Das mag sein.
Ich bezog mich allerdings konkret auf Jon Kabat Zinn, dessen Definition in dem Artikel zitiert wird und MBSR, das in dem Artikel als Beispiel für ein "standardized mindfulness training protocol" erwähnt wird.
Dieses Programm ist schon einige Jahrzehnte alt.
MBSR enhält auch bewegte Übungen.
Das kommen durchhaus auch Bilder, bzw. Angebote von Bildern vor:
Es gibt die Bergmeditation, in der der Rahmen die vom Wetter (Gedanken, Gefühle..) unbewegte Ruhe eines Berges ist, die Seemeditation, mit dem tiefen Gewässer, das nur an der Obefläche aufgewühlt wird.
Auch in speziellen Übung mit Achtsamkeit auf Gedanken und Gefühle werden durchaus Bilder wie ein Gedankenfluss, vorüberziehende Wolken etc. angeboten.
Das ist allerdings IMO eher ein Rahmen, wie genau z.B. die Wolken aussehen, wird nicht spezifiziert....
Und es gibt auch den Bodyscan, bei dem für mich der Unterschied zwischen Vorstellen/Idee und Wahrnehmen besonders deutlich wurde.
Dabei wird die Aufmerksamkeit nach und nach durch den ganzen Körper gelenkt.
Wenn man seine Aufmerksamkeit auf den linken Fuß richtet, ohne die übliche Vorstellung/Meinung/Idee, wie so ein Fuß den üblicherweise aussieht, sondern offen für das, was man tatsächlich wahrnimmt:
Das ist dann eventuell gar nicht so fußartig, wie man es erwartet....





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