Was ist so schwer daran zu verstehen, dass sich Menschen freiwillig Gewalt (und sei es in Form von Kankens Prüfungen und ähnlichem) stellen und Andere wiederum das nicht möchten?
Um ihre Grenzen zu erfahren, zu testen, zu erweitern usw.
Manche fahren in die Antarktis zum campen und machen noch viel extremere Sachen. Ohne dass ihnen gleich Masochismus, Zwang oder sonstwas unterstellt wird.
Warum muss man gleich Zwang, Pflicht, sozialen Gruppenzwang und alles Mögliche hinein interpretieren ohne, dass man überhaupt real dabei ist und die Lage beurteilen kann?
Menschen haben verschiedene Werte und verschiedene Vorstellungen von ihren Grenzen sowie physischen, psychischen und sozialen Umgang miteinander. Sollte nicht so schwer sein das zu akzeptieren auch wenn man das nicht immer selbst nachvollziehen kann.
Geändert von Vegeto (18-09-2013 um 17:30 Uhr)
Leute, so langsam reichts. Ich habe klar angekündigt das nur noch Beiträge akzeptiert werden die direkt qualitativ zum Thema beitragen. Eure Seitenhiebe und Kleinkriege könnt ihr euch sparen. Die werden sowieso gelöscht. Und ab sofort nach unserem Ermessen verwarnt.
Das würd ich gern machen aber ich weiß noch nicht wie das geht."Er" verläßt sich nunmal nicht auf "Hörensagen", sondern "er" hat sich das Video am Anfang des Threades angeschaut, welches schließlich das Topic dieses Themas darstellt.
Desweiteren würde ich es begrüßen, wenn du mich höflicherweise bei meinem Namen erwähnst.
Ich tue das auch und kennzeichne entsprechend jedes Zitat namentlich.
Dass du neu hier im Forum bist und das trotzdem schon weißt ist beachtlich. Ich wär sehr dankbar für eine Erklärung.
Das Hörensagen bezog sich nicht darauf ob du das Video gesehen hast sonder um das was die in dem Video da erleben und durchmachen. Ich unterstelle dir gemeinerweise, dass du sowas noch nie erlebt hast und du dir darüber deshalb keine qualifizierte Meinung bilden kannst ob das dort gezeigte Training sinnvoll ist oder nicht. Ich habe Erfahrung mit Abhärtung und wiederholten Low-Kicks auf den Oberschenkel und darum sage ich: Ist sinnvoll. Wenn mir wer "auf der Straße" nen Low-Kick reindonnert kann ich dadurch damit umgehen.
Ja. Lass mal gut sein. Ich hingegen behaupte, daß du dich selber nicht wirklich mit der Materie ansich beschäftigt hast. Ansonsten würdest du nicht so kompromisslos um dich hauen und anderen unterstellen, sie würden nur auf "Hörensagen" argumentieren.
Aber wenn du der Meinung bist, daß man hier erst mal "geschlechtsteil vergleichende Referenzen" aufzählen muß, dann fang halt mal an.Hörensagen?Unterhalte mich mehrmals in der Woche mit Leuten, die sich teilweise seit 40 Jahren und mehr mit verschiedenen Kampfkünsten beshäftigt haben.
@Vegeto: Ich versuche auszuloten wie qualifiziert die Kritik an dem Video und kankens Prüfung ist. Wenn das nicht im Sinne der Diskussion ist dann entschuldige ich mich
Geändert von Suriage (18-09-2013 um 17:41 Uhr) Grund: Vegetos Beitrag zu spät gelesen
Du klickst auf den Button "Zitat" unter dem Beitrag, den Du zitieren möchtest, dann öffnet sich ein Editor der Art:
[ QUOTE=Suriage;3079654] Text von Suriages Post [ /QUOTE]
Wenn Du Deine Zitate dann mit [ QUOTE=Suriage;3079654] anstatt mit [ QUOTE] beginnst, hast Du einerseits den Namen, andererseits einen Link auf den Post.
Soll das heißen du warst noch nie in irgend einem Forum unterwegs?
Ich will sowas garnicht erleben. Bin ich deshalb schlechter als du?Das Hörensagen bezog sich nicht darauf ob du das Video gesehen hast sonder um das was die in dem Video da erleben und durchmachen. Ich unterstelle dir gemeinerweise, dass du sowas noch nie erlebt hast und du dir darüber deshalb keine qualifizierte Meinung bilden kannst ob das dort gezeigte Training sinnvoll ist oder nicht.
Ganz allgemein kann ich der Art wie die "kämpfen" auch nichts für mich persönlich abgewinnen:
wenn ich nur schon sehe, wie sich 2 Kämpfer (?) so gegenüber stellen, daß beide jeweils nur noch beide Arme ausstrecken müssen um den anderen zu treffen.....normalerweise bewegt man sich beim Kämpfen so, daß der andere wenigsten die Schulter vorbringen muß (sich sozusagen in den Angriff reinlegen muß) oder einen kleinen Schritt machen muß (und nein, das ist keine Anspielung auf das "allseits beliebte" Ein-Step-Kihon).
Ich habe auch schon ganz gezieltes Abhärtungstraining mitgemacht. Aber das waren schlicht Übungen, um ganz gezielt bestimmte Körperregionen "schmerzunempfindlich" zu machen. Z.B. die Unterarme, die Schienbeine, den Bauch.
Die auf dem Video haben aufs Knie gedonnert.Ich habe Erfahrung mit Abhärtung und wiederholten Low-Kicks auf den Oberschenkel und darum sage ich: Ist sinnvoll. Wenn mir wer "auf der Straße" nen Low-Kick reindonnert kann ich dadurch damit umgehen.
Könntest du das so formulieren, daß ich auch verstehen kann was du sagen willst?Hörensagen?
Also das Thema war Gewalt & Karate. Es stellt sich also die Frage nach dem Sinn von sehr hartem Training wie auf dem Video und offenbar auch bei kankens Prüfung und ob diese Form von "Gewalt" eine Berechtigung innerhalb des Karate (und auch allgemein Kampfkunst/Kampfsport) Trainings hat.
Eine Berechtigung wäre zum Beispiel wenn diese Form des Trainings einen auf eine reale Selbstverteidigungssituation und damit verbunden evtl. eine Grenzerfahrung vorbereiten würde.
Du hast die Behauptung aufgestellt, dass man reale Situationen sowieso nicht trainieren kann. Jetzt hast du gerade gesagt, dass du keinerlei Erfahrung mit dieser Form des Trainings hast. Damit zur entscheidenden Frage: Worauf stützt du also die Behauptung diese Form des Trainings hat keine Berechtigung? Und bitte nicht auf die Verletzungsgefahr verweisen. Die ist bei jedem Fußball-Training in den unteren Ligen sicher größer. (Stichwort: Holzhacker)
Das hat nichts mit besser oder schlechter zu tun. Aber falls du Erfahrungen oder fundierte Erkenntnisse zu dem Thema hast, dann wäre das sehr nützlich für alle.
Dem kann ich so pauschal nicht zustimmen. Dass mal ein Low-Kick ein bisschen zu tief gerät das kann in der Bewegung schnell mal passieren. Aber ich kann in dem Video keine gezielten (und wiederholten)Tritte aufs Knie erkennen. Sollte ich da was übersehen haben dann schreib mir bitte die Zeit in ders passiert damit ich mir konkrete Szenen noch einmal ansehen kann.Die auf dem Video haben aufs Knie gedonnert.
Ich hoffe das ist auch im Sinn der Moderatoren und der Unterhaltung.
Dann darf man aber auch die berechtigte Frage stellen:
warum muß man sich überhaupt auf eine derartige "Erfahrung per Grenzerfahrungen" vorbereiten?
Darauf, daß sie nichts lehrt, außer daß man "abgehärtet" wird. Die Kämpfer(?) stellen sich dermaßen ungünstig gegenüber, daß man ansatzlos an fast jede empfindliche Körperregion kommt. Keiner bewegt sich mal aus den Angriffen raus, läßt Schläge oder Tritte vorbei/ins Leere laufen, um dann zu kontern und saures zu geben.Worauf stützt du also die Behauptung diese Form des Trainings hat keine Berechtigung?
Es ist schlicht wie im Boxen wo es heißt "du kannst zuschlagen?.....ich schlage härter....du kannst einstecken?......ich stecke mehr ein."
Nur daß eben auch noch getreten wird. Ansonsten gibt es keinen Unterschied. Doch einen:
im Boxen werden Schläge auch mal "ausgependelt" - ziemlich häufig sogar. Diese aber stehen rum wie die Salzsäulen, in eindeutiger Erwartung getroffen zu werden.
Da sieht man nicht selten Leute....eine Frau z.B.:
die wird getroffen, steht gekrümmt da, schreit auch schon ein bischen und es wird grade nochmal ein Kniestoß nachgesetzt, von einem körperlich weit überlegenen Kerl.
Ein anderer wird am Bein getroffen, der Oberkörper schon vor Schmerzen weit vorgebäugt - im Prinzip ist der schon kampfunfähig - und scheint doch tatsächlich auf den nächsten Tritt gegen das selbe Bein zu warten. Der nächte Tritt trifft ihn dann so, daß er zu Boden geht und sich jammernd sein Bein festhält. Ein riesen Kerl, von dem man bei einer Kneipenschlägerrei erwarten würde, daß er sich die ersen drei alleine vornimmt.........geht zu Boden, weil er da rumsteht und darauf wartet, ein zweites mal am selben Bein getroffen zu werden!
Da frage ich mich ernsthaft was diese "Quälerei" für einen Sinn hat.
Kämpfen lernen tut man da bestimmt nicht.
Vielleicht wars tatsächlich nicht das Knie, aber alleine das Verhalten, daß man da rumsteht und erwartet: "jetzt werd ich gleich am Bein/im Bauch getroffen - zum wiederholten mal"...
also, da fällt mir nix mehr ein.
Drum quälst Du Dich da ja auch nicht hin, sondern machst, was immer Du halt machst.Da frage ich mich ernsthaft was diese "Quälerei" für einen Sinn hat.
Kämpfen lernen tut man da bestimmt nicht.
Warum aber die Aufregung? Angst, dass die Dich doch windelweich prügeln würden, wenns drauf ankäme?
Weil man es bloß "Karate" nennt und nicht dazu schreibt - es auch nicht zugeben will - daß es im Prinzip eine Abhärtungsübung ist, die mit Kämpfen ansich nicht viel zu tun hat.
Man könnte das ganze auch staffeln:
Übung 1
- Faustschläge auf den Bauch. 10X
- Halbkreistritte zum Bauch. 10X
Übung 2
- Lowkicks zum Oberschenkel (Außenseite) 10X
- Lowkicks zum Oberschenkel (Innenseite) 10X
Übung 3
- Mit dem Schienbein gegen einen Baumstamm 10X
(gibts z.B. auch in Kungfu Stilen)
Übung 4
- Halbkreistritte zum Oberarm 10X
Übung 5
Unterarme ungebremst gegeneinander "pendeln" lassen. 60 sec.
Übung 6
- Faust gegen Faust (unter Anleitung) 30X
- ..... 30X
- ..... 30X
u.s.w.
weiter zu den Rumpfbeugen, zu den Liegestützen, dann zum 100 Meter Sprint, über den Wassergraben (Seil), zum Zweikampf (60 sec.) - aber mit Köpfchen und nicht dieses Geholze -, im Dauerlauf um die große dicke Eiche und zurück zu "Übung 1".
u.s.w.
Dann hätte das ganze eine gezielte Abhärtung zur Folge und niemand würde sich verletzen.
Ja, wegen meinem Wadenkrampf den ich vor drei Tagen hatte. Ich bin einfach zu lasch.Angst, dass die Dich doch windelweich prügeln würden, wenns drauf ankäme?
Durch Abhärtung mein Feund, durch Abhärtung.
Aber jetzt erzähl du mir mal, warum man sich draußen auf der Straße so vor seinen Gegner stellen soll, daß der mühelos mit Faust und Fuß an alles überlebenswichtige dran kommt. Hast du dir überhaupt mal angeschaut wie nahe die sich gegenüber stellen? Ich dachte zuerst "die puschen sich auf" - wie man das z.B. vom Wrestling kennt. Aber nein die "kämpfen" so.
Muß es unbedingt so gemacht werden, daß die Leute nach der ersten/zweiten Aktion erst mal auf dem Boden liegen und sich irendwas vor Schmerzen festhalten?
Oh man. Warum trainieren die dann SO das "unkooperative Sparring" (was auch immer das sein mag), wenn sie sich eh nicht so auf der Straße verhalten.....?Wer sagt denn dass sie sich "auf der Strasse" (was auch immer das sein mag) so verhalten?
Also jetzt wirds ein bischen komisch.
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