Zitat Zitat von Pustekuchen Beitrag anzeigen
Yepp! Es scheint aber nicht hauptsaechlich oder ausschliesslich am Insulin zu liegen, was ja das Fundament vieler neuer Ernaehrungsstrategien ist.
das ist die Vereinfachung komplexer Zusammenhänge die er ansprach.
Die Frage ist, ob sich bei Prädiabetikern oder einer Teilmenge auch eine Resistenz auf die Sättigungswirkung von Insulin ergibt.
Bei den Kommentatoren war interessanterweise auch ein Typ 1- Diabetiker der auf die Essstörung Diabulimie hinwies, bei der T1-Diabetiker einfach zu wenig Insulin nehmen, um abzunehmen.

Zitat Zitat von Pustekuchen Beitrag anzeigen
Leptin hat dabei wahrscheinlich eine sehr wichtige Funktion (als Appetitzuegler), was wiederum fuer protein- und kohlenhydratlastige, aber fettarme Diaeten spricht (bei Deckung des Bedarfs selbstverstaendlich).
Die Hoffnungen, die man auf Leptin gesetzt hatte (bzgl. Abnehmpille) haben sich nicht erfüllt, da sich zeigte, dass viele Dicke trotz viel Leptin Appetit haben, also auch eine Leptinresistenz entwickeln.
(die man bei Mäusen eventuell wieder aufheben kann: Leptin: Das Schlank-Hormon wirkt doch - Richtig abnehmen - FOCUS Online - Nachrichten)

In einer der Referenzen stand ja, dass eine KH-reiche Ernährung zu einer höheren Leptinausschüttung führt, aber nicht zu einer höheren Sättigung, als eine Ernährung die den Großteil der Kalorien aus anderen Energieträgern gewinnt.

Interessant ist, dass sich Naturvölker, die bei durchaus Kohlenhydratreicher Ernährung schlank und insulinsensibel bleiben, wie Aborigines, Polynesier oder die in dem Artikel erwähnten Pima unter Zivilistationskost eine genetische Disposition zu T2-Diabetes bzw. Übergewicht zeigen, bzw. dass Leute wie Staff Lindberg auf einer KH-reichen "Paleodiät" ebenso schlank werden/bleiben, wie die Naturvölker.