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Thema: Karate und Gewalt

  1. #256
    frey85 Gast

    Wink

    Zitat Zitat von rofada
    Man betreibt Kampfsport als Sport, man kämpft nach klaren Regeln (das kann von harmlos bis sehr heftig gehen) und weiß daher das keine reale Gefahr besteht, innerhalb dieses Sports getötet oder schwer verletzt zu werden.
    Der Kampf ist dann ein "Hobby" und keine Lebensnotwendigkeit - eben "Sport"
    Ok, das stimmt.
    Aber selbst dann ist es nicht notwendig die jeweilige Kampfkunst, zum "richtigen" kämpfen, unbrauchbar zu machen.
    Sport ist eben nur ein Teilaspekt des ganzen, der dazu gehören kann aber nicht muß.

    Die Kampfkünste sind eben zum kämpfen,natürlich kann man diese dann, in einer begrenzten weise, als Sport betreiben um sich fit zuhalten oder sich in Wettkämpfen untereinander zu messen.
    Aber der Sinn ist und bleibt nunmal der Kampf, wenn man also eine Kampfkunst zum kämpfen unbrauchbar macht, macht sie keine Sinn mehr, dann ist sie keine Kampfkunst mehr, sondern nur noch eine Farce!

    Zitat Zitat von rofada
    Ich habe das nicht behauptet
    Nun, vielleicht habe ich das hier falsch interpretiert:
    Zitat Zitat von rofada
    Also versuche ich solchen Situationen aus dem Weg zu gehen (bis jetzt erfolgreich, meine letzte rel. harmlose Klopperei liegt knapp 4 J. zurück - es geht also )
    Kam für mich so rüber, falls es nicht so gemeint war dann nichts für ungut.

    Zitat Zitat von rofada
    Das ist jetzt aber arg unter deinem Niveau - was soll das ?
    Siehe oben.

    Zitat Zitat von rofada
    Nein, natürlich wollte ich "Callifax" nicht angreifen und ich sehe auch nicht wo ich das getan hätte........
    (Ich habe seine Aussage zu Kampfkunst "Nö, es ist KEIN Sport" beantwortet, indem ich darlegte warum ich es sehr wohl als "Sport" sehe - wo ist der "Angriff" den du ansprichst ???)
    Nun, mir kam der Eindruck, weil du dich nur auf seine beiträge "eingeschossen" hast und es (meiner Meinung nach) doch etwas aus dem Kontext gerissen hattest.

    Zitat Zitat von rofada
    Deine letzten Zeilen sind für mich (höflich ausgedrückt) nicht ganz nachvollziehbar
    Nun, vielleicht bin ich etwas paranoid was das KKB angeht?
    Aber auch nach nochmaligen lesen deiner Beiträge, habe ich immer noch diesen "verdacht", aber ich kann mich auch irren.

    Also noch mal, worauf willst du hinaus??

    Geht es dir wirglich nur darum, dass man eine Kampfkunst auch als Sport betreiben kann?

  2. #257
    rofada Gast

    Standard

    Zitat Zitat von frey85 Beitrag anzeigen
    Also noch mal, worauf willst du hinaus??
    Geht es dir wirglich nur darum, dass man eine Kampfkunst auch als Sport betreiben kann?
    Genau das - mehr nicht !

    Auf die Aussage ""Nö, es ist KEIN Sport" habe ich geantwortet und begründet warum ich denke, "KK ist (auch) ein Sport", so wie es *auch* eine "Kunst" ist - KK ist so vieles und so verschieden und Jeder kann für sich das rausholen, was ihm "etwas bringt".
    Geändert von rofada (23-06-2011 um 16:04 Uhr)

  3. #258
    frey85 Gast

    Smile

    Zitat Zitat von rofada Beitrag anzeigen
    Genau das - mehr nicht !
    Ok, da stimme ich dir zu.

    Mir ist nur das übel aufgestoßen:
    Zitat Zitat von rofada
    Wenn du schreibst "Kampfkunst lehrt Kämpfen Können" dann ist das richtig, aber eben nicht vollständig - du selbst hast ja oft genug Erfahrungen mit "Straßenschlägern" geschildert - diese Leute haben oft mit KK rein gar nichts am Hut, es nie in einer Schule gelernt. Aber "kämpfen" können sie trotzdem - nicht schön, nicht fair - aber das ist denen auch herzlich egal......

    Ich z.B. mache KK weil es mir Spaß macht, mich körperlich einigermaßen fit hält und mir im Idealfall auch noch geistig was bringt (Ruhe/Ausgeglichenheit/Konzentration..) - aber ich bin 52 J. und völlig frei von der Illusion, dass mir mein Training (egal wie sehr ich mich anstrengen würde) gegenüber einem abgebrühtem 25 j. rechtem Hool/ausl. Schläger mit Migrationshintergrund (was eine bescheuerte "Political Correctness" Sprache) irgendwas nützen würde.
    Zitat Zitat von rofada
    Also versuche ich solchen Situationen aus dem Weg zu gehen (bis jetzt erfolgreich, meine letzte rel. harmlose Klopperei liegt knapp 4 J. zurück - es geht also ) und sehe mein KK Training eben nur noch als "Sport"....
    Hab es wohl im falschen Kontext verstanden, und etwas überreagiert.
    Ich hab mir wohl im KKB einen Beißreflex angewöhnt und etwas zu viel da hinein interpretiert!

    LG

    frey85

  4. #259
    rofada Gast

    Standard

    Zitat Zitat von frey85 Beitrag anzeigen
    Ich hab mir wohl im KKB einen Beißreflex angewöhnt und etwas zu viel da hinein interpretiert!
    No Problem

  5. #260
    Kiryu-Lee Gast

    Standard

    @ Kanken um dich nochmal zu euren Prüfungen anzusprechen.. in welchem Masse darf sich der Prüfling eigentlich wehren?

    Und Ja! Mir ist sehr bewusst, dass wahrscheinlich kaum einer unter 100 Prüflingen dazu kommt sich wirklich zu wehren bzw. zurück zu hauen aber dies interessiert mich doch irgendwie.. Ich habe eig. den Thread bis hier durchgelesen.. sry falls ich diese Frage übersehen hätte..

    noch was OT bist du gläubiger Buddhist? Komische Frage aber jemand sagte du seist Arzt und das wäre dann für mich eine interessante Kombination

  6. #261
    Registrierungsdatum
    10.11.2004
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    48
    Beiträge
    7.735

    Standard

    Unsere Prüflinge sollen und müssen sich natürlich wehren und zwar so, dass sie die Initiative über die Situation erhalten und den Kampf im Ernstfall beenden könnten. Da die Prüfer "frisch" sind und der Prüfling, sagen wir mal "erschöpft", kann, und muss, der Prüfer schon auf sich aufpassen. Allerdings gilt auch für den Prüfling, dass gefährliche Techniken ohne Kontakt gemacht werden müssen (z.B. Ellbogen zum Genick). Ansonsten habe ich auch hier schon einiges geschrieben.

    Zu deiner anderen Frage:
    Ich habe damals begonnen im Sanbo Kyodan Zen zu sitzen, habe mich jedoch, nach 3 Jahren, für die christliche Mystik entschieden. Eigentlich bin ich, durch meinen Meditationslehrer, spirituell in der philosophia perennis zu Hause und da ich in einem christlichen Umfeld großgeworden bin, ist die christliche Mystik auch meine Meditationsform. Wie gesagt, in der philosophia perennis gibt es da jedoch keinen Unterschied zum Zen...

    Grüße

    Kanken
    Geändert von kanken (16-07-2011 um 22:07 Uhr)

  7. #262
    Kiryu-Lee Gast

    Standard

    Ahh den Beitrag hab ich ebenfalls gelesen aber nach 18 Seiten wohl fast gänzlich vergessen.. mein Fehler

    Und vielen Dank noch für die Antwort betreffend der "Religion"?


    In meiner Umgebung gibt es nun endlich einen Ort, an dem Kyokushin Karate unterrichtet wird, ich werd nächstens mal vorbei schauen.. da mich VK-Karate fasziniert..

  8. #263
    Registrierungsdatum
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    7.735

    Standard

    Ich zieh den Faden noch einmal aus der Versenkung, da ich noch eine Buchempfehlung bzgl. Gewalt und die Überwindung/Verarbeitung von Gewalt geben möchte:

    Peter A. Levine - Sprache ohne Worte

    Trauma darf man in dem Zusammenhang ruhig recht weit fassen (tut Levine auch).

    Grüße

    Kanken

  9. #264
    Tritt in die Juwelen Gast

    Standard

    Also gerade mal das Eingangsvideo gesehen:

    Nach der gleichen Logik könnte man einen Boxanfänger ins VK-Sparring gegen den erfahrenen Boxer schicken, ihn komplett verdreschen lassen und anschließend behaupten, dadurch lerne er kämpfen.

    Wem's Spaß macht...

    Und mal eine generelle Frage: Diese überkommenen autoritären Strukturen, sind die noch üblich im Karate oder ist das so eine Kyokushin-"Didaktik"?

  10. #265
    Registrierungsdatum
    05.10.2011
    Ort
    Hohenlohe
    Alter
    59
    Beiträge
    273

    Standard

    Da muss man aber von vorne sagen dass es Kyokishin Karate ist.
    Paar Sachen sind da bisschen übertrieben in dem Video, aber die Härte gehört zum Kyokushin, genauso wie Disziplin und Respekt.
    Teilweise finde ich die Diskussion schon lustig, da ist es zu Hart in anderem Stil zu Soft.

    Zum Glück kann sich jede aussuchen was Ihm liegt (und wie Hart er es mag .)

    Grüße
    Gerar

  11. #266
    freakyboy Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Tritt in die Juwelen Beitrag anzeigen
    Nach der gleichen Logik könnte man einen Boxanfänger ins VK-Sparring gegen den erfahrenen Boxer schicken, ihn komplett verdreschen lassen und anschließend behaupten, dadurch lerne er kämpfen.
    Das geht weniger darum, dass man das Kämpfen lernt. Man soll einfach nicht aufgeben, seine Grenzen überwinden und einfach weiter machen.

  12. #267
    soto-deshi Gast

    Standard Gewalt & Karate

    Hallo hashime,


    Zitat Zitat von hashime Beitrag anzeigen
    Hört sich verdächtig nach unseren Camps an....die sind eigentlich alle so....du zahlst freiwillig einen gewissen Geldbetrag (Für Unterkunft, Essen, Training), damit du dich dann für die Dauer des Camps freiwillig in die Hände von ein paar irren Trainern begibst, deine Freiwilligkeit für ein paar Tage komplett abgibst und von ihnen dazu gebracht wirst, allerlei Dinge zu tun, die die du freiwillig sicher nie gemacht hättest
    Und dann ......
    Es kommt mir immer so vor, wie in den Filmen. Da lernt ein super Agent eine Kampfkunst und nach vielen, vielen Jahren kann er noch alle Techniken sofort abrufen.
    Was soll mir denn das harte Kyokushin Kai Kan Karate Training bringen?
    Brauche ich es in meinem Beruf?
    Oder mache ich Karate, Taekwondo , usw. nicht nur als Hobby.

    Auch wenn ich ein Kyokushin Kai Kan Karate-ka bin oder (in) ist es noch nicht sicher, daß ich jede bedrohliche Situation sicher und unbeschadet überstehe.
    Glaubst Du Dein Gegner will sich mit Dir im Karate-Kampf messen?
    Na, dann solltest Du Dir mal die Zeitungen in Wien besser und genauer durchlesen.

    Ab einem bestimmten Lebensalter, ich möchte mal Jon Bluming ausnehmen, werden viele nicht mehr das Karate so können, wie in der Jugend.
    Aber auch Senioren und Kinder können Karate üben, nur wollen die dadurch ihrer Gesundheit etwas gutes tun.

    Vielleicht sollte man dies auch bedenken.
    Gruß soto:

  13. #268
    Registrierungsdatum
    24.05.2013
    Alter
    38
    Beiträge
    560

    Standard

    Zitat Zitat von soto-deshi Beitrag anzeigen
    Und dann ......
    Es kommt mir immer so vor, wie in den Filmen. Da lernt ein super Agent eine Kampfkunst und nach vielen, vielen Jahren kann er noch alle Techniken sofort abrufen.
    Was soll mir denn das harte Kyokushin Kai Kan Karate Training bringen?
    Brauche ich es in meinem Beruf?
    Oder mache ich Karate, Taekwondo , usw. nicht nur als Hobby.

    Auch wenn ich ein Kyokushin Kai Kan Karate-ka bin oder (in) ist es noch nicht sicher, daß ich jede bedrohliche Situation sicher und unbeschadet überstehe.
    Glaubst Du Dein Gegner will sich mit Dir im Karate-Kampf messen?
    Na, dann solltest Du Dir mal die Zeitungen in Wien besser und genauer durchlesen.
    Es obliegt doch DENEN, was sie machen.
    Niemand schreibt einem anderen vor, so zu trainieren.
    ABER: Wenn man will, hat man die Möglichkeit dazu (z.B. auf so einem Seminar, oder wenn man bei kanken lernen möchte, oder oder oder).

    Wenn du soetwas nicht willst, gutheißt, dann nimm es doch nicht an.
    Wenn ICH es gutheiße, dann ist es mein Ding! Wenn es mir etwas bringt, dann ist es mein Ding.

    Diesen ganzen Scheiss "brauche ich es in meinem Beruf" oder "Ich kann mir das mit meinem Beruf nicht leisten" kann ich nichtmehr hören.
    Alles faule Ausreden.
    Denn JA, ich kann soetwas in meinem Beruf sehr gut gebrauchen.
    Jede hitzige Diskussion, jedes Meeting, jeder Kundenkontakt kann dich auf ein Level zwingem, auf dme man sich nicht wohl fühlt. Und genau solche Trainings bringen einen dazu, selbst in Stressituationen einen kühlen und klaren Kopf zu behalten und rationale Entscheidungen zu treffen.

    Besser als jedes Breitensport-Gedusel.

  14. #269
    Registrierungsdatum
    05.10.2011
    Ort
    Hohenlohe
    Alter
    59
    Beiträge
    273

    Standard

    Zitat Zitat von Bodenknuddler Beitrag anzeigen
    Denn JA, ich kann soetwas in meinem Beruf sehr gut gebrauchen.
    Jede hitzige Diskussion, jedes Meeting, jeder Kundenkontakt kann dich auf ein Level zwingen, auf dem man sich nicht wohl fühlt. Und genau solche Trainings bringen einen dazu, selbst in Stresssituationen einen kühlen und klaren Kopf zu behalten und rationale Entscheidungen zu treffen.

    Besser als jedes Breitensport-Gendusel.
    genau, und nicht gleich Amok laufen.

  15. #270
    Registrierungsdatum
    06.05.2002
    Beiträge
    4.519

    Standard

    Besser als jedes Breitensport-Gedusel.
    Och die Selbstdisziplin hunderte von Bahnen Kihon zu laufen soll in der Hinsicht auch ganz nützlich sein.

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