Die waffenlose Basis in Europa bezogen auf den Kriegseinsatz war vornehmlich das Ringen in seiner Sport-, SV- und Schlachtfeldauslegung, gegen, mit und ohne Waffen. Boxen war schon in der Antike hauptsächlich Sport. Im Laufe des späten 17., frühen 18. Jhds. systematisierte sich das alte Boxen (Pugilism) langsam heraus, erstmalig durch den Pritzefighter James Figg, der auch Fechtmeister war und daher die Grundprinzipien des bewaffneten kampfes auf die waffenlose Kampfweise übertrrug. Aber auch zu diesem Zeitpunkt war das Boxen ein (wenn auch so gut wie regellos) Sport, Tritte, Ringen und sogar Bodenkampf gehörten dazu. Es war aber wohl so, dass die Hauptwaffe der Kämpfer doch die Fäuste waren, nach Figg kristallisiert sich dies auch sehr deutlich heraus. Leichte Regeln brachte erstmals Jack Broughton Mitte des 18. Jhds. auf, diese blieben auch lange erhalten bis ca. Mitte des 19. Jhds. die London Prizering-Rules kamen (diese wandeltn die Broughton-Regeln leicht ab) und letztendlich die Qeensberry-Regeln Ende des 19. Jhds. Im Boxen kam also viel Prinzipielles aus dem Fechten hinein, damals vor allem Waffen wie Backsword, Säbel, Smallsword (Stoßdegen) und heute noch sieht man diese Rudimente im "Fechten mit der Faust".




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