Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
Aber nur, wenn er im Krieg gestorben ist.
Früher nannte man ehrenvoll Gefallene "Einherjer" und die kamen in's Kriegerparadies:

Tagsüber kämpfen sie gegeneinander in Übungen, bei denen sie bis zum Tod gegeneinander kämpfen, bis nur noch ein einziger Krieger steht. Dann erwecken die Walküren die Gefallenen mit einem Kuss wieder zum Leben. Abends zechen sie gemeinsam in froher Runde. Sie verzehren dort Met aus dem Euter der Ziege Heidrun und Fleisch des sich immer wieder erneuernden Ebers Sährimnir und lauschen Bragis Liedern.

https://de.wikipedia.org/wiki/Einherjer
Zumindest laut der Snorri-Edda. Galt insoweit also für Isländer und (vermutlich mehr oder weniger) auch für Kontinentalgermanen. Wobei man das für die Südgermanen (also heutiges Deutschland) mangels Überlieferung bisher kaum nachweisen kann.

Mal ganz abgesehen davon, dass keiner genau sagen kann, inwieweit Snorri (immerhin bereits Christ) die Geschichten gesiebt (gab vermutlich x Versionen) und eventuell sogar geändert hat.

und was hat das überhaupt mit den Thema zu tun?
Ist doch (wenn überhaupt) Ziel des Kriegers, nicht der Weg

Für den Weg des Kriegers würde ich doch eher das Hávamál zitieren, da sind immerhin einige Lebensratschläge (teils recht martialischer Art drin).
z.B.:
Der Ausgänge halber bevor du eingehst
Stelle dich sicher,
Denn ungewiß ist, wo Widersacher
Im Hause halten.

Und selbst das ist noch fast OT*g*

Grüße

Münsterländer