Ich kann den Beitrag von Papatom sehr gut nachvollziehen und zwar in zweierlei Hinsicht.

Als ich selbst ein Kind war und mit Judo angefangen habe, wurde ich auch von meinen Eltern 2xWoche zum Training gefahren.
Das Training dauerte eine bis später anderthalb Stunden, die Fahrzeit betrug 20-30min pro Weg, je nach Verkehr.

Die sind dann natürlich auch nicht wieder nach Hause gefahren, da hätten sie ja quasi direkt wieder umdrehen können.

Mal sind sie dann Einkaufen gegangen, mal ging es mit den anderen wartenden Eltern Kaffeetrinken aber in der Regel haben die eben einfach zugeschaut.

Dabei galt für alle wartenden Eltern die klare Regel: „Das Training wird nicht gestört.“ aber es war auch keiner gleich tödlich beleidigt, wenn Eltern es mal gewagt haben mit ihren Kindern zu sprechen.
Es durfte halt nur nicht überhand nehmen oder groß stören, dann gab es ne klare Ansage vom Trainer. (und Yoshi konnte klare Ansagen machen)

Heute bin ich selbst Vater und auch wenn Junior erst in einem Jahr regelmäßig zum Judo kommen wird, so weiß ich jetzt schon, dass ich dem Training in der Regel beiwohnen werde.

Nicht nur weil nach Hause fahren nicht lohnt, sicher nicht weil ich das Training kontrollieren oder selbst als „Trainer“ auftreten will, sondern in erster Linie weil es für mich eine Freude seien wird, meinen Sohn beim Judo zuzuschauen.