsterbenslangweilig und am/vorm Rad fühle ich mich regelmäßig veräppelt: Da achte ich peinlich darauf, mich jenseits der 10 km etwas an ihr nun doch etwas reduziertes Tempo anzupassen und Trabpausen in ihren Galopp einzubauen, wir machen Halt an diversen wassergefüllten Gräben und Tümpeln (Settermotoren laufen mit Wasserkühlung ) und wenn wir dann von unserer Tour (2 x 12,5 km, dazwischen Pause zwecks Eis-Essen oder Einkaufen) zurückkommen, hängen sie mich regelmäßig auf dem letzten km, den wir noch mal allesamt Gas geben, locker und über alle 42 Zähne grinsend ab.
    Und wenn es erst Sommer und heiß wird, bin ich eh eher zu vorsichtig als zu unbekümmert.

    Aber ihr bestätigt letztlich meine grundlegende Tendenz: Laufen wäre theoretisch wohl besser, ist aber mit einigen "Abers" versehen. Klar haben Rücken und Knie Veto-Recht, und, nein, Laufpensen wie vor einigen Jahren, als ich auf den HM hintrainiert habe, werden es sowieso nicht mehr. Und, nochmal nein, eine Wissenschaft mache ich daraus auch nicht mehr. Man möge mir verzeihen, aber ich finde es schon aufwendig genug, halbwegs gutes Karate zu lernen, da muss Laufen hinten überfallen. Man kann nicht alles können. Frau auch nicht.

    Gut, es wird darauf hinauslaufen, dass ich einfach weiter den netten Crosshobel, den ich mir zu Weihnachten geschenkt habe, durch die Hunsrücker Wälder schrubbe. Haben wir alle mehr Spaß dran, was dann wiederum trotz an sich geringerem Effekt pro "Einheit" in der Summe wieder mehr bewirken dürfte.

    Und bei Lust und Laune wird eben mal die normale Spazierrunde locker und völlig ambitionslos () getrabt. (War echt erstaunt, dass ich die 5k fast ausm Stand wieder recht locker wieder durchlaufe. Und das nach Jahren ohne Laufen.)

  11. #11
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Gut, es wird darauf hinauslaufen, dass ich einfach weiter den netten Crosshobel, den ich mir zu Weihnachten geschenkt habe, durch die Hunsrücker Wälder schrubbe.

  12. #12
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Danke euch für eure Gedanken!

    ...

    Gut, es wird darauf hinauslaufen, dass ich einfach weiter den netten Crosshobel, den ich mir zu Weihnachten geschenkt habe, durch die Hunsrücker Wälder schrubbe. Haben wir alle mehr Spaß dran, was dann wiederum trotz an sich geringerem Effekt pro "Einheit" in der Summe wieder mehr bewirken dürfte.
    Hin radeln, 9 x Bassai Dai, 9 x Kanku Dai, zurück radeln.

  13. #13
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    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen
    Hin radeln, 9 x Bassai Dai, 9 x Kanku Dai, zurück radeln.
    Zurück ist dann nicht mehr, weil Passanten zwischenzeitlich wegen dieser seltsamen "Ataxie" die Rettung gerufen und diese mich hinfort gekarrt hat.

    Und was machen dann die armen, zurückgelassenen Köter? Hä?

  14. #14
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Zurück ist dann nicht mehr, weil Passanten zwischenzeitlich wegen dieser seltsamen "Ataxie" die Rettung gerufen ...
    Gibts keine Stelle ohne Passanten? Dann eben langsam anfangen und jede Woche steigern. Gewöhnen die sich dran.

  15. #15
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    Gut, dann noch mal ernsthaft: Kata übe ich im Training und zusätzlich zuhause. Ich muss dafür nirgendwo hinradeln.
    Anders: Bitte die Fragestellung beachten! Danke!

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