Homöopathie widerspricht der alltagswahrnehmung der naturgesetze auf fundamentaler ebene. Je weniger ich ess, desto satter werde ich.
Tatsächlich widerspricht sie der Möglichkeit der Existenz lebensfähiger Organismen. Die nehmen ja ständig winzigste Mengen von so gut wie allem auf. In jedem Tropfen Trinkwasser war in den vergangenen Jahrtausenden so ziemlich jede Substanz irgendwann mal gelöst. Wenn die Homöopathie richtig liegt, müssten ständig tausend komische Sachen mit unserem Körper passieren, weil wir ständig alle denkbaren und undenkbaren Heilmittel in allen möglichen Zusammensetzungen und Stärken zu uns nehmen (was, nebenbei, die Sache mit der "individuellen Behandlung" hochgradig absurd macht).
Leben ist überhaupt nur denkbar, wenn es über Quantitäten und Schwellenwerte funktioniert, unterhalb derer gar nichts passiert.

ab einer Verdünnung von 1 zu 10^23 ist kein molekül der des Stoffes mehr nachweisbar.
Da geht aber noch mehr:
1:10^60 Hier wäre ein Tropfen in Milliarden von Galaxien