Den größten Vorteil, den man als Kampfsportler/Kampfkünstler in so einer Situation hat, ist der Überraschungsmoment.

Geht man in "Kampfstellung", kann man immer zwei Sachen erreichen: entweder der Gegenüber ist abgeschreckt, oder er fühlt sich herrausgefordert.

Das kann man vorher aber nicht wissen. Ich würde meinem potentiellen Gegner nur so viele Informationen geben, wie nötig, und die Information, ob man einen Hintergrund im "Kämpfen" hat, gehört sicher nicht dazu.

Die Stellung, mit der man ihn weder provoziert, noch sich selber zum Abschuss freigibt, ist meiner Meinung nach eine Stellung, bei der man mit einer Seite etwas vom Gegner weggedreht ist, ein Bein weiter vorne als das andere für einen stabileren Stand, die Arme immer oben aber nicht in Kampfstellung, d.h. vielleicht etwas verschränkt, ruhig Gestikulieren beim Deeskalieren, die Hand die vorne ist mit den Fingern zum Kinn und die andere Hand auf den Oberarm legen (Biceps) oder den Ellenbogen halten. Immer so, dass man schnell reagieren und sich schützen kann, aber nicht provozierend wirkt. Wenn das linke Bein vorne steht, dann ist die Linke Körperseite natürlich auch vorne und die rechte leicht gedreht.

Und natürlich das Wichtigste, den Sicherheitsabstand zu dem Gegenüber einhalten und ihn nicht zu nahe kommen lassen.