Zitat Zitat von dermatze Beitrag anzeigen

Was machst du, als Naturwissenschaftler, Fips?
Sagen wir mal Physik oder Chemie. Das ist dein Fachgebiet. Ich selber habe von Chemie schon etwas und von Physik viel weniger Ahnung. Was ich weiß ist aus deiner Sicht sicherlich sehr sehr rudimentär.
Ich käme aber nicht auf die Idee mit dir auf googlebasis kontrovers diskutieren zu wollen, es gar besser zu wissen etc. Ich würde dann doch ehr zuhören. Und schon gar nicht würde ich dir Aussagen unterstellen, auf die ich mangels Wissen oder mutwillig schließe, die du aber nie getätigt hast, nur um dir im Gespräch das Wasser abzugraben, oder dich als Idioten hinzustellen. Ich käme gar nicht auf die Idee.

Unterm Strich: Deine Kritik nimmt dir keiner. Ich halte sie für einseitig, unangemessen und wenig reflektiert. Gerade auf letzteres habe ich schon in meinem Bezug zum vorangegangenen Beitrag hingewiesen. (Der Vergleich von Test und Prüfung)

Ich denke, in deinem Gebiet würdest du deine Meinung vergleichbar energisch verfechten, oder, was wahrscheinlich cleverer wäre, abwinken und dir die Diskussion gleich ganz schenken, denn Nymphaea hat schon Recht, dass hier ein totes Pferd geritten wird.
Ich finde es im Allgemeinen natürlich auch begrüßenswert, wenn Leute die keine Ahnung haben einfach mal die Klappe halten. Allerdings sind Abitur und Studium mit Sicherheit weder die einzige Möglichkeit um Fachwissen zu erwerben, noch können sie als hinreichende Indikation für vorhandenes Wissen gewertet werden. Mir ist es demnach völlig egal, ob mein Diskussionspartner studiert hat oder auf die Baumschule gegangen ist. Wenn sein Argument fachlich korrekt ist muss ich es annehmen, falls nicht nehme ich es auf fachlicher Basis auseinander. Aber ich glaube ganz sicher nicht daran, per se im Recht zu sein, nur weil ich ein paar Semester an einer Uni rumgegammelt habe. Ich erwähne daher in Diskussionen normalerweise nicht, was ich studiert habe. Es tut nämlich einfach nichts zur Sache.

Und sicher darfst Du anführen, dass Du die Ausbildung zum Heilpraktiker für unzureichend hälst. Das aber zu Deinem Hauptargument zu machen und daraus zu schlussfolgern, Heilpraktiker hätten auch auf fachlicher Ebene per se Unrecht halte ich für falsch.