Aikikai/ Ueshiba Morihei 1883–1969, Kisshomaru Ueshiba 1921 -1999
Ist kein Stil, sondern schlicht dei Schule bzw. das dôjô der Familie Ueshiba, das nach dem iemoto Prinzip organsiert ist. D.h. es gibt einen soke, der an die Erbfolge in der Familie gebunden ist.
der aikikai beherrbergt unter diesem Dach ganz unterschiedliche Richtungen und ist stilistisch heterogen.

Zum aikikai gehören auch :
Takemusu Aikido (Iwama Ryu)/ Morihiro Saitō 1928–2002
Nishio Ryu/ Shōji Nishio 1927–2005
Sehr viele dôjô, die DAN angehören, sind ebenfalls im aikikai organisiert.

Aikido Yuishinkai/ Koretoshi Maruyama * 1936
ist entstanden aus dem
Shin-Shin-Tōitsu-Aikidō/ Tōhei Kōichi 1920–2011
Daraus ist wiederum die Richtung hervorgegangen, die Yoshigasaki sensei folgt.

Iwama Shinshin Aiki/ Hitohiro Saitō * 1957
unterscheidet sich stilistisch nur minimal von der dem aikikai angehörigen iwama ryû. Ist entstanden aufgrund des Anspruchs von Saito Hitohiro sensei, das Erbe seines Vaters fort zu führen.

Tendoryu/ Kenji Shimizu * 1940
betont die Verbindung von aikidô und zen, und legt damit andere spirituelle Wurzeln als das aikidô, das Ueshiba folgt. Technisch sind die Formen denen von Ueshiba Kisshomaru nicht unähnlich.

Yoseikan/ Mochizuki Minoru 1907–2003
verbindet das aikidô von Ueshiba Morihei mit Elementen des judô von Kano sensei und der Katori shintô ryû in der Linie von Sugino Yoshio sensei.

Shodokan/ Tomiki Kenji 1900–1979
verbindet das judô von Kano sensei mit dem aikidô von Ueshiba. Dabei überwiegen sowohl didaktisch, als auch stilistisch die judô - Elemente.

Parallel zum aikidô haben sich entwickelt:
Shinei Taido/ Noriaki Inoue 1902–1994
Hat parallel mit Ueshiba gelernt und sich schließlich getrennt.
Kōrindō/ Hirai Minoru 1903–1998
hat sein eigenes budô bereits vor dem Austausch mit Ueshiba entwickelt