Zitat Zitat von Lino Beitrag anzeigen
@Gläubige Menschen sind Stressresistenter und können leichter mit Veränderungen umgehen.

Nur so aus dem Ausgangspost genommen.

Deshalb gibt es auch ...

Hassprediger aus jeder Religion

(....)

usw., usw.
Aha, diese Beispiele zeigen natürlich, dass die Aussage, "Gläubige sind generell stressresistenter (...) nicht zutrifft.

Gutes Beispiel!

Ebenso sarkastisch kann ich mich über die Gravitation äussern:

Ja gell, Gravitation, haha... deswegen kann ich einen Ball in die Luft treten.. Raketen können abgehen, Satelliten können geostationär positioniert werden... die Sonne fällt nicht runter, der Mond und die Sterne bleiben ziemlich stabil in Position.

Damit wäre wohl ausgesagt, dass die Gravitation Unfug ist.... oder, ODER OOOOOOODER evt. könnte man auch vermuten, dass da noch weitere Kräfte und Einflussfaktoren wirken.

Aber das ist uns zu kompliziert, nicht?

Statistik und Durchschnitt und so kompliziertes Zeugs brauchen wir nicht.... wir zeigen einfach auf ein paar Gegenbeispiele und damit ist die mühselige wissenschaftliche Untersuchung widerlegt.

Schusswaffen sind tödlich? Welch Unsinn! Mein Onkel hat eine, und lebt noch!

In der Schule lernen wir? So weit kommts noch, ich war in der Schule und habe da gar nichts gelernt.

Die Sonne strahlt Licht aus? Warum ist es dann dunkel? Hä?

Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
Kannst du das bitte noch einmal sagen?

Nur weil es so schön ist, von Atheisten zu hören, dass Religiöse gelegentlich ganz gute Ideen haben. Das hört man nicht alle Tage!
Geben die ungerne zu.

Auf den Hinweis, dass 78% der Nobelpreisträger tatsächlich Christen sind....

Kommt gerne die hanebüchene Behauptung, ein Physiker von Weltklasse, der sein ganzes Leben damit verbringt, über die Geheimnisse und Mysterien des Universums nachzudenken und diese zu erforschen, der hätte sich aber nie ernsthaft mit seinem Glauben auseinandergesetzt.

Ich hingegen glaube, von einem Typen mit IQ 170 und 50 Jahren Erfahrung an der Universität und im intellektuellen Austausch mit den klügsten Köpfen der Welt, darf man getrost annehmen, dass er sich durchaus mit seinem Glauben auseinandergesetzt hat - nicht zuletzt deswegen, weil sein Fachgebiet und die Religion einander mehr als nur tangieren.

Wenn ein Planck sagt: "Der Erste Schluck aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Wenn das einer der grössten Wissenschaftler aller Zeiten, zumindest des 20. Jahrhunderts sagt, und wir uns schimpfen wollen, reflektierte und intelligente Zeitgenossen zu sein, dann sind wir diesem Genie zumindest schuldig, anzuerkennen, dass er dies bewusst und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte gesagt hat und dürfen uns darüber wundern oder eingehender mit der Frage beschäftigen, warum so viele grosse Physiker (manche natürlich auch nicht, wissen wir) Gottes Werk im Universum erkennen und Gott und Physik für untrennbar verknüpft halten.