Hab ich doch schon gesagt: Kämpfen!
Das kann noch so Arzt sein und noch so neutral: Hab ich die Diagnose bekommen muß ich der doch nicht den Rest meines Lebens unterwerfen.
Was hättest du denn gemacht, wenn er gesagt hätte: Und übrigens: Sie können nun nie mehr ihr Zimmer verlassen!
Hättest du es wirklich nie mehr verlassen und dich dem ergeben?
Oder hättest du mal geschaut: Ob das so stimmt? Vielleicht kann ich mein Zimmer doch noch verlassen...?!
Es geht doch gar nicht darum, daß du dich nun in einen hoch-kokurrenz-Job stürzen, 50 Stunden die Woche arbeiten und alles einfach mal so abschütteln sollst.
Es geht darum, daß du dich nicht hängen läßt und auch mal dann etwas versuchst und durchziehst, wenn es schwer, anstrengend und unbequem wird.
Wie irgendwer schon meinte: Mach was ehrenamtliches, ein oder zweimal die Woche am Anfang.
Aber da kamst du doch schon wieder sofort mit: Keinen Bock.
Und *das* ist das Problem.





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