"Eigentlich drücke das Oss eine Form der Unterwerfung aus und da es, wie gesagt, als dem Militär komme und nicht primär aus dem Karate, sollte man davon Abstand nehmen."
Ganz abgesehen davon, wie etwas theoretisch beschrieben wird (im schon verlinkten Beitrag zB von Karate by Jesse), sollte man sich auch anschauen, wie es in den Dojos gehandhabt wird (Finaljustice hat das ja auch schön beschrieben, wenn auch recht eindeutig formuliert. Bei uns gibts zB natürlich ein "Nein" auf Übungen -> nämlich wenn man eine Verletzung eines Körperteilshat und zB nicht jede Übung mitmachen will. Das klärt man vorher ab und macht was anderes.). Was sowohl Militär als auch Karate gemeinsam haben können, ist ja eine Form von Trainingsdisziplin (das geht eh in die Richtung, die Finaljustice angesprochen hat). Man kanns negativ konnotiert auch als "Unterwerfung" bezeichnen, aber ich glaub da schwingt zuviel mit. Wenn ich ins Training gehe mache ich natürlich das was der Trainer ansagt. Sonst wäre auch kein gemeinsames Training in der Gruppe möglich.
Es ist gut, etwas über mögliche Hintergründe zu wissen, aber lebendig wird Osu ja erst dadurch, wie mans im alltäglichen Training benutzt.




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