Zitat Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Ich bin überzeugt, dass der Anteil an Homosexuellen zugenommen hat.

Begründung:

Bei tierischen Populationen korreliert der Anteil an Homo- und Asexuellen zum Teil mit der Bevölkerungsdichte.

Unsere extrem dichte Bevölkerung führt automatisch dazu, dass mehr Menschen homosexuell, oder asexuell sind.

Es scheint nämlich, dass Erziehung und Umwelteinflüsse durchaus einen Einfluss auf die Sexualität eines Menschen hat - entgegen mancher Annahmen, dass die ausschliesslich genetisch vorgegeben sei.

Macht biologisch auch durchaus Sinn: Sind quasi "genügend" Individuen vorhanden, verhindert Homosexualität auf sehr effektive Weise eine Überpopulation. Gleichzeitig verändert eine hohe Bevölkerungsdichte bestimmte soziale Faktoren und die Interaktion der Individuen und begünstigt solches Verhalten tendenziell.

Vermutlich begünstigt auch der in unserer Gesellschaft herrschende Überfluss homosexuelle Partnerschaften, die ja keinen eigenen Nachwuchs zeugen können und daher von der durch heterosexuelle Paare erzeugten langfristigen Stabilität profitieren können/müssen.
Mit Verlaub, das stimmt nach aktuell evolutionspsychologischen Erkenntnissen so nicht.

Die Annahme, dass Homosexualität einen evolutionären dead End darstellt, lässt sich nicht belegen.
Homosexualität hält niemanden davon ab, Kinder zu kriegen, was viele auch machen.
Es sei angemerkt, dass in den Bereich so ziemlich alles umstritten ist soweit ich es erkennen kann. Das Meinungsspektrum unter den Wissenschaftlern ist ziemlich breit.

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Zum Thema:

Ein "richtiger" Mann ist m.E. ein Monster, und zwar ein zivilisiertes.
Er weiß dass er ein Monster ist, weil er es in sich selbst erkannt hat. Und weil er es weiß, kann er es kontrollieren. Wenn es aber sein muss, wird er zum Monster.

Archeotypisches Ideal halt, dass sich kulturübergreifend hält.
Ich sag immer: Sei wie Mufasa aus König der Löwen lol.
(Er ist ein Monster, aber er ist auch zivilisiert, weise und gerecht. Er urteilt aber konsequent und lässt das Monster raus, wenn das Chaos des Lebens es erfordert.)

Und Frauen lieben Monster, die sie am besten selbst zivilisiert haben.
Niemand mag Männer, die absolut harmlos sind.

Der Ideal-Archeotyp lässt sich genauso auf Frauen übetragen, wobei ich glaube, dass sie diese Erkenntnisse schon früher als Männer gewinnen, die es sich länger leisten können unreflektierte Kinder zu sein.