Musst mir das mal zeigen, wie du das meinst bzw. hast du mal nen clip, wie das VT mäßig aussieht? Weißt ja, bin immer offen Wissen an zu häufen.
Gruß
KeineRegeln
Da WT-Herb hier durch Abwesenheit glänzt, von mir einige kurze Infos:
WT-Herb hat "zu seiner Zeit" sehr ordentlich "gewütet", in "Vergleichs-Kämfen"
und auch "draußen" ( wofür er Ärger bekam ). Quelle: mehrere glaubhafte
Zeitzeugen.
Dingsbums und besonders jetzt WT: ABSOLUT sparrings-untauglich bzw. der
Partner müßte reichlich "Leidensfähigkeit" mitbringen.
Die Aussage mit den "5-Distantzen" stimmt und da sollte der WT-ler auch
JEDES MAL durch, also Distanz überbrücken ( Tritt ), mit Fauststößen SCHNELL
rein und dann SOFORT Ellbogen + Knie und damit's auch endgültig ruhig wird
den Gegner zu Boden und dort noch ein paar Ellbogen ( oder Knie von oben )
mitgeben.
Quelle: bei Klaus Hennrich genau so gelernt ! ( nicht in jedem 08/15- Training
weil dafür keine Zeit ist bei all den "Programmen" - die aber die notwendigen
Einzelteile enthielten - und dem "lustigen" EWTO-Verdreh-ChiSao ... sondern
auf Ganztages-Kursen oder auch mal Fr. - Sa. mehrtägig in angemietetem
Ferienhaus .. das war superklasse lustig mit unseren ganzen "Beschädigungen" ).
Auf das allgemein übliche Sparring ist das nicht umsetzbar !
Das Durcharbeiten durch die 5 Distanzen ist unabdingbar damit WT
auch tatsächlich ABSCHLIESEND funktioniert - mit mehr oder weniger
sinnlosem rein/raus und vor/zurück geht das nicht und schon gar nicht
wenn sich die Techniken auf ( gerade ) Tritte und (K-) Fauststöße
beschränkt.
So - und das IMMER VOLLES PROGRAMM ... sonst sieht's so aus wie bei
H. Crenko: "sucht" Arme des Gegners ( obwohl der Weg völlig frei war ! )
und macht ausgerechnet noch so n'en halbgaren Ellbogen IN DIE LUFT ohne
den Gegner wie für so was notwendig zu fixieren / rein zu ziehen.
OK - so was wird in der EWTO leider nur noch selten bzw. "versteckt"
trainiert weil die Zielgruppe ( VIELE VIELE ZAHLENDE NICHT-KÄMFEN
WOLLENDE !!! ) anders ist wie in der Anfangszeit als ein großer Teil
( natürlich auch damals nicht alle ) der Schüler WT für die tatsächliche
( häufige ! ) Anwendung geübt hatten.
Ich hatte Jahre zuvor reichlich Shotokan trainiert ( auch für die
praktische Anwendung gedacht da ich mit 170 cm keine Lust auf ständiges
Nachgeben oder verprügelt werden hatte ) und in den Sporthallen ( war in
mehreren Gruppen gleichzeitig damit 5 x / Woche Training möglich ) STANK
die Luft nach 1/2 Stunde nach Schweiß und Adrenalin und die Brühe ist
von den Scheiben runter gelaufen - so wie bei Klaus Hennrich auch und
genau DESWEGEN bin ich zu ihm und nicht in eine der reichlich vorhandenen
anderen WT-Schulen ( von denen kamen die Klopper zu Klaus und von Klaus
sind umgekehrt nur wenige dorthin gewechselt da bei JEDER Demo der gute
Klaus seinen jeweiligen Partner, manchmal eben mich, so zerlegt hat dass
viele von Klaus-Schülern die notwendige "Leidensbereitschaft", besser
Einsatzbereitschaft, mitgebracht hatten.
Karate 1970: ca. 1 Stunde härtestes Konditions- und Kraft-Training inkl.
Dehnen usw. - Mann auf die Schulter, im Kreis rum rennen, auf Kommando
stehen bleiben und die Trainer sind von Mann zu Mann gegangen und da
gab's volle Tritte und Schläge in den Bauch und FAST immer sind wir
stehen geblieben - dank hunderter SitUp's und Liegestütz in JEDEM
Training.
Sparring ? - ordenliche Klopperei, halt mit Karate-Techniken und Ziel war
doch tatsächlich einen entscheidenden Tritt oder Schlag rein zu bringen ...
und nicht wie beim WT sich reinzuarbeiten und dort fertig zu machen.
Mannheim war "damals" eine der Karate-Hochburgen in D und es wimmelte
nur so von DM / internat. DM / EM und den Bundestrainer B. Götz hatten
wir genau so als TÄGLICHEN Trainingspartner wie Vize-WM Sigi Wolf.
Und hochrangige ausländische Sensei auf Lehrgängen.
Mit ca. 3 - 4 Stunden reines Sparring ( Randori ) / Woche lernt man Austeilen
und Einstecken und ein recht großer Teil der Leute haben das auf sich
genommen um dann "draußen" ihren Spaß zu haben - auch Lehrer !
In der EWTO ist der größte Teil der sog. "alten Klopper" raus und viele von
denen machen ( notgedrungen ) genau so weiter wie bis dahin gelernt -
ganz einfach weil sie ihren Lebensunterhalt damit verdienen müssen und
nach EWTO-Vorbild die "Programme" und "Sektionen" verkaufen ( müssen ).
ABER viele dieser EWTO-Abkömmlinge bringen ihren Schülern das Kämpfen
bei - einfach auch weil sie's selbst noch gelernt hatten und halt weiter
machen damit - gut für die Schüler dort.
ALLES was über den Lehrinhalt von LT hinausgeht ist nicht nur unnötig
sondern sogar SCHÄDLICH für die Anwendung des Stils, der dadurch
verzerrt und verwässert wird.
Wenn's der Oberchef nicht so mit der Beinarbeit hat und diese für sich
selbst so genehm einfach vernachlässigt - bekommt man eben nur noch
"Hoppler" als Ergebnis ... einfach mal wieder die erste Demo von LT in Kiel
rein ziehen wie der da rumflitzt ! - und wo ist das in der EWTO geblieben ???
Nochmal zu Sparring / und "draußen" : dafür benötigt man absolut KEIN
LT/EWTO-ChiSao - was aber jahrzehntelang die größte Einnahmequelle der
EWTO-ler war: ständig "Neues" hinzulernen und irgendwann winden sich
alle nur noch ( im Stand ! ) und haben keine Idee was sie da eigentlich
machen und was wichtiger wäre: wie komme ich in "meine" Distanz und
wie bringe ich das Ding schnellstmöglich ins Trockene ???
Ich sehe in den doofen Clips immer weniger WT-ler die auch nur in der
Lage wären überhaupt einen wirkungsvollen Schlag ab zu geben und die
sich nur noch mit "Probelemen" der stil-fernen Art beschäftigen anstelle
den eigenen Stil sinnvoll und wirkungsvoll zu erlernen.
Es ist nahezu völlig ausgeschlossen dass 2 "Meister" ihres jeweiligen Stiles
"draußen" aufeinandertreffen und dass ein WT-ler ( oder egal was anderes )
mit einem Meisterboxer, Meisterringer ( die sehr gerne schlagen weg von
der Matte ) oder einem mma-ler ERNSTHAFT Krach und Probleme bekommen
könnte.
Die bösen "Straßenschläger" machen eh was ganz anderes und dafür
brauchts halt das Wissen wie die was machen und dass man halt
ebenso entschlossen und bösartig sein eigenes Ding machen muss -
das DANN auch klappt ( sofern nicht WU/Man und rauswinden vorkommen
sollen - das wird dann nämlich nix ! ).
Grüße
BUJUN
Die Videos von Philipp, Sean, Michael und auch unserem Kai zeigen das
sehr gut - wobei sich die Beteiligten jeweils die Mühe machen mit einem
Partner der genau das Gleiche will![]()
Für einen sportlichen Vergleich passt das nur sehr eingeschränkt - es
ist ja KK und KEIN KS ! ( habe ja gerade dazu schriftlich gequasselt ).
VT und dergleichen sind für die praktische Anwendung, den "Ernstfall"
geschaffen und da geht es "nur noch" darum sein eigenes Ding 100-%-ig
durchzuziehen und KEINEN Gedanken daran zu verlieren was der Gegner
EVENTUELL macht / machen könnte ...
Grüße
BUJUN
Ellbogen... hm ja klar. Der gefürchtete WT Ellbogen....
Sorry aber ich kann hier so vieles nicht ernst nehmen.
Guckt euch mal einen guten Thaibox Wettkampf an und zählt nach, wie oft da erfolgreich mit Ellbogen gearbeitet wird. Und die dürfen noch nicht einmal Ringen.
Das hat vielleicht vor 15 Jahren noch funktioniert, aber inzwischen.... Überhaupt ist mir nicht klar, wieso immer alle wing chun als Nahkamf einordnen. Also zumindest wenn es um Selbstverteidigung gehen soll, vor allem gegen einen stärkeren ist doch eher das Gegenteil sinnvoll...
Und noch was: ein paar Straßenschlägereien und "Herausforderungskämpfe" sind ein schlechter Ratgeber um die Kampffähigkeit einer Person einschätzen zu können. Ein kurzes, freundschaftliches Sparring mit einem Profi ist da schon wesentlich besser geeignet. Für die Lehrer: in SEINER Schule, nicht in eurer eigenen!!!
Dann sehen wir mal, wieviele "unfaire WT Angriffe" da angebracht werden könnten, und unter welchen Verlusten.
Dazu sollte man sich anschauen, wann und wo Elenbogen im WingChun eingesetzt werden. Ellenbogen sind eine sehr starke Waffe und gerade im Infight.
Das halte ich für groben Unfug. Warum muss man sich gegen einen Profi Kämpfer behaupten können, wenn das Ziel einer SV schnelle Lösung mit allen Mitteln ist? Ausserhalb von Regelen stehen die Chancen zu verlieren IMMER höher als innerhalb eines Regelwerkes. Zudem passieren solche Kämpfe idR spontan!
Du implizierst mit deiner Aussage das man Profi werden muss, um ausserhalb von Regelwerken bestehen können. Ich halte dagegen, das man für das Optimum ein kompromisloses Tier sein muss, das mit allem Kämpft was greifbar ist.
wenn es gelingt einen zum Kopf/Kinn anzubringen, sicher. allerdings muss man für einen wing chun ellbogen NOCH näher ran als für einen Thaibox Ellbogen. Da wird man heutzutage von einem schwereren in der Regel zu Boden gerissen oder mit-gerissen, wenn der nicht eine totale Flasche ist.
Wir haben aber Leute bei uns, wo ich mit der Faust schon schwer bis zum Kopf komme....
Es geht nicht darum, sich für die Selbstverteidigung gegen einen Profi behaupten zu können. Es geht darum, dass man sich nicht als Oberfighter bezeichnen sollte, wenn man das noch nicht einmal ausprobiert hat.
Seh ich genau umgekehrt. Außerhalb von Regeln erhöhen sich die Chancen etwas, zumindest wenn man darauf achtet, der Angreifer zu sein und nicht den ersten Schlag vom anderen abwartet (dann hat man in der SV oft schon verloren).
Bitte deute nicht so einen Quatsch in meine Aussage rein.
Dazu brauche ich keinen Kampfstil, und schon gar nicht so einen ausgeklügelt komplexen wie wing chun....!
Ein Ellenbogen ist ein Ellenbogen. Wie ich ihn anbringe hängt von der Situation ab und auf Beton gehe ich in einer SV Situation nicht freiwillig auf den Boden...
Ich habe in meinem Leben Leute Kennen gelernt, die einfach nur kompromisslose Tiere waren/sind. Das waren Krasse Kämpfer auf der Straße, weil unberechenbar. Dazu mussten die noch nicht einmal irgendeine Kampfkunst lernen. Ich verstehe was du meinst, halte es als pauschalisiert gültige Aussage aber für falsch.
Ausserhalb von Regeln wartet doch niemand mit dem ersten Schlag, der Kampf beginnt mit einem Schlag oder Tritt ohne Vorwahrnung...Suckerpunch im schlimmsten Fall...
Es liest sich so...
Habe ich das behauptet? Ich zitiere dich mal selbst : DirkGently: Bitte deute nicht so einen Quatsch in meine Aussage rein.
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