Ich finde, hier projiziert jemand seine eigenen unbefriedigten Fantasien auf andere Leute und vermischt sie mit Träumen und völlig falschen Vorstellungen.
Ähm, nein.
WAS er macht, hat er auszugsweise beschrieben. Der Rest dieser Prüfung, die Demütigungen, Erniedrigungen sollten nach seiner Aussage lieber nicht veröffentlicht werden. Kannst du nachlesen.
Ich diskutiere also nicht, WAS er macht, sondern WARUM er es macht.
Und deine Überlegungen dazu halte ich für nicht stichhaltig. Was du beschrieben hast, ist schlicht normales Training. Durch Training lernt man dazu, durch Training verschiebt man Grenzen. Und dabei macht man so kleine Schritte, dass man nicht stolpert und aus dem Tritt kommt.
Wie sagte meine Oma so passend:
Wenn du einen weiten Weg vor dir hast, solltest du kleine Schritte machen.
Das war ein Beispiel für Konfrontationsmethoden und unangebrachte bzw. kontraproduktive Ängste, die Grenzen darstellen, die nicht sinnvoll sind, und nicht aus notwendigen Gründen existieren, sondern kontraproduktiv sein können.
Das psychische Problem der Prüflinge besteht darin, dass die bei Gewalterfahrungen durch Angst gelähmt werden bzw. aufhören sich zu wehren.
Für viele Menschen mag das kein nennenswertes Problem sein, in einer Welt ohne Spinnen ist eine Panikattacke beim Anblick einer Spinne auch kein Problem.
Kanken hat selbst geschrieben, dass er zum Inhalt der Prüfung keine Angaben hier machen wird und diese hat er auch nicht gemacht. Den Bullshit der oben stand hast ganz allein du hier eingeführt.
Auch Kankens Prüflinge trainieren, bevor sie eine Prüfung machen und die von ihm erwähnte Braungurtprüfung wird gewiss nicht nach 2 Wochen abgelegt. Wie kommst du also dazu, Gegenteiliges zu behaupten?
ne, hab ich nicht:
Der für mich entscheidende Satz ist:Zitat von kanken
"Ich werde hier nicht näher darauf eingehen, was wir machen, aber wir zeigen den Leuten wie richtige Gewalt Aussieht und zwar draussen, wenn es nass kalt und dunkel ist"
Richtige = reale Gewalt sprengt jeden sportlichen Rahmen, sie sprengt auch die Grenze zu ethisch bzw. rechtlich vertretbarem Handeln. Reale Gewalt bedeutet Zwang. Auch wenn der "Prüfling" ursprünglich freiwillig zu der Prüfung erscheint... den Verlauf der Prüfung kann er nicht mehr beeinflussen, sonst hätte diese Prüfung nichts mit richtiger, realer Gewalt zu tun.
Kanken will wohl bei dem Prüfling ein Gefühl der Angst, der Hilflosigkeit erzeugen. Nur passt das eben nicht zusammen.
Auf der einen Seite behauptet er, alles geschieht freiwillig, der "Prüfling" kann jederzeit abbrechen. Nur, so erzeuge ich kein Gefühl der Angst, der Hilflosigkeit. Eine Situation, die ich jederzeit kontrollieren kann, die ich jederzeit abbrechen kann, macht mich weder hilflos noch macht sie mir Angst.
Also muss Zwang dabei sein, anders ist diese Situation nicht erreichbar. Nur durch Zwang, durch reale Gewalt erzeuge ich Angst.
Nun kann ich mir vorstellen dass es Menschen gibt, die sich an der Angst, der Hilflosigkeit anderer Menschen weiden. Gewalt ausüben, Macht genießen. Ist alles in dem Bereich des menschlichen Spektrums, alles vorstellbar.
Aber nicht vorstellen kann ich mir, dass ein Mensch Angst und Hilflosigkeit erlebt und anschließend sagt:
Geil, dass hats gebracht. Jetzt geht es mir besser.
Zumindest habe ich noch nie von einem Gewaltopfer eine derartige Aussage mitbekommen.
Aktive Benutzer in diesem Thema: 2 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 2)