Zitat Zitat von Aruna Beitrag anzeigen
Ich kann nicht erkennen, dass ein Molekül in meinem Körper einen größeren Handlunsspielraum hätte, als in einem Regenbogen.
Im Gegenteil, wenn eine Gemeinschaft als Ganzes agieren soll, müssen sich die die Teile der Gemeinschaft unterordnen.
Die können das ja durchaus freiwillig so wollen. Siehe ein Vogelschwarm, die einzelnen Vögel sind alle frei in der Wahl ihrer Flugbahn, aber ein Schwarm sieht doch aus wie ein eigenständiges Wesen.

Ausserdem kann der Schwarm Dinge, die ein einzelner Vogel nicht so gut kann, zB Angreifer vertreiben. gilt ähnlich für improvisierende Musiker in einer Band.

Ein Molekül oder Atom innerhalb eines Lebewesens, wo zahlreiche chemische Prozesse laufen (also Moleküle getrennt und neu zusammengebaut werden), Enzyme anwesend sind etc hat natürlich viel mehr Gelegenheiten für Entscheidungen als ein O2, das ruhig und stabil in der Luft rumschwebt.


d.h. ob Materie in Form von unbelebter Materie, Leben, oder bewusster Materie (Mensch) vorliegt, ist eine Frage des Organisationsgrades?
Ob sich die Lebendigkeit zeigen kann in Form von Handlungen ist eine Frage des Organisationsgrads.

Es ist aber NICHT die Tatsache eines hohen Organisationsgrads, die Leben/Bewusstsein/Subjektivität erzeugt.

Leben/Bewusstsein/Subjektivität sind Eigenschaften jeder Materie und jedes Teilchens, von Anfang an.