
Zitat von
Takezo
Aus seiner Sicht macht er alles richtig. Er schafft Reichweite nach dem Prinzip: Bad news are better thsn good news
Lieber gehasst werden als gar keine Aufmerksamkeit.
Kennt man aus der Pädagogik bei verhaltensauffälligen Kindern, die nicht glauben das man sie liebt und durch ihr Verhalten den Beweis / Gegenbeweis erzwingen müssen
Den Vergleich finde ich nicht so passend, weil diese Kinder überhaupt keine Alternative haben und ihre Stand nur verschlimmern.
Im Marketing ist das Gegenteil der Fall.
Gute Marketer provozieren branchenunabhängig gezielt. Durch Bild, Schrift, Farben, Geräusche und in Läden sogar mit Duft. Sie triggern damit das Unbewusste und zwingen, nicht sofort wegzuschauen sondern Bestätigung in positiver oder negativer Art zu finden. Das ist schwieriger als es scheint, denn man muss ja die Zielgruppe jeweils genau kennen, die am Ende zu Käufern werden. Im ersten Step geht es darum, eine Botschaft zu „verkaufen“ Der Preis dazu ist primär die Aufmerksamkeit/ Zeit des Interessenten. Auch der negative Interessent bezahlt diesen Preis und verstärkt, indem er darüber spricht. Er ist also ein einkalkuliertes Instrument. Ob das nun für Autos, Schnellimbiss, Weizenbier, Software ist.
Menschen, die das können, sind entweder gut bezahlt oder haben sich das selbst erarbeitet.
Einfach sachliche Botschaften erzielen diesen Effekt nicht.
Menschen sind Voyeure, Besserwisser, leicht in Empörung zu versetzen, …
Jede negative Verstärkung bewirkt etwa 10 positive stille Beführwortungen.
Befreie Dich von Konkurrenz-Denken. Du bist hier, um zu erschaffen, nicht zum Wetteifern um das, was bereits erschaffen ist. Du musst ein Schöpfer werden, nicht ein Konkurrent.