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Thema: Karate-Do Funakoshi Gichin

  1. #91
    Trunkenbold Gast

    Standard

    @shushukan
    In Bezug auf das Zurückweichen im Gohon Kumite hat du natürlich völlig Recht, da macht es wirklich keinen Sinn immer zurückzuweichen. Wir üben übrigens Sanbon Kumite mit und ohne zurückweichen, dabei wird auch versucht frei zu Kontern. Sprich auch schon vor der ersten Technik des Angreifers. Weiter gibt es bei uns schon aus dem Stil selbst heraus Partnerübungen bei denen der Angreifer „gewinnt“.

    Von welcher HP in Zusammenhang mit deinem Karate spricht shorinryuchemnitz?

    Prost

  2. #92
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    Zitat Zitat von Trunkenbold Beitrag anzeigen
    ...Weiter gibt es bei uns schon aus dem Stil selbst heraus Partnerübungen bei denen der Angreifer „gewinnt“....
    wie heisst dein stil eigentlich?
    "Eternity my friend is a long f'ing time!"

  3. #93
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    Standard

    Zitat Zitat von Ryushin Beitrag anzeigen
    Okay ... kann man (ich) es mir ansehen / mitmachen ? Wenn es so viel anders ist fände ich es wirklich sehr interessant. Ich bin immer sehr für "Über den Tellerand schaun" (schon alleine aus Verantwortung für meine Schüler) und ausgelernt habe ich bestimmt auch noch lange nicht (wenn überhaupt je) ...
    Eh Fireflea uns hier wegen Offtopic erschlägt:

    Du bist herzlich eingeladen, wenn du mal in Münster bist, mich hier zu besuchen. Dann trainieren wir beide zusammen, gehen hinterher ein schönes Bier trinken und tauschen uns über unserer Karateauffassungen aus.

    Wenn ich eins nicht leiden kann, dann ist es dieses ewige, meins ist besser als deins. Oder deins ist falsch und meins ist richtig. Ich bin der Meinung, dass viele Missverständnisse entstehen, weil man den anderen nicht kennt, bzw. das was er macht nicht kennt. Es gibt eine derartige Bandbreite im Karate, so dass es auch automatisch viele Wege gibt, die nach Rom führen. Wenn jemand sagt bei mir ist das so und so, dann heißt es nicht, dass es bei anderen auch so sein muss und es heißt auch nicht, dass das Eine besser als das Andere ist.

    Grüße

    Kanken

  4. #94
    Lanariel Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Trunkenbold Beitrag anzeigen
    Nur eine Angriffstechnik ist auf jeden Fall zu wenig.
    Ich meinte auch Abwehrtechnik und nicht Angriffstechnik

    Man muss auch Schlagkombinationen abwehren können. Dies sollte mit dem Sanbon Kumite vernünftig zu trainieren sein.
    OK da erkenn ich jetzt wirklich mal Sinn dahinter, aber der Angreifer wird doch wohl nicht so blöd sein immer mit derselben Technik anzugreifen, dann müßte dann auch die Abwehr variieren.

    Gohon Kumite halte ich persönlich auch für etwas überzogen, aber es ist auf jeden Fall besser als gar keine Partner Übungen.
    Hm man könnte doch gleich mit sinnvollen Übungen anfangen.

  5. #95
    Ryushin Gast

    Standard

    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Du bist herzlich eingeladen, wenn du mal in Münster bist, mich hier zu besuchen. Dann trainieren wir beide zusammen, gehen hinterher ein schönes Bier trinken und tauschen uns über unserer Karateauffassungen aus.

    Prima, machen wir dann per PN ... umgekehrt gerne auch.


    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Wenn ich eins nicht leiden kann, dann ist es dieses ewige, meins ist besser als deins. Oder deins ist falsch und meins ist richtig. Ich bin der Meinung, dass viele Missverständnisse entstehen, weil man den anderen nicht kennt, bzw. das was er macht nicht kennt. Es gibt eine derartige Bandbreite im Karate, so dass es auch automatisch viele Wege gibt, die nach Rom führen. Wenn jemand sagt bei mir ist das so und so, dann heißt es nicht, dass es bei anderen auch so sein muss und es heißt auch nicht, dass das Eine besser als das Andere ist.
    Damit bin ich voll d'accord ...

    Rgds,
    Ryushin

  6. #96
    ZoMa Gast

    Standard

    Wenn wir schon dabei sind, könnt ihr auch alle mal bei uns im Dôjô vorbei schauen:

    Karate in Bielefeld

  7. #97
    Trunkenbold Gast

    Standard

    @SKA-Student

    Wado-Ryu!

  8. #98
    Trunkenbold Gast

    Standard

    @Lanariel
    Ich meinte auch Abwehrtechnik und nicht Angriffstechnik
    Ach so, mein Fehler.

    OK da erkenn ich jetzt wirklich mal Sinn dahinter, aber der Angreifer wird doch wohl nicht so blöd sein immer mit derselben Technik anzugreifen, dann müßte dann auch die Abwehr variieren.
    Ziel bei uns ist eine variierende vom Verteidiger frei wählbare Abwehr. Zu Übungszwecken kann man die Abwehr natürlich auch vorgeben.

    Hm man könnte doch gleich mit sinnvollen Übungen anfangen.
    In der Regel gebe ich dir da recht, es könnte aber ein gewisses Lernziel mit einem fünffachen Angriff verknüpft sein (siehe freie Verteidigung, mit und ohne Zurückweichen).

    Prost

  9. #99
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    Zitat Zitat von Trunkenbold Beitrag anzeigen
    @shorinryuchemnitz
    Wenn die Angriffe für Gohon Kumite intelligent vorgegeben werden, kann es schon als Übung Sinn machen. Persönlich finde ich Ippon für den Anfang und Sanbon für Kampfbezogene Übungen besser.

    Prost
    Hallo Trunkenbold,
    ich glaube jetzt zu erkennen wo hier das Problem liegt.
    Typsich für Karate wo Begriffe oft gleich sind aber bei der Ausführung ganz andere Bedeutungen haben.

    Also bei uns gibt es nur Kihon Gohon/Sanbon/Ippon Kumite.
    Es handelt sich also um eine Anfängerübung die im Fall des Kihon Gohon Kumite Dai Ichi, fünf Angriffe Oitsuki Shudan mit Schritt vorwärts in Mote Dachi für den Angreifer und fünf Schritte rückwärts in Ukiachi Dachi mit Abwehr Soto Uke (Shotokan: Uchi uke) für den Verteidiger beinhaltet. Dabei ist bei Kihon Gohon Kumite Dai Ichi und Dia Yon jeweils der letzte Schritt des Verteidigers ein 45° Ausweichschritt in der Rückwärtsbewegung so das der Konter mit Gyaku Tsuki Shudan bzw. Gedan mit umsetzen in Mote Dachi erfogen kann.

    So üben es die Anfänger, dabei ist nicht die Geschwindigkeit der Angriffe die Priorität, sondern das Timing, die Distanz und die richtige Ausführung der Techniken (Atmung, Körperhaltung, Hüfteinsatz, Ganzkörperbewegung).

    Etwas weiter Fortgeschrittene Karateka (ab Grün Gurt) üben beim Konter die Gelichzeitigkeit von Abwehr und Konter. Dabei wird mit der Abwehr der Konter geführt, dabei ist der Vorderfuß des Verteidigers so abzusetzen das dieser auf dem Vorderfuß des Angreifers steht und diesem an einer Ausweich- bzw. Ausgleichbewegung hindert (festhalten, Vorbereitung für Wurf/Gleichgewichtsbrechung des Angreifers).

    Da bei den Kihon Sanbon/Gohon Kumite nach Abwehr der Angriffe die Arme sich berühren (Angreifer Tsuki/Verteidiger z.B. Soto Uke) wird hier auch gleich taktiles Verhalten geschult (Kumi te=verbinden Hände). Das tiefergehend zu erklären warum und wie die Arme sich berühren (verbunden sind) sprengt die Schriftform.

    Fortgeschrittene Partnerübungen sind bei uns eher wie weiter oben schon geschrieben: Yakusoku Kumite (gibt es auch als Kihon-Variante), Fukushiki Kumite, Bunkai (renzuko waza), andere.

    Gruß

    PS: HP von Shushukan

  10. #100
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Eh Fireflea uns hier wegen Offtopic erschlägt:
    Ach der Thread ist eh schon hilflos im Off Topic aber solange die Diskussion fruchtbar bleibt ist es schon ok. Und wenn wir schon beim erschlagen sind, dass tue ich, falls Ihr mich mal in Gießen besucht, unser Dojo steht natürlich auch für Gäste offen.

  11. #101
    Trunkenbold Gast

    Standard

    @shorinryuchemnitz
    Hallo Trunkenbold,
    ich glaube jetzt zu erkennen wo hier das Problem liegt.
    Aha, bei uns ist aus Sicht der Prüfung gesehen (Wado Ryu (Wadokai), nur dass Yakusoku Kumite sprich auch Ippon/Sanbon/Gohon Kumite bekannt.

    Zu meinen Anfangszeiten war mein Stil eine Mischung (vor der Stil-Reinheitsvorgabe des DKV) aus Shotokan und Wado Ryu, gab es noch Ippon/Sanbon Kihon und Kumite Form. Dazu gab es noch Selbstverteidigung gegen diverse Judo und Ringer Techniken, sowie Abwehr gegen Waffen. War die Prüfungsordnung der DKU (glaub so lautete der Verband, ist schon ne Ecke her).

    Über den speziellen Lerneffekt des Kihon Gohon Kumite kann ich nur wenig aussagen. Zumindest Kihon Ippon Kumite sehe ich persönlich entgegen den Prüfungsordnungen meines Stils als sehr wichtig an.

    Prost

  12. #102
    The little Dragon Gast

    Standard

    Hallo soto-deshi,
    ich fürchte ich muss dich korrigieren. Karate heißt nicht einfach "leer" sondern "leere Hand" wobei das "kara" für "leer" und das "te" für "Hand" steht. Früher wurde es auch manchmal als "Chinesische Hände" bezeichnet.

  13. #103
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    Zitat Zitat von The little Dragon Beitrag anzeigen
    Hallo soto-deshi,
    ich fürchte ich muss dich korrigieren. Karate heißt nicht einfach "leer" sondern "leere Hand" wobei das "kara" für "leer" und das "te" für "Hand" steht. Früher wurde es auch manchmal als "Chinesische Hände" bezeichnet.
    Wann war denn früher 1985?

    Gruß

  14. #104
    Shugyo Gast

    Standard

    Hallo,

    zum Gohon-Kumite:

    Die klassische Form lässt sich ja auch durchaus abwandeln, z.B.:

    Erster Angriff - Yodan, dann Chudan, Gedan, Chudan, wieder Yodan

    Der Abwehrende muss nicht nur rückwärts laufen, sondern bei jedem Angriff eine andere Abwehrtechnik machen. Meine Grüngurte sind da schon ganz gut gefordert, was Koordination und Distanz angeht.

    Nächste Möglichkeit: Es wird nach jedem Angriff gekontert.

    Oder: Es werden nur die ersten drei Stufen angesagt, die letzten beiden Angriffe muss der Abwehrende "erspüren".

    Ich finde diese Partnerübung nicht so schlecht, zumindest was Distanz und Timing angeht.

    Grüße

  15. #105
    The little Dragon Gast

    Standard

    Noch früher. Zur Wende des 19. und 20. Jahrhunderts als Gichin Funakoshi es von Okinawa nach Tokyo brachte. Er gab Karate den Namen "leere Hand".

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