Dann muss derjenige halt überdurchschnittlich viel dafür tun.
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Du willst doch wohl jetzt nicht etwa andeuten, daß die Untalentierten dann allen Ernstes mal für etwas arbeiten sollen?
Oder, ganz verrückt ich weiß, sich anstrengen und lernen.
Seien wir dochmal ehrlich: In der Schule ist in den allermeisten Fällen nicht fehlendes Talent der Grund für schlechte Noten, sondern Faulheit und Desinteresse!
Das war in meiner Schulzeit so, in der Schulzeit der Leute vor mir und ist heute auch nicht anders.
Einer meiner Vorredner hat es doch schon gesagt: Wenn man nach Hause kommt wird das Schulzeug in die Ecke geschmissen und nichts mehr getan - ist bei vielen so.
War bei mir persönlich selten anders - die meisten denken mit 12 oder so nicht unbedingt so über Schule, wie es jemand macht, der schon raus ist.
Wenn man mit 12 gesagt bekommt: "Boah, ich würde sofort nochmal zur Schule zu gehen, daß war so entspannt" verdreht man die Augen oder lacht drüber.
Und im schlimmsten Fall ist es dann irgendwann zu spät, als das man alle Defizite mal so nebenbei aufarbeiten kann.
Dann muß man sich auf seine vier Buchstaben setzen und pauken, pauken, pauken.
Hat man eine Schwäche in diversen Fächern, muß für diese Fächer halt mehr gelernt werden.
Deutsch kam mir persönlich zugeflogen, Englisch seinerzeit nicht.
Tja, Pech, hätte ich halt für Englisch lernen müssen anstatt mich mit "Der Lehrer ist blöd" rauszureden.
Selbst wenn der Lehrer blöd ist, kann man für die Fächer üben.
Und um eine mittlere Reife zu bekommen, braucht man kein übermäßiges Talent, da muß man nur den Allerwertesten auch hochbekommen wollen.
Auf jeden FallBelassen wir es dabei, dass die Lehrer bzw. das Schulsystem daran schuld sind. Alles Andere wäre doch unfair
Du sagst es doch quasi mehr oder weniger selbst: Intelligenz ist nicht wichtig. Da die restlichen 93 % sicherlich nicht Glück sind, muss es wohl auf etwas Anderes drauf ankommenIch stelle einfach mal die These auf, dass alle erfolgreichen Leute für ihr Erreichtes hart gearbeitet haben. Den wenigsten wird alles einfach so zugeflogen sein. Ich musste für mein Studienabschluss ackern wie bekloppt. So wie wahrscheinlich 95 % der anderen Leute auch. Das hieß ~2 Monate bevor die Klausuren losgingen wurde jeden Tag (auch samstags und sonntags) von morgens um 8 bis abends 18/19 Uhr gebüffelt. Teilweise hätte ich am liebsten meinen Kopf gegen die Wand gehauen, weil ich manche Sachen einfach nicht verstehen wollte. Aber ich hab mich da irgendwie durchgebissen...
So, wenn du mir nun erzählst, dass du während deiner Schulzeit genauso motiviert, ausdauernd und fleißig warst, dann könnte ich deinen Unmut noch verstehen. Aber ich bezweifel ehrlich gesagt, dass du auch nur 20 % meiner Zeit investiert hast. Das wären nur 2 h pro Tag gewesen. Ich bin der Meinung, dass jeder mit diesem Zeitaufwand in Deutschland locker die mittlere Reife erreichen kann...
Geändert von freakyboy (10-10-2015 um 09:22 Uhr)
Das Recht auf gute Noten sollte im Grundgesetz verankert werden. Und auch das Recht auf Fleißbienchen. Kann ja nicht sein das faule Menschen keine Fleißbienchen bekommen.
Ist meiner Erfahrung nach auch so. Viele Schüler scheitern letztlich nicht aus Mangel an Intelligenz, sondern aus dem Unvermögen der Selbstdisziplinierung. Im Unterricht zuhören, mitarbeiten, ordentlich mitschreiben, zuhause mal auf Freunde und Freizeitvergnügungen verzichten und pauken... daran hapert es meistens.
das nennt man wohl gute Arbeitsgewohnheiten
Eine Erziehung dahin finden manche ekelhaft, denn die zielt auf die Selbstausbeutung des Individuums.
Geändert von Gast (10-10-2015 um 11:30 Uhr)
Was ist denn überhaupt "Intelligenz" deiner Meinung nach Pharao? Viel Wissen? Logisches Denken und Schlussfolgern? Oder ganz was anderes??
Sollten wir vielleicht mal klären, bevor du dann nochmal nachvollziehbar aufdröselst, warum man das in Schule nicht braucht...
Geändert von Kensei (10-10-2015 um 15:03 Uhr)
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