Du weißt nicht, wie chaotisch meine Grundordnung ist, in der ich so gerne lebe.
Mit dem Lachen
Eines Drachen
Quelle: https://pbs.twimg.com/profile_images.../F4kOmvSu.jpeg
Dein
Smoo
Du weißt nicht, wie chaotisch meine Grundordnung ist, in der ich so gerne lebe.
Mit dem Lachen
Eines Drachen
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Dein
Smoo
Selber schuld du H4rt-Ei.
Weichei darf ich hier niemanden nennen.
Die Korrektur war gratis.
Wenn du das nächste mal behauptest, dass ich lüge, werde ich dir einen Schmähgedichtthread eröffnen und alle Postings dir widmen.
Bitte widersprich um zu zustimmen
oder
Ignoriere das geschriebene einfach.
Im Übrigen:
Eins habe ich hier schon im Forum über dich und den Admin versteckt.
Hat keiner gefunden... findet bestimmt auch keiner lustig... Hat mit meiner Signatur zu tun. Fügt sich dann ein.
DASS MAN HIER AUCH AUF ALLES HINWEISEN MUSS!
![]()
nächster Versuch:
Ja, und für den Hausgebrauch (Die Axt im Haus erspart den Kommunikationsratgeber) reicht es ja üblicherweise.
Es gibt da Naturtalente (z.B. auch manche Psychopathen), die, eventuell auch durch autodidaktische Fortbildung*, ein sehr hohes Niveau erreichen.
Andere bleiben trotz Buch und Kurs vergleichsweise unbeholfen, können dann aber vielleicht, gemessen an ihrer eigenen Ausgangsposition, durchaus das ein oder andere verbessern.
Wenn einer keinen Verbesserungsbedarf sieht, dann wird er auch wenig motiviert sein, einen Kurs zu besuchen.
Da nun aber diese Kurse und Bücher wohl gut verkauft werden, sehen wohl viele Menschen bei sich, ihrem Umfeld oder ihrem Betrieb einen Bedarf etwas zu verändern.
Ob die Erwartung dann auch erfüllt wird, hängt natürlich auch davon ab, wie gut das Buch/der Trainer ist.
Solche Bücher kann ja jeder schreiben (siehe Carnegie) und Kurse anbieten wohl auch. In wie weit es da eine Erfolgskontrolle gibt, weiß ich nicht.
Ich gehe aber davon aus, dass heutzutage viele Führungskräfte auch auf den unteren Positionen und vor allem Politiker solche Schulungen mitgemacht haben.
Da kann man dann auch sehen, dass das nicht immer nützt, scheint es doch offenbar bei Reden üblich, wiederholt mit der Hand auf den Tisch zu klopfen und dabei im Rhythmus jedes Wort zu betonen.
Und dauernd "sehr verehrte Damen und Herren" sagen.
Oder bei Talkshows scheint es beliebt, dem anderen Polemik vorzuwerfen und darauf hinzuweisen, auch mal ausreden zu dürfen.
Auch Adolf Hitler hat sich wohl entsprechend professionell beraten lassen:
Der Weltkrieg war vor deiner Tür - Schauspielunterricht für HitlerDer Mann, der Hitler das Reden beibrachte, war Paul Devrient. Der Opernsänger und Stimmbildner begleitete den NSDAP-Chef ein halbes Jahr auf seinen Wahlkampftouren
1932, trainierte gegen eine Monatsgage von 1000 Mark mit ihm Stimmführung, Intonation und Gestik. Sein Auftrag war eine streng geheime Mission – Hitler sei «ein Genie der Redekunst», so die allgemeine Propaganda. Trotzdem brauchte der Führer offenbar professionelle Hilfe, wovon die Öffentlichkeit, aber auch Hitlers Umgebung, nichts erfahren sollte.
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Fußnote:bezieht sich auf den zweiten Satz von oben, nicht auf Hitler:
*) Z.B. Milton Erickson, der in seiner Jugend, aufgrund von Kinderlähmung die Gelegenheit hatte, seine Mitmenschen sehr genau zu beobachten.
Er entwickelte Später eine große Kommunikationsfertigkeit auf verschiedenen Ebenen und entwickelte quasi (die Kenner mögen mich korrigieren) die nicht direktive Hypnose.
Hierbei wird mehr auf die Person eingegangen, die in Trance geführt werden soll, als Befehle erteilt.
Erickson war dann einer der Vorbilder für das NLP, das ursprünglich herausfinden wollte auf welche Art und Weise erfolgreiche Therapeuten kommunizieren, so dass sich auch weniger talentierte Menschen diese Techniken aneignen können.
Geändert von Gast (28-02-2016 um 16:46 Uhr)
Abgesehen davon, das ich dazu noch etwas anderes im weiterem Verlauf gesagt habe, ausgerechnet den Schnautzbart als Beispiel für eine gelungenes Training zu nehmen : Oh mein Gott.
Er war eben der Prototyp des mit der Faust auf den Tisch Donnerns, des Wiederholens, der sterotypen Betonung.
Wer hingegen wirklich etwas von der Komunikation verstand war der Klumpfuss.
Hypnose, Trance : So ein Blödsinn. Man sehe sich einfach mal den historischen Kontext in der Zeit und die Zusammenhänge an.
Die reichten aus um solche Figuren aus dem Hintergrund ala Ludendorf zu puschen.
Aber schön das wird jetzt hier wirklich O.T.
Das waren zwei verschiedene, getrennte Themen deren Gemeinsamkeit nur in der Tatsache liegt, dass es um Kommunikation geht.
Hättest Du den Link verfolgt, hättest Du übrigens auch das Urteil des "Trainers" von Hitler über seinen "Schüler" lesen können.
Leider scheitere ich regelmäßig daran, meine Texte so zu gestalten, dass bei Dir das ankommt, was ich aussagen wollte.Er müht sich, seiner rasch nachlassenden Stimmkraft durch Gebärden zu begegnen, die er bis zum Exzeß steigert: ein geradezu besessenes sich Hin- und Herbewegen, Händefuchteln, Augenrollen – ein wildes „Schmierentheater“, wie Bühnenleute das nennen.
Dazu eine anormal „nasse Aussprache“, deren Speichelspuren man deutlich gegen das Scheinwerferlicht in den Raum fliegen sieht. Es ist jenen Art Podiumshysterie, die man bei dilettantischen Schauspielern und Sängern antrifft, die nicht selten schließlich den Ausfall des Stimmtons zu beklagen haben. (S. 27-28)
Geändert von Gast (28-02-2016 um 14:17 Uhr)
das ist mir deutlich zu simpel.
es gibt mittlerweile vollständige hitler-reden auf der tube anzuhören/ teilweise anzusehen.
dort ist zb erkennbar, dass die "tischdonnerei" nur punktuell angewendet wurde und die reden zb sowohl von der (natürlich verqueren) logik als auch von der stimmverwendung her nicht ungeschickt aufgebaut waren.
soweit man nur die redeauschnitte in betracht zieht, die man in dokumentationssendungen im fernsehen zu hören/sehen bekommt, müsste ich dir recht geben.
dieses bild ist aber m.e. viel zu einseitig und damit gefährlich.
denn dadurch könnte man m.e. zu dem (falschen) schluss gelangen, dass die Deutschen damals viel dümmer als heute waren und nur wegen dieser grösseren dummheit einem so offensichtlich dumpfen redner und menschen gefolgt sind, mithin dies heute aufgrund der nunmehr vorhandenen viel höheren intelligenz der Deutschen nie mehr passieren könnte.
ich meine, das könnte ein verhängnisvoller trugschluss sein.
gruss
Mach mal hier nicht "Die Welle"
Verstörend:
Meine Mutter zitiert ihre Mutter so gerne, aufgrund ihrer Weisheit... Ohjesus
Das Schlimme ist, dass meine Oma offen gesagt hat: "ABER Hitler konnte so gut reden."
Ja alter Verwalter.
Was hat denn das ABER da verloren?
Die Rechtfertigung im Unterbewusstsein hat jahrzehnte geschlummert. Ausgesprochen hat sie sie nicht.
Es gibt Dinge in unserer Familie, die werden nicht angesprochen. Außer, dass sich alles zum Guten gewendet hat...
Hätten die Siegermächte gesagt: "Wir wenden jetzt eure Gesetze an."
Dann wäre keine deutsche Nation mehr "erwachsen". Phönix
Wir hätten abgeschafft werden müssen, aufgrund unserer eigenen Idologie. Das Verlieren war nicht vorgesehen.
Ein Hoch auf die Leute, die trotz unterschiedlicher Sprachen eine gemeinsame Definition von "Vernunft" ertüffteln konnten.
Wie auch immer die das hingebogen haben, wenn wir das unter Muttersprachlern doch schon kaum gebacken bekommen, ohne uns gegenseitig der Lüge zu bezichtigen. Ne du arrogantes Stück :* @Aruna. (Edith: falls sich wer falsches angesprochen fühlt, sorry.)
Voller ehrfurcht.
Smoo
Geändert von Myth-Lee (28-02-2016 um 15:02 Uhr) Grund: Eine Metapher kann niemand verwehren.
O.T. wird das IMHO gar nicht, weil: Hier geht es noch immer um Komm. (und im Soheischen Sinne um Rhetorik). Vielleicht nicht ganz "astreine", aber halt um sprechen und reden.
Naja, er hat es halt wie KAUM ein anderer damals verstanden, vox populi, die Sprache des Volks zu sprechen. Und denen hat's gefallen. Was ein (akademisch ausgebildeter/verbildeter) "Trainer" davon hielt (oder wir davon halten): Wurscht, er hat definitiv seine Zielgruppe gefunden und euphorisiert. Besser als er hat wohl nur noch Gö. den Nerv der Zeit getroffen ... und sein Publikum abgeholt...., ausgerechnet den Schnautzbart als Beispiel für eine gelungenes Training zu nehmen : Oh mein Gott.
Er war eben der Prototyp des mit der Faust auf den Tisch Donnerns, des Wiederholens, der sterotypen Betonung.
...
Also vom Inhalt mal wirklich abgesehen: Von der Form her konnte/kann man von den beiden sicher was lernen, speziell was die Rhetorik (Redekunst) angeht. Liest sich zwar heute nicht so schick (und opportun ist es schon gar nicht), aber im vollkommen wertneutralen Sinne (so wie das halt bei den beiden Figuren überhaupt möglich ist) hatten die methodisch schon was drauf (was übrigens auch etliche der damaligen Gegner und Zeitzeugen immer wieder hervorhoben).
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