Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
Ja. Tue ich. Glaubensfragen oder besser spirituelle Fragen sind ein zentraler Aspekt in meinem Leben.
mit "das" ist nicht ein "glauben" oder "unglauben" gemeint, sondern die im grunde sinnlose diskussion über glaubensfragen (es geht ja längst nicht mehr um einen religionsunterricht und wie der, wenn er sein sollte, sein sollte.).

nochmals der gute alte wittgenstein (religiös UND mathematisch präzise denkender sprachlogiker): "worüber man nicht sprechen kann, darüber sollte man schweigen." (da dinge, die über den menschlichen verstand hinaus gehen nicht sprachlich, also durch eine ausdrucksweise des denkens, dargestellt werden können. das wäre schlicht ... unlogisch und damit nicht auf einen, wie auch immer gearteten wahrheitsgehalt überprüfbar. eine "diskussion" um religiösen glauben (an die existenz übernatürlicher kräfte und "urgründe") macht also nicht den geringsten sinn. eine diskussion um das tolerieren verschiedenster glaubensbekenntnisse schon eher. aber da geht es nie darum, ob man nun etwas für wahr hält oder nicht, sondern darum, ob man etwas tolerieren kann/will, das einem fremd oder evtl. sogar "schädlich" vorkommt oder eher nicht. das ist dann aber keine diskussion um religion an sich mehr, sondern um praktizierte verhaltensnormen, die im rahmen einer religion als "normal" oder gar "norm-gebend" betrachtet werden. der rahmen von etwas ist übrigens niemals das umrahmte etwas selbst, aber das ist eine andere diskussion...