Entwaffnungen von Messer und Stock sind in meinen Augen bestenfalls ein Zusatz der aber auf keinen Fall Schwerpunkt sein sollte. Deshalb habe ich mit vielen Entwaffnungstechniken die in Videos von Krav-Maga-Essen gezeigt werden ein Problem, weil der Fokus immer auf Entwaffnung steht. Finden Leute ja auch cool, jedenfalls werde ich immer nach den "Entwaffnungsmöglichkeiten" gefragt.
Anders natürlich bei Schusswaffen, bei denen eine Entwaffnung in der Nahdistanz erfolgen muss.
Wichtiger ist die Abwehr der Bedrohung und/oder nicht getroffen werden und, damit der Aggressor nicht endlos weitersticht oder -schlägt, angemessene Konter.
Eine Kontrolle des waffenführenden Arms oder Hand ist gut, wenn aber die Kontrolle verloren wird, ist es schwachsinnig diese Kontrolle um jeden Preis wiederzuerlangen. Dies ist natürlich situationsbedingt zu sehen, z.B. wenn man auf dem Boden mit dem Aggressor landet und man eng umschlungen ist sollte man natürlich versuchen die Waffenhand zu kontrollieren, weil es wenig andere Optionen gibt um sich selbst zu schützen.
Bei Entwaffnungen sehe ich es so: 5 platzierte Schläge/Tritte (falls dies möglich ist) sind gleich einer Entwaffnung. Haben wir dies getestet? Ja, haben wir (nur um den penetranten Fragestellern mal zuvorzukommen...).
@Bero: Wenn die Messerabwehr bei der IKMF ähnlich dem gezeigten war, dann hat irgendjemand die Key-Points nicht verstanden. Denn das was in dem Video gezeigt wurde ist eine "Phantasie-Technik".
Gruß
John







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