Zitat von discipula Beitrag anzeigen
Eben durch die Verformungsübungen, wo ich nur jene Muskeln benutzen will, die ich brauche, um zB einen Bong oder Tan aufgespannt zu halten, aber es erlaube, mich zB in die Wendung drücken zu lassen.
1000 (oder bei Bedarf mehr) Kettenfäuste (oder andere Kettentechniken, kurze Stücke der Formen...) sind auch immer gut; irgendwann kommt der Moment, wo man wirklich nur noch genau das bewegt, was man muss, weil nämlich alles andere super anstrengend und schmerzhaft ist.
im Chi Sao kann dieser Aspekt auch immer dabei sein.
[QUOTE=LaraSoft;3584931]Ich fragte dich nach dem Wie. Was heisst "wie"?
wie man Kettenfäuste macht? - Iras, Wu Sao/Man Sao als Ausgangspositionen und dann wird die Wu Sao zur Faust und schlägt über die Man Sao, die sich erst dann zurück zieht, als die hintere Hand schon auf mindestens gleicher Höhe ist.
oder die Verformung der Man Sao gemäss dem eintreffenden Impuls des Trainingspartners?
natürlich nicht. das sagt auch keiner.
Sich von der Kraft zu befreien hat nichts mit schwach machen zu tun, damit man nur noch die Muskeln benutzt, die noch etwas Kraft in sich haben.
Ein Ziel im WT ist, für jede Bewegung nur genau die Muskeln zu verwenden, die es tatsächlich braucht, und alle andern nicht. Das Abstellen dieser "aller andern" ist "befreie dich von der eigenen Kraft", weil die meisten Leute hierzulande sind ziemlich verspannt und bremsen sich selbst enorm durch ihre eigene Kraft.
Und man kann auch nicht bewusst zu jeder Bewegung Muskeln an- oder abschalten.
Es ist einfacher, wenn man am Anfang eine ganz einfache Bewegung wählt. Wenn zB eine Person einen Arm bewegt und die andere Person daran kleben bleiben muss. Nur mit je einem Arm, und ganz locker und ruhig. Augen schliessen hilft sehr.und das zu üben ist sauschwer und gelingt mir bislang nur selten und dann auch nur für kurze Zeit.
Das ist ja nicht ein Gegensatz. Man kann's als kooperative Partnerübung machen, (zB um sich vno der eigenen Kraft befreien zu lernen), oder man kann es im Chi Sao machen, um sich selbst gegenüber dem andern zu behaupten.Und warum lässt Du dich in eine Wendung vom Gegner schieben? Meinst Du damit kooperative Partnerübungen, die einfach nur Bewegungsabläufe üben lassen sollen und wo Du als Gegnerin dann mit Absicht versteifst und zulässt, damit der dich auch tatsächlich drehen kann?
Doch auch im sich-schieben-lassen hat's immer noch eine Menge Aggressivität, vor allem im Ellbogen.
Genau. sie SOLLBei den KFS meinst Du bestimmt diese Einzelübung, die man für sich alleine macht. Die soll aber doch locker ausgeführt werden und ohne zu verkrampfen und mit unangespannten lockeren Fäusten.
Soll- und Ist-Zustand sind bekanntlich nicht immer übereinstimmend, und hier ist es vor allem bei Anfängern so gut wie immer der Fall.
Das wird sich nit der Zeit geben. 1000 Kettenfäuste in die Luft sind kein Problem mehr für mich, und das, obwohl ich selten die 1000 voll mache und meist einfach das normale WT-Training absolviere.Und wenn es dann nach 1.000 Rotationen anfängt zu schwächeln oder weh zu tun, dann sind das bei mir schon noch die Muskeln, die ich für diese Bewegung tatsächlich brauche.





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