Zitat Zitat von KungFuBär Beitrag anzeigen
Nun, da habe ich ja schon in Beitrag #858 geschrieben:
"Die Hand muß bei diesem Griff "halb offen" bleiben und darf nicht aktiv zugedrückt werden. Es wäre fatal wenn man dieses zudrücken plötzlich an einer scharfen Klinge macht, welche angezogen wird."
Ich weiß nicht ob sich dabei "die unteren drei ändern". Jedenfalls ändert es die Ausführung dessen was wir derzeit "Hikite" nennen.
Ah.. Ok, jetzt verstehe ich was du meinst.
Sorry, Definitionsproblem. Für mich ändert sich an der Bedeutung der Hikite nichts, wohl aber an der Art der Ausführung.

Ich denke außerdem, man lernt nicht Karate oder sonstige KKs um sich draußen auf der Staße gegen Meister XY wehren zu können. Das war vielleicht mal im Mittelalter so oder im Japan der Nachkriegszeit. Allerdings hat man den Kram dann auch nur zu einem einzigen Zweck geübt: um zu töten. Ich denke so trainiet heute keiner mehr.
Ich glaube, da irrst du dich.. da gibt's mehr als man glaubt (ich gehöre da nicht dazu, kenne aber mittlerweile doch ein paar).

Das tue ich ja garnicht.
Ich sage aber, daß sich sowohl die Bedeutung als auch die Ausführung dessen, was wir derzeit als "Hikite" bezeichnen wollen, durch die Art der Waffe und ev. sogar durch die Art des Angriffes ändert. Es macht schon einen Unterschied aus welcher Richtung der Angriff kommt. Man muß sich schließlich dem Gegner anpassen und kann nicht von diesem verlangen, daß er sich uns anpasst.
Man kann es versuchen aber.....
Und inwiefern ändert sich dann die Bedeutung? Bzw was hat Hikite denn für dich überhaupt für eine Bedeutung?


Es ist wohl vergleichbar mit der Grundschule. Das betonte zurückziehen der Faust zur Hüfte (Hand an der Hüfte) ist die "Grundform". Es gibt aber noch etliche weitere Formen, die sich Situationsbedingt ergeben.
Die Frage ist dann halt, wo die Bezeichnung Hikite aufhört. Klar gibt es andere Bewegungen, die die Aufgabe der "ziehenden Hand" übernehmen (müssen), nur sollte man halt dann das jeweilige Verständnis seiner Gesprächspartner von "Hikite" wissen. Hilft ja nicht gerade weiter, wenn der Eine zu Hikite dann noch das Umleiten zu z.B. Kake-Uke versteht, während der Andere stur ans an die Hüfte ziehen.
Ich würde aus dem Grund z.B. auch nicht von Hikite sprechen, wenn ich jemanden mit Tate-Shuto-Uke "ziehe". Auch wenn es denselben Zweck erfüllt wie die Hikite. Einfach weil es eine andere Bewegung in einer anderen Situation ist.

Das sollte schon einleuchten. Wenn nicht, dann hätte ich mal gerne gewußt wie du das mit dem Messer löst, ohne Gefahr zu laufen, daß du deine Finger dabei verlierst.
Ich nehme meine Beine in die Hand?!
Ansonsten halt sofortige Isolation des Arms im besten Fall. Und dann weiter schauen. Bin nicht so der Messerjunkie, aber lieber ein paar Finger ab, als das Messer im Körper.
Zumal die Wahrscheinlichkeit auf jemanden zu treffen, der damit umgehen kann, und einem zusätzlich auch noch ans Leder will hoffentlich recht gering ist. Und wenn doch: "Messer sieht man nicht, die spürt man."
Allerdings würde ich die Methoden und Bewegungen die wir da machen nicht als Hikite bezeichnen. Klar, es kann passieren, dass dann doch mal eine Hikite vorkommt, aber das ist dann spontan. Die einzige Situation die ich mir im Moment vorstellen kann, in der ich bewusst die Hikite einsetze ist, wenn ich angreife.

Ja da habe ich voll den Bock geschossen. Es ist natürlich ein Mae Geri, und dann wird der Mae Geri auch noch getreten, bevor die linke Hand den zur Seite geführten Arm (mittels Hikite) kontrolliert. Eiei, ich sollte die mal wieder öfters üben.... *duck und weg*
Schade. Ich dachte schon das wär was Neues...