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Thema: Diätlügen?

  1. #16
    coug4r Gast

    Standard

    Die unterschiedliche Gewichtung von Makronährstoffen kann die Kalorienbilanz schon beeinflussen (Stoffwechselaktivität, Thermogenese etc.)

    Dagegen wehrt sich sich Pustekuchen so wie ich das verstanden habe auch nicht.

    Ausschlaggebend für die Gewichtszunahme (quantitativ) ist aber letztendlich die Kalorienbilanz.

  2. #17
    Sven K. Gast

    Standard

    Beachten sollte man aber auch die unterschiedlichen "Wirkungen" von Fruktose und Industriezucker und deren Verstoffwechselung.

  3. #18
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    Zitat Zitat von Pustekuchen Beitrag anzeigen
    .. Wenn du meine Argumente nicht lesen willst, brauchen wir nicht weiter zu diskutieren.
    Ich diskutiere eigentlich gern mit dir. Bislang bestanden aber deine Argumente hauptsächlich aus Verweisen zu irgendwelcher Internetlinks, die dann zu ellenlangen Abhandlungen führten. Zu solchen Diskussionen habe ich keine Lust. Dann können wir uns gleich nur noch die Internetlinks um die Ohren hauen. Eine Diskussion, die mir Spaß macht und für mich gewinnbringend ist, sieht allerdings anders aus.

  4. #19
    Sven K. Gast

    Standard

    Grundsätzlich bringen "Verweise" aber eher Klarheit. Ansonsten sind es immer nur Meinungen und keine Fakten. Schön wäre es, wenn es deutschsprachige Verweise wären.

  5. #20
    Pustekuchen Gast

    Standard

    Du manövrierst ein wenig um den Kernpunkt deiner Aussage herum. Ich kann nur vermuten, dass es dir um die "a calorie is not a calorie" These geht, die im Moment sehr umstritten, aber von den Medien sehr gerne aufgenommen wird (zB Taubes und der NYT Artikel über die JAMA Studie vor kurzem).
    Auch deine These (Kalorien nicht wichtig, Fett und KH gemischt machen dick) ist völlig unbewiesen, das habe ich bereits versucht dir aufzuzeigen, indem ich klar machte, dass eine Sahnetorte eben auch viele Kalorien hat.

    Wer über eine Zeit lang seine Kalorien notiert, wird feststellen, dass eben die KH und Fette eine hohe Energiedichte haben. Klar macht es dann Sinn, diese zu reduzieren, besonders im Hinblick auf die Sättigung (wobei dies im Detail anders aussehen kann, zB dem Glykämischen Index). Erst recht macht es Sinn, Speisen mit hohem KH- und Fettgehalt zu meiden, weil diese eben eine besonders hohe Energiedichte haben und eher appetitanregend (an Simplizius: ich hoffe du übersiehst das hier!) wirken.
    Damit hast du dann Recht wenn du sagst, eine Sahnetorte ist aufgrund der KH und Fette ein Dickmacher, jedoch nicht aus den von dir genannten Gründen. Wie coug4r bereits geschrieben hat, kommt es eben auf die Energiebilanz an.
    (Ein eindruckvolles Beispiel liefert dir das Stichwort "Twinky diet")

    Im Detail ist das Thema eben kompliziert und nicht einfach in einem Satz zu beschreiben. Wir sind kein Bombenkaloriemeter, allerdings bleibt eine Kalorie eben doch eine Kalorie.
    Das steht sehr viel besser und genauer in dem Artikel, den ich verlinkt habe. Von Quellen wie diesen beziehe ich auch mein Wissen, ich denke mir sowas nicht aus (naja, nur manchmal ). Wenn wir eine sinnvolle Diskussion führen wollen, sollten wir so nah wie möglich an die Quellen heran, ansonsten können wir nur unsere eigene Erfahrung mitteilen.

    Zu solchen Diskussionen habe ich keine Lust. Dann können wir uns gleich nur noch die Internetlinks um die Ohren hauen. Eine Diskussion, die mir Spaß macht und für mich gewinnbringend ist, sieht allerdings anders aus.
    Daraus schließe ich dann, dass es dir eher um die Diskussion an sich, als um den Erkenntnisgewinn geht.

    ------------
    Schön wäre es, wenn es deutschsprachige Verweise wären.
    Leider kenne ich keine deutschsprachigen Seiten, die sich auf hohem Niveau mit Ernährungsphysiologie beschäftigen - habe aber ehrlich gesagt noch nie danach gesucht...

  6. #21
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    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich bringen "Verweise" aber eher Klarheit. Ansonsten sind es immer nur Meinungen und keine Fakten. Schön wäre es, wenn es deutschsprachige Verweise wären.
    Ok, hier ein Link der meine Ansicht untersützt:
    Glykämischer Index: Was Sie über GLYX wissen sollten ? MEINE VITALITÄT

    Natürlich kann ein Internetlink zu einem Artikel als Beleg dienen. Wenn aber jeder nur noch seine Argumente in Form von Internetlinks mitteilen würde, wären die Diskussionen hier im Forum stinklangweilig. Ich persönlich finde es schöner, wenn man seine Argumente kurz und knackig in eigenen Worten formuliert. Es kann ja ruhig eine Zusammenfassung des Internetartikels sein, auf den man dann zur Untermauerung seiner Ansicht verweist.

  7. #22
    Pustekuchen Gast

    Standard

    Ok, hier ein Link der meine Ansicht untersützt:
    Glykämischer Index: Was Sie über GLYX wissen sollten ? MEINE VITALITÄT
    Ok, der Link ist insofern suboptimal, als dass er keine Quellen angibt. Weiterhin vereinfacht er stark, da Insulin nur ein Faktor ist von vielen im Netzwerk der Nahrungsphysiologie und ist mitnichten alleinverantwortlich für das dickwerden (zB Leptin). Der GI hat seine Daseinsberechtigung, jedoch kann er nicht als alleiniges Merkmal für Gewichtsreduzierung herhalten.
    Sie schreiben auch:
    Studien kamen zu dem Ergebnis, dass eine kalorienreduzierte Diät, die vorwiegend aus Lebensmitteln mit niedrigem GI besteht, zu größeren Gewichtsverlusten führt.
    Des weiteren wird auch beschrieben, wie komplex der GI ermittelt wird, zB aus Faktoren, wie "mundgerecht" (palatable im Englischen, komme gerade auf keine gute Übersetzung) eine Speise ist.
    In Bezug auf Fett wird geschrieben:
    Das Fett verzögert die Magenentleerung, so dass auch der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt. Folglich sinkt der GI.
    Dies widerspräche ja deiner These.

    Das Fritten Beispiel ist etwas undursichtig, widerspricht aber nicht der Auffassung, dass Kalorien eine entscheidende Rolle bei der Gewichtszunahme spielen.

    Im übrigen haben die Autoren des verlinkten Artikels mit manchen Aussagen schlicht unrecht, was sich aber aufgrund der fehlenden Quellen schlecht rekonstruieren lässt.

  8. #23
    Simplicius Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Pustekuchen Beitrag anzeigen
    Liest Du eigentlich die Artikel, die Du hier verlinkst?

    Leangains widerspricht in der angegebenen Quelle Deiner Meinung, dass die Zeit der Kalorienaufnahme egal sei:

    I have listed all of them above. These tell a much different story than the one found in dietary epidemiology. While short-term studies (15-18 days) do not find a statistically significant difference between early and late meal patterns, long-term studies (>12 weeks) show that late eating patterns produce superior results on fat loss, body composition and/or diet adherence. This might be explained by more favorable nutrient partitioning after meals due to hormonal modulation.

  9. #24
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    Zitat Zitat von Pustekuchen Beitrag anzeigen
    ... Daraus schließe ich dann, dass es dir eher um die Diskussion an sich, als um den Erkenntnisgewinn geht.
    Mir geht es um beides. Wenn es mir wirklich nur rein um Erkenntnisgwinn gehen würde, könnte ich auch trockene Fachliteratur wälzen und würde mich nicht hier im Forum rumtreiben. Was mir hier im Forum so gefällt, sind die oft originellen und humorvollen und kauzigen Beiträge der Teilnehmer, die mich auf Gedanken, Wortspielereien und Ansichten bringen, auf die ich sonst nicht gekommen wäre. Ich liebe den Austausch mit jemand, der etwas zu sagen hat, wenn er es in seinen eigenen Worten sagt.

    Ich bin auch kein Betonkopf, der auf seiner Meinung beharrt. Vor allem würde ich mich jetzt nicht gerade als den totalen Ernährungsexperten bezeichnen. Nachdem wohl dein Internetartikel (also der von Pustekusten) der wissenschaftlich fundiertere ist, kommt es also doch bloss auf das stumpe Kalorien zählen an.
    Schade fand meine Theorie irgendwie faszinierender.

  10. #25
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    Zitat Zitat von Pustekuchen Beitrag anzeigen
    Des weiteren wird auch beschrieben, wie komplex der GI ermittelt wird, zB aus Faktoren, wie "mundgerecht" (palatable im Englischen, komme gerade auf keine gute Übersetzung) eine Speise ist.
    Etwas ist palatable, wenn es mundet. Bei "mundgerecht" denke ich eher an die Portionsgröße.
    But if they tell you that I've lost my mind
    Baby it's not gone just a little hard to find

  11. #26
    Pustekuchen Gast

    Standard

    Liest Du eigentlich die Artikel, die Du hier verlinkst?
    Leangains widerspricht in der angegebenen Quelle Deiner Meinung, dass die Zeit der Kalorienaufnahme egal sei:
    Der Kontext ist folgendes Zitat:
    Ich fand das wäre eine gute Idee, weil es doch gut ist abends mehr Eiweiß und dafür weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen.
    Nachdem wohl dein Internetartikel (also der von Pustekusten) der wissenschaftlich fundiertere ist, kommt es also doch bloss auf das stumpe Kalorien zählen an.
    Nein, nicht nur. Es läuft aber, wenn man es vereinfacht, darauf hinaus. "Stumpf" ist es aber glaube ich nicht, weil viele Faktoren mit rein spielen, zB halt Sättigungsgrad, aber auch Genuss und Befriedigung.
    Es gibt halt keinen Makronährstoff, den man unendlich ohne Gewichtszunahme essen kann.

  12. #27
    Simplicius Gast

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    Zitat Zitat von Pustekuchen Beitrag anzeigen
    Der Kontext ist folgendes Zitat:
    Dadurch wird die Aussage nicht richtiger.

    Zitat Zitat von Pustekuchen Beitrag anzeigen
    Es gibt halt keinen Makronährstoff, den man unendlich ohne Gewichtszunahme essen kann.
    Abgesehen davon, dass man keinen Makronährstoff unendlich essen kann, schon allein, weil nicht so viel da ist, nimmt man von beliebiger Verzehrmenge Protein -ohne weitere Nahrung- ab.

  13. #28
    Pustekuchen Gast

    Standard

    Simplicius,
    wenn du gerne etwas zur Diskussion beitragen möchtest, dann tue das doch einfach! Wozu diese herumstänkerei?
    Anstatt an meinen Aussagen zu mäkeln, stelle doch einfach deine Position dar, dann können wir darüber diskutieren. So endet das doch nur im seitenlangen und unproduktiven hin und her.

  14. #29
    Simplicius Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Pustekuchen Beitrag anzeigen
    Simplicius,
    wenn du gerne etwas zur Diskussion beitragen möchtest, dann tue das doch einfach! Wozu diese herumstänkerei?.
    Wenn ich Deine Falschaussagen korrigiere ist das also Rumstänkerei?
    Aber wenn Du auf Talsiker rumhackst und ihn mit Quellen, die er nicht liest, davon überzeugst, dass Kalorienzählen das wichtigste ist (obwohl das die Quellen nicht hergeben) dann ist das produktiv?


  15. #30
    coug4r Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Simplicius Beitrag anzeigen
    Liest Du eigentlich die Artikel, die Du hier verlinkst?

    Leangains widerspricht in der angegebenen Quelle Deiner Meinung, dass die Zeit der Kalorienaufnahme egal sei:
    Leangains widerspricht der Meinung nicht.
    Die Studie besagt lediglich, dass der durchschnittliche Mensch - der tagsüber arbeitet und körperlich aktiv ist, mit dieser Methode größeren Erfolg hat.

    Daraus absolute Rückschlüsse auf Pustekuchens Kernaussage zu führen ist nicht ganz richtig und auf jeden Fall eine Interpretation.
    Wie siehts mit Menschen aus die am frühen morgen Sport machen? Die Nachtschicht schieben?

    Ich geb dir mal einen Vergleich um das zu illustrieren:

    Menschen mit höherem BMI sind tendenziell fetter und haben einen höheren Körperfettanteil - einfache Statistik.
    Inwiefern lässt der BMI allein jetzt Rückschlüsse auf die Fettheit des Einzelnen zu?

    Diese Art des Rückschlüsse kritisiert Berkhan auch selbst in seinem Kapitel übers Frühstück.
    Es gab eine Studie, die besagte, dass Menschen, die regelmäßig Frühstücken dünner sind als die, die es auslassen - wodurch dieser tolle Spruch "Esse morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler" entstand.

    http://www.leangains.com/2010/10/top...-debunked.html

    Punkt 10.

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