Zitat Zitat von MasterKen Beitrag anzeigen
Dieser Schwachsinn immer.
Wer würde gewinnen, wenn man einen Schachspieler und einen Pokerspieler in einem Schachwettkampf antretenlassen würde.
Deine Aussage ist also, dass der Aikidoka mit Kämpfen so wenig am Hut hat, wie der Pokerspieler mit Schach.

Das kommt mir nämlich oftmals auch so vor.

Wer wüde in einer Aikido Dan Prüfung besser aussehn, der 1Kyu Aikidoka oder der 1 Kyu MMA-ler?
Genau das meine ich! So eine Dan-Prüfung hat eben nichts mit Kämpfen zu tun.

Wir sprechen hier aber von KAMPF-Kunst und KAMPF-Sport. Ich spreche vom Kämpfen!

Wer eine Danprüfung als ein ähnlich grundlegendes Element ansieht, wie einen Zweikampf, der hat, mit Verlaub, keinen Schimmer von Kampfkunst.

Nein kein Zufall, die anderen haben darauf keinen Bock.
Diejenigen, die Bock hatten, und von denen es Videos gibt, haben erstaunlich oft aufs Maul bekommen.

Wieso?

Nein auch kein Zufall, da viele der "alten" Stile aus traditionsgründen nichts neues dazu haben wollen.
Eben nicht.

Boxen ist schon sehr alt, und wird immernoch erneuert. Von Ringen ganz zu schweigen.

Die Frage ist eben: Wieso sind die Schläge im VK-Kickboxen heute sehr ähnlich den Boxschlägen, während viele Tritte aus dem Wettkampfbereich nahezu verschwunden sind, und das Ganze bei gleichbleibendem Regelwerk?

Und bei den modernen VK-Sportarten gehts darum die Verletzungsgefahr in den Wettkämpfen möglichst gering zu halten. Das hat Einfluss auf die Techniken, die Regeln und die Länge der Kämpfe.

Daraus den Schluss zu ziehen, das sich die "Beste" KK durchsetzt ist quatsch.
Nun, wenn wir in dieser Weise argumentieren möchten:

Bei "traditionellen" KK geht's darum, die Verletzungsgefahr im Training möglichst gering zu halten. Dass hat Einfluss auf die Techniken, die Methodik und die Qualität der Kampfkunst.

Daraus den Schluss zu ziehen, dass sich die "reine" die "effektivste" KK erhalten würde ist Quatsch.

Der Massstab für eine Kampfkunst ist und bleibt der Kampf!

Wer seine KK an etwas anderem misst, der betreibt in Wahrheit etwas anderes, als Kampfkunst.

Einen Sänger messe ich an seinem Gesang, nicht daran, wie gut seine Haut mit 60 ist. Einen Tänzer an seinem Tanz. Einen Schwimmer an seiner Schwimmfähigkeit. Einen Musiker an seiner Musik.

Einen Kämpfer an seinem Kampf. Daran, wie er kämpft.

Und ebenso verfahre ich mit Stilrichtungen.