Zitat Zitat von CeKaVau Beitrag anzeigen
Im Kihon: einrasten, um meine Gelenke zu schützen.
Bei Wirkungstreffern: Mal so mal so.

Bei leichten Wirkungstreffern (z.B. Treffer auf Focus Mitts) arbeite ich mit dem Bild des "sich Vorstellen ein Loch durch das Ziel zu schlagen". Ich raste also nicht ein.
Bei schweren Wirkungstreffern (Sandsack, Körper, Medizinbälle) neige ich wieder zum Einrasten, aber doch eher spät im (nicht auf dem) Ziel. Ich tue dies wieder, um meine Gelenke zu schützen und um nicht das Gleichgewicht zu verlieren, falls ich verfehlen sollte. Das wäre in einer echten Auseinandersetzung ziemlich ungünstig, denke ich.
Naja mal so mal so halte ich für suboptimal. Einrasten wie man es kennt ala kime bremst den Schlag. Es nimmt Power. Es unterbricht den Flow. Es ist wie ein Marsch im Stechschritt, wenn man Tango tanzen sollte.

Wenn man etwas trifft, muss man nicht selbst anspannen. Denn das Ziel/der Widerstand bestimmt die Spannung und das "Ende" der Bewegung automatisch. Und im kihon muss man a) nicht volles Rohr in die Luft brettern und b) schlägt man auch im Tennis locker durch, ohne dass die Gelenke abfliegen. Btw. viel Spaß beim hart einrasten, wenn man mit einer schweren Waffe schlägt oder schneidet. Mal schauen, was die Gelenke dann sagen.

Das ging sogar schon so weit, dass mir vorgeworfen wurde, den Tsuki falsch zu machen. Weil ich halt die Leute schon abgeschossen habe, während sie noch in der Rückwärtsbewegung waren.
Haha "Du schlägst falsch". Der Klassiker. Abgesehen davon, dass diese nach hinten gehen Block+Konter Geschichten am besten ohnehin aus dem Karate verbannt gehören, könnte ich mich über solche Aussagen kaputt lachen.