Seite 42 von 53 ErsteErste ... 32404142434452 ... LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 616 bis 630 von 786

Thema: Karate und Gewalt

  1. #616
    JudgeDread Gast

    Standard

    @simplicius
    Junge junge junge
    Es ist wie du denkst. Ich bringe leute dazu schläger zu werden und dann mache ich nicht weiter mit denen, weil ich mit solchen Leuten nichts zu tun haben will. Und dafür geh ich nicht in eine Baumschule sondern habe im Garten zwei Türen die zeig ich denen eine ist schwarz die andere lila. Da gehen die dann durch und werden dadurch zu Gewalttätern. Da die da durchgegangen sind habe ich keine Verantwortung mehr für die.
    Dein Name passt du Simpel

  2. #617
    Terao Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Vagabund Beitrag anzeigen
    Manche wollen es allerdings tatsächlich vor allen Dingen zeigen.
    Beim einen ist es Selbsterfahrung, beim anderen Angeberei. Ich halte letzteres für das häufigere Motiv.
    Bei den oben aufgezählten Sachen glaub ich das, ehrlich gesagt, nicht. Da gibts weiß Gott leichtere Methoden. Und dieses Motiv allein wird die Leute auch nicht so weit über ihre (scheinbaren) Grenzen hinaus treiben.
    Man vergisst auch oft: Bekannt werden, wenn überhaupt (wer kennt denn die Sieger eines Wüstenmarathons?), nur die ersten drei. Nummer 4 bis 500, die allesamt ebenfalls hundertmal ihren Schweinehund niederringen mussten, und nie eine reelle Chance auf den Sieg hatten, machen das, da bin ich sehr sicher, für sich.

    Und in den Kampfkünsten? Wozu sich triezen, wenn es nur um die Anerkennung nach außen geht? Da reichts auch, sich nen Gürtel umzubinden, irgendeiner Sokeship beizutreten und sich selbst Großgroßmeister zu nennen. Und notfalls behauptet man halt noch, superhart zu trainieren. Dass es jemand vornehmlich deswegen tatsächlich macht, glaub ich eher nicht.


    Ein bißchen ist das Zeigen natürlich auch immer dabei. Wir sind soziale Wesen und leben u.a. auch von sozialer Anerkennung. Ist doch nicht schlimm, solange es nicht überwertig, gar zum Haupt- oder einzigen Motiv wird. Wie immer die gesunde Mitte.

  3. #618
    Abatur Gast

    Standard

    Zitat Zitat von simplicius Beitrag anzeigen
    Von "Erholen" steht da auch nichts, es wird eben ausreichend weiter attackiert, möglicherweise, um an instinktive Selbstschutzmechanismen zu kommen, die von der Sozialisierung überdeckt sind.
    Selbstschutzmechanismen lassen sich nicht überdecken. Die müßtest du genetisch entfernen.

    Dabei werden die Angriffe wohl so dosiert, dass die das Opfer eben nicht kampfunfähig machen, wie es z.B. der Fall wäre, wenn mehrere auf einen am Boden liegenden ernsthaft einträten.
    Bei euren "Grenzerfahrungen" wird allerdings (wie der Name schon sagt) das Problem übersehen, daß diese Erfahrung eben immer noch nur bis zu einer gewissen (psychischen, physischen) Grenze gehen kann.

    Was glaubst du was mit jemandem geschieht, dem das passiert und anschließend schwer verletzt im Krankenhaus zu sich kommt? Was gaubst du was in so einem vorgeht, wenn er wieder genesen ist und feststellt, daß er plötzlich ANGST hat, am ganzen Körper zittert und Schweißausbrüche bekommt, wenn er nur aus dem Haus geht? Was denkst du geschieht, wenn der "zurfällig" auf einen seiner Peiniger trifft?
    Glaubst du der brauch dann noch Kampfkunst, um den auf der Stelle zu killen!
    Was sollen solche Fast-Grenzerfahrungen bringen? Es war bloß eine Keilerei, die dem einen mehr dem anderen weniger Spaß gemacht hat. Aber eine solche Türe, wie die eben beschrieben, hat dort KEINER aufgemacht, geschweige das einer von denen durch eine solche hindurch gegangen wäre.

    Man kann weder freiwillig durch so eine Türe gehen, noch kann man freiwilig annähernd erfahren, wie es sich anfühlen würde "Krebs zu bekommen".

  4. #619
    Registrierungsdatum
    05.03.2012
    Alter
    47
    Beiträge
    2.138

    Standard

    Zitat Zitat von simplicius Beitrag anzeigen
    nein, nicht besiegen, aber aus der Erstarrung wieder in den Handlungsmodus zu kommen.
    Ok, ich bin jetzt also von der Übermacht besiegt worden, zusammengeschlagen, erniedrigt, gedemütigt. Habe Angst, habe Hilflosigkeit erlebt. Jetzt liege ich am Boden und meine bewaffneten Angreifer stehen um mich rum. Wie sieht jetzt mein Handlungsmodus aus?
    Zitat Zitat von simplicius Beitrag anzeigen
    Das ist richtig, aber vielleicht hilft Dir der Kontakt mit den erwähnten Selbstschutzmechanismen, in der realen Situation, die gleich, bzw. überhaupt, zu aktivieren ohne die gefährliche Phase der Erstarrung.
    Mal zum Verständnis: Deine "Selbtschutzmechanismen" sind so tief verdrahtet, dass diese solange abrufbar sind, solange du atmen kannst.
    Die klappen ohne Denken, instinktiv.
    Willentlich kannst du diese maximal unterdrücken, aber "aktivieren" musst du diese definitiv nicht.

  5. #620
    Registrierungsdatum
    05.03.2012
    Alter
    47
    Beiträge
    2.138

    Standard

    Zitat Zitat von Abatur Beitrag anzeigen
    Was sollen solche Fast-Grenzerfahrungen bringen? Es war bloß eine Keilerei, die dem einen mehr dem anderen weniger Spaß gemacht hat. Aber eine solche Türe, wie die eben beschrieben, hat dort KEINER aufgemacht, geschweige das einer von denen durch eine solche hindurch gegangen wäre.

    Man kann weder freiwillig durch so eine Türe gehen, noch kann man freiwilig annähernd erfahren, wie es sich anfühlen würde "Krebs zu bekommen".
    100% Zustimmung.
    Besser auf den Punkt kann man den Unsinn in Kanken's Theorien nicht beschreiben.

    Wenn überhaupt, sind solche "Grenzerfahrungen" nur unter Zwang möglich, damit aber ethisch und rechtlich verwerflich.

  6. #621
    Suriage Gast

    Standard

    Nimm z.B. die Schülerin von Asahibir, die nach einem Schlag gleich anfängt zu heulen.
    Heulen ist eine "Hilf mir"-Kommunikation, die bei einem wirklichen Gewalttäter wohl nicht wirkt.
    Hätte Asahibier weiter auf sie eingeschlagen, ohne sie schwer zu verletzen, dann hättte sie eventuell irgendwann zurückgeschlagen.
    Beim nächsten mal, hätte sie dann eventuell gleich beim ersten Treffer zurückgeschlagen, oder sich zumindest weiter verteidigt anstatt auf Tränen zu setzen.
    Das hielte ich schon für einen positiven Lerneffekt.
    Daran lässt sich wohl sehr schön die Quintessenz der Prüfung sehen so wie ich es verstanden habe.

    Es geht nicht darum die Angreifer zu besiegen, sonder darum in einer scheinbar aussichtslosen Situation weiterzukämpfen. Es kann sich durchaus ein Vorteil ergeben, wenn ich zwar nicht die Kontrolle über die Situation habe, aber immer noch die Kontrolle über mich selbst, indem ich mir durchs weitermachen Zeit erkaufen kann in der evtl. Hilfe kommen könnte.

    Außerdem wird hier gern ein ganz wichtiger Punkt ignoriert: Das ist eine Braungurtprüfung. Das heißt, der Prüfling hat genug Zeit sich vorher körpelich, geistig und auch seelisch darauf vorzubereiten. JEDER der bei kanken trainiert muss die Prüfung machen, wenn er Braungurt werden will, somit wirds wohl auch jedem klar sein worauf er sich einlässt. Dazu zwei Fragen an kanken: Wann informiert ihr eure Schüler darüber, dass sie diese Prüfung machen müssen und wie sie genau aussieht und wie lange braucht ein durchschnittlicher Schüler vom Trainingsbeginn bis zu dieser Prüfung?

  7. #622
    gasts Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Abatur Beitrag anzeigen
    Was glaubst du was mit jemandem geschieht, dem das passiert und anschließend schwer verletzt im Krankenhaus zu sich kommt? Was gaubst du was in so einem vorgeht, wenn er wieder genesen ist und feststellt, daß er plötzlich ANGST hat, am ganzen Körper zittert und Schweißausbrüche bekommt, wenn er nur aus dem Haus geht? Was denkst du geschieht, wenn der "zurfällig" auf einen seiner Peiniger trifft?
    Glaubst du der brauch dann noch Kampfkunst, um den auf der Stelle zu killen!
    Das klingt jetzt eher wie eine Rachefantasie.
    Jemand der vor Angst zittert, wenn er das Haus verlässt, wird plötzlich zum "Killer", wenn er auf einen seiner Angstauslöser trifft?
    Da wäre es für mich eher wahrscheinlich, dass er eine Panikattacke bekommt.
    Man hört auch recht selten, dass Gewalttäter von ihren Opfern angefallen werden (?), auch wenn die sich das vielleicht in der Fantasie ausmalen.
    Kann natürlich auch sein, dass das in den Medien totgeschwiegen wird, so wie Selbsttötungen.

    Zitat Zitat von Abatur Beitrag anzeigen
    Was sollen solche Fast-Grenzerfahrungen bringen? Es war bloß eine Keilerei, die dem einen mehr dem anderen weniger Spaß gemacht hat. Aber eine solche Türe, wie die eben beschrieben, hat dort KEINER aufgemacht, geschweige das einer von denen durch eine solche hindurch gegangen wäre.
    Was ihr immer mit euren Türen habt.
    Ich hab mit diesen Prüfungen oder Kanken übrigens nix zu tun, bin weder Wolf noch schwarzer Ritter, sondern biete Kelte nur alternative Interpretationsmöglichkeiten an.

    Zitat Zitat von Abatur Beitrag anzeigen
    Man kann weder freiwillig durch so eine Türe gehen, noch kann man freiwilig annähernd erfahren, wie es sich anfühlen würde "Krebs zu bekommen".
    das ist ein interessantes Argument.
    Ich persönlich wurde weder fürsorglich noch boshaft außerhalb von sportlichem Kontext zusammengeschlagen, daher habe ich keine Vergleichsmöglichkeit.
    Ich weiß allerdings, dass auch simulierte Situationen, oder solche, bei denen man rational weiß, dass nix passieren kann, große Angst auslösen können.
    Große Angst kann auch in keine Angst umschlagen und manchmal funktioniert man einfach nur noch.

    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Ok, ich bin jetzt also von der Übermacht besiegt worden, zusammengeschlagen, erniedrigt, gedemütigt. Habe Angst, habe Hilflosigkeit erlebt. Jetzt liege ich am Boden und meine bewaffneten Angreifer stehen um mich rum. Wie sieht jetzt mein Handlungsmodus aus?
    Treten, aufstehen, schlagen...?

    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Mal zum Verständnis: Deine "Selbtschutzmechanismen" sind so tief verdrahtet, dass diese solange abrufbar sind, solange du atmen kannst.
    Die klappen ohne Denken, instinktiv.
    Willentlich kannst du diese maximal unterdrücken, aber "aktivieren" musst du diese definitiv nicht.
    Wie unterscheidet sich die Asahibier-Schülerin, die bei einem Schlag wehrlos wird, von jemanden, der sich davon nicht beeindrucken lässt?
    Gene?
    Oder meinst Du, man muss das Wehren explizit erlernen und nicht das Nichtwehren verlernen?

    was ist in ihn hier gefahren?:


  8. #623
    Registrierungsdatum
    05.03.2012
    Alter
    47
    Beiträge
    2.138

    Standard

    Zitat Zitat von Suriage Beitrag anzeigen
    Es geht nicht darum die Angreifer zu besiegen, sonder darum in einer scheinbar aussichtslosen Situation weiterzukämpfen.
    Ob das so pauschal sinnvoll ist oder nicht sei mal dahingestellt.
    Aber eine ausweglose Situation hat erst mal nichts mit einer Grenzerfahrung und damit nichts mit kankens Prüfungen zu tun.
    Zitat Zitat von Suriage Beitrag anzeigen
    Außerdem wird hier gern ein ganz wichtiger Punkt ignoriert: Das ist eine Braungurtprüfung. Das heißt, der Prüfling hat genug Zeit sich vorher körpelich, geistig und auch seelisch darauf vorzubereiten.
    Ich kann mich auf einen Kampf vorbereiten, aber ich kann nicht für eine Grenzerfahrung trainieren.
    Das ist ebenfalls Teil des Nonsens, den kanken hier verbreitet.

    Glücklicherweise ist das auch nicht notwendig, weil kankens Prüfungen einfach nichts mit "freiwilligen" Grenzerfahrungen etc. zu tun haben.

  9. #624
    Gulli Gast

    Standard

    @Kelte
    Was mich mal interessiert, Du hast geboxt, wie lange, auch auf Wettkämpfen?


    Ansonsten, scheinbar betreibt Kanken ein Karate, welches noch wirklich zum Kämpfen führt. Scheinbar ist dieses Karate ziemlich kompromisslos und daher in meinen Augen in der Tradition des alten Okinawa-Karate. Die Meister von damals mußten sich um die Wehrfähigkeit Ihrer Schüler keine Gedanken machen, da es nur "Tod oder Leben" gab.

    Desweiteren, wir sind ziemlich frei in unseren Entscheidungen. Wenn ich die Braungurtprüfung in Kanken´s Stil ablegen will, muß ich sie halt so ablegen, wie es gefordert wird. Darauf wird man laut Kanken lange genug vorbereitet. Warum und wieso sie so abläuft weiß ich nicht. Hier muß ich sagen, mögen sie glücklich werden. Allerdings gibt es noch weiter Stile, wie z. B. Kyokushin, wo bestimmte Prüfungen durchlaufen werden müssen um weiter zu kommen.

  10. #625
    Suriage Gast

    Standard

    Ich kann mich auf einen Kampf vorbereiten, aber ich kann nicht für eine Grenzerfahrung trainieren
    Doch das kann man durchaus. An Grenzen kann ich mich annähern um eine Vorgeschmack zu bekommen was passiert wenn ich über die Grenze trete. So wie Skispringer nicht auf der großen Schanze beginnen sonder erst mal über eine kleinere Übungsschanze springen. Ist nicht das selbe, kommt aber schon näher. Im Fall von der Prüfung über die wir hier reden wäre eine Annäherung zB. Stresstraining. Geistige Grenzen sind nicht so statisch wie du dir das vllt. vorstellst. Auch die kann man trainieren und dadurch erweitern.

    Kinder machen sowas ständig. Hatte mancher als Kind noch Angst vor dem eigentlich netten Nachbarn und versteckte sich hinter seinem Papa, überkommen doch die meisten diese Angst (und damit die Grenze) und können sogar in den Supermarkt gehen und dort mit völlig Fremden sprechen ohne sich einzuigeln und handlungsunfähig zu werden. Wie haben diese Kinder das gelernt?

  11. #626
    Registrierungsdatum
    10.11.2004
    Alter
    48
    Beiträge
    7.735

    Standard

    Zitat Zitat von Suriage Beitrag anzeigen
    Dazu zwei Fragen an kanken: Wann informiert ihr eure Schüler darüber, dass sie diese Prüfung machen müssen und wie sie genau aussieht und wie lange braucht ein durchschnittlicher Schüler vom Trainingsbeginn bis zu dieser Prüfung?
    Da es bei uns (in abgeschwächter Form) bei der Grüngurtprüfung in diese Richtung geht wissen es die Leute ab dort und werden langsam an Braun und Schwarz herangeführt.
    Wenn man fit ist und 4-5 mal die Woche 1 1/2 bis 2 Stunden trainiert wird man in 1-2 Jahren Grün machen und nach 3-4 Jahren Braun. Trainiert man weniger und ist nicht so für können es auch 6-10 Jahre bis Braun sein und einige machen sie gar nicht.

    Durchschnittlich würde ich jetzt 6/7 Jahre ansetzen.

    Grüße

    Kanken

  12. #627
    brandenburger Gast

  13. #628
    Abatur Gast

    Standard

    Zitat Zitat von simplicius Beitrag anzeigen
    Das klingt jetzt eher wie eine Rachefantasie.
    Jemand der vor Angst zittert, wenn er das Haus verlässt, wird plötzlich zum "Killer", wenn er auf einen seiner Angstauslöser trifft?
    Da wäre es für mich eher wahrscheinlich, dass er eine Panikattacke bekommt.
    Man hört auch recht selten, dass Gewalttäter von ihren Opfern angefallen werden (?), auch wenn die sich das vielleicht in der Fantasie ausmalen.
    Kann natürlich auch sein, dass das in den Medien totgeschwiegen wird, so wie Selbsttötungen.
    Das Leben ist das Leben und nicht irgend eine Seifenoper, wo Opfer immer nur Opfer bleiben. Opfer werden schneller zu "Killern" wie du denkst. Und sein wir doch mal ehrlich, sind die Kampfkünste nicht eigentlich dazu gedacht, aus Opfern starke bewußte Menschen zu machen die sich wehren können?
    Wer redet hier von Rache. Ich rede von Gerechtigkeit. Von ausgleichender Gerechtigkeit.

    Bei SV-Kursen wird bei einigen Übungen der oder die gegenüber auch gefragt: "darf ich dich am Hals würgen". Das ist eine Vorsichtsmaßnahme, weil man nie wissen kann, was jemand schon mal erlebt hat.
    Warum weisen kompetente SV-Lehrer darauf hin?
    Weil sie genau wissen, daß JEDER fähig ist über seinen eigenen Schatten zu springen. Auch ohne KK und ohne sich jedes 2. Wochenende mit "gleichgesinnten" zu prügeln.

    Ich weiß allerdings, dass auch simulierte Situationen, oder solche, bei denen man rational weiß, dass nix passieren kann, große Angst auslösen können.
    Große Angst kann auch in keine Angst umschlagen und manchmal funktioniert man einfach nur noch.
    Wenn es vorbei ist, trinkst du mit deinen Trainingskollegen dein Bier und die Angst ist für immer verflogen. Was bleibt ist, was du vielleicht daraus gelernt hast. Aber was auch immer du gelernt hast, das hättest du auch unter weniger Schmerzen/Verletzungen lernen können.
    Gut unter "weniger Schmerzen" vielleicht nicht unbedingt. Aber es müssen keine Schmerzen sein, die regelmäßig von schweren Prellungen/Rippenbrüchen/Kapselverletzungen etc. herrühren. Man kann sich ordentlich "weh" tun OHNE dabei zu verletzen. Das ist im Prinzip auch ein entscheidendes Element in den Kampfkünste: wenn die Gefahr vorbei ist, dann hört auch der Angriff/die Abwehr auf und somit auch der Schmerz den man zufügt.
    Um jemanden krankenhausreif zu schlagen brauch man keine KK.

  14. #629
    Suriage Gast

    Standard

    Wer redet hier von Rache. Ich rede von Gerechtigkeit. Von ausgleichender Gerechtigkeit.
    Ist immer schön, wenn aus zweimal Unrecht Recht wird und Opfer zu Überbringern karmischer Gerechtigkeit werden...

    Was war nochmal die Definition von Rache?

    sind die Kampfkünste nicht eigentlich dazu gedacht, aus Opfern starke bewußte Menschen zu machen die sich wehren können?
    Sich wehren können ist nicht das selbe wie im Nachhinein seine Peiniger zu verletzten um damit für "Gerechtigkeit" zu sorgen.

  15. #630
    Polarlicht Gast

    Standard

    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Ok, ich bin jetzt also von der Übermacht besiegt worden, zusammengeschlagen, erniedrigt, gedemütigt. Habe Angst, habe Hilflosigkeit erlebt. Jetzt liege ich am Boden und meine bewaffneten Angreifer stehen um mich rum. Wie sieht jetzt mein Handlungsmodus aus?
    ....
    Ganz einfach: Trotz allem nicht aufgeben und weitermachen. Nicht einigeln sondern kämpfen. Wie hier schon so viele gesagt haben.....

Seite 42 von 53 ErsteErste ... 32404142434452 ... LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 2 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 2)

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 182
    Letzter Beitrag: 03-10-2013, 06:44
  2. Gewalt-Vorurteile
    Von Kannix im Forum Off-Topic Bereich
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 23-11-2010, 13:03
  3. Gewalt
    Von Hongmen im Forum Offenes Kampfsportarten Forum
    Antworten: 27
    Letzter Beitrag: 30-11-2009, 07:56
  4. psychische gewalt
    Von blake im Forum Off-Topic Bereich
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 11-08-2005, 13:22
  5. gewalt im strassenverkehr
    Von flavoursaver im Forum Selbstverteidigung & Anwendung
    Antworten: 106
    Letzter Beitrag: 04-08-2005, 00:56

Forumregeln

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •