Zitat Zitat von Ki. 102 Beitrag anzeigen
Ehe das jetzt zu einer Mut vs. Messer-Diskussion wird, frage ich mal, ob Du auch meinem 2. Teil zustimmst ?

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Jeder kann mit Karate seine eigenen Ziele verfolgen und soll sich selber seinen Fokus suchen.
Aber es ist eine Kampfkunst und sollte zum Ziel haben, dass jemand effektiv kämpfen kann, auch dann, wenn er sich nicht in letzter Konsequenz auf einen Kampf vorbereitet. Das ist kein Widerspruch!
Das ist wie mit einer Armee im Frieden: Man macht so gut man kann, aber um 16:30 Uhr ist Dienstschluss und die Reservisten sind zu Hause.

Man sollte jedoch definitiv keine falschen Sachen lernen, oder ganz unnötige "Umwege" machen und nicht gar soviel Klimbim auf Kosten der Effektivität mitschleppen.
Insofern denke ich, gibt es da Einiges, worüber sich das Nachdenken lohnt.
Dem ersten Teil des zweiten Teils stimme ich zu. Zum zweiten Teil: Nunja, es gibt denke ich ehrlich gesagt schon einige Umwege im Karate. Wenn es mir in meinem persönlichen Training wirklich NUR auf Effektivität in einer SV Situation gehen würde, würde ich wahrscheinlich Krav Maga und FMA lernen.
Kata/Bunkai z.B. haben ihren Nutzen als Körperschulung, Technikvermittlung und Ideengeber (abgesehen davon, dass ich Katatraining liebe) aber ich denke SV Techniken ließen sich sicher direkter vermitteln. Von den oft getätigten Aussagen Kata = Kampf bzw. Bunkai = Kampf halte ich nicht viel.