Zitat Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Vermutlich begünstigt auch der in unserer Gesellschaft herrschende Überfluss homosexuelle Partnerschaften, die ja keinen eigenen Nachwuchs zeugen können und daher von der durch heterosexuelle Paare erzeugten langfristigen Stabilität profitieren können/müssen.
Während Eltern durchaus auch von der Erziehungsarbeit profitieren können, die Homosexuelle (oder genereller: Ledige, Kinderlose) an ihren Neffen und Nichten leisten, und somit auf diese Weise zur Stabilität der Gesellschaft beitragen. "Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen" halte ich nach wie vor für eine kluge Idee.

Wobei Homosexuelle keineswegs androgyn oder weiblich (arm an Testosteron...) aussehen oder sein müssen. Sexuelle Präferenz ist nicht dasselbe wie ein männliches bzw weibliches Aussehen/Verhalten.

Zitat Zitat von Maddin G.
Die einzigen verwirrten sind die männlichen Männer.
den Eindruck teile ich nicht. Gerade die männlichen Männer haben oft eine Menge Klarheit (ob zu Recht oder nicht, sei dahingestellt); verwirrt zu sein, abwägen, mehrere Perspektiven beachten.. ist eher ein weibliches Ding. Männlich ist, hinzustehen, sich breit zu machen, zu sagen "so ist es und nicht anders!", und fertig.

Gespräche von jungen Männern heute scheinen mir schon sehr viel "weiblicher" zu sein, im Sinne von "es wird ausführlich über Gefühle und Beziehungen geredet", als das noch vor 30 Jahren der Fall war.

Was Vor- und Nachteile hat. Ich bin mir da noch nicht so sicher, ob ich das gut finden soll, und wenn ja, was.