Komisch. Bei Religionen besteht ihr so feste darauf, dass das Kind zuerst erwachsen werden soll, bevor es entscheiden darf, was es lernen und glauben will, weil es dann (achung, aufpassen!) MEHR WEISS.
Aber: WAS WEISS es denn?
Es weiss das, was es in dieser Zeit gelernt hat.
Ihr glaubt, es wäre unsinnig, Kinder den Glauben zu lehren, und sie müssten später selbst entscheiden.
Aber die Kindheit besteht doch aus Lernen!
Mit demselben Argument könnte man fast alle Inhalte der Schule und der Erziehung auf das Erwachsensein verschieben, welche nicht zwingend nötig zum Überleben sind!
Sollte man erst als Erwachsener entscheiden, ob man etwas über Geschichte lernen will?
Sollte man erst als Erwachsener entscheiden, ob man etwas über Moral, Ethik, Mitgefühl und Menschlichkeit lernen will?
WAS GENAU würden wir den Kindern noch beibringen, wenn wir warten, bis sie genügend WISSEN erhalten haben, um selbst zu entscheiden, was sie wissen, lernen und glauben sollen und woher zum Geier soll dieses gesteigerte WISSEN kommen, wenn nicht durch Unterricht von Erwachsenen?
Alle Kinder werden von Erwachsenen unterwiesen, und die Erwachsenen bestimmen massgeblich, welche Inhalte die Kinder lernen sollen und formen damit massgeblich den Geist und den geistigen Rahmen des Kindes.
Kindern die Religion zu verwehren kann dazu führen, dass sie niemals einen Zugang dazu finden. Und das begrüsst ihr auch noch!
Kinder nicht das Lesen zu lehren und ihnen Mathematik vorzuenthalten und sie nicht Turnen und Tanzen zu lehren.... all das kann THEORETISCH noch als Erwachsener nachgeholt werden, ist aber praktisch in der Realität sehr viel schwieriger.
"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr."







Mit Zitat antworten