Erst einmal vielen Dank für die erneute Hilfe und das Video. (Ich schätze mich echt glücklich, hier auch „sowas“ zu begegnen, da die Antworten qualitativ weit über dem liegen, was ich so aus der Ecke (leider) Großteils gewohnt bin. Gleichzeitig finde ich es klasse, dass auch Anschauungsmaterial geliefert wird, ich kann die Qualität nicht beurteilen und möchte dementsprechend die Videos, die ich selbst suche, nicht als repräsentativ oder gut betrachten/bezeichnen; so hat das Hand und Fuß
.)
Die Kicks sind sicherlich „ausbaufähig“, aber ich hab auch schon Schlechteres gesehen - insbesondere auf irgendwelchen Demos oder einem Tag der offenen Tür im EWTO-WT - und für eine Demonstration des Prinzips reicht’s allemal; wobei ich die Vorführung doch gerne gesehen hätte, wenn der Kickende den Kick weniger schnappt, mehr die Hüfte einsetzt und mal aus unterschiedlichen Winkeln kickt, nicht immer nur aufwärts. Man kann leider nicht alles haben.
Die Kritik von ihm ist ziemlich berechtigt. Mein erster Gedanke war auch, dass - bei der klassischen Technik - ich nicht viel von „weich aufnehmen“ merke und mir schon wieder Disci durch den Kopf hüpft, die erklärt, dass da nicht „Kraft gegen Kraft“ gearbeitet wird, da es das im WT nicht gibt
. Vermutlich soll man ihn sogar irgendwie aufnehmen und weiterleiten...
Technik eins - wenn sich auch die Ausführung, wie ich es mache, etwas unterscheidet - funktioniert, solange es harte und keine geschnappten Kicks sind, mehr gibt’s dazu eigentlich nicht zu sagen.
Die zweite Variante müsste ich mal testen, um sie beurteilen zu können bzw. schauen, ob sie auch bei leicht abwärts oder horizontal getretenen Lowkicks funktioniert und wie es dann aussieht, aber zumindest finde ich es schon mal sehr gut, dass man sich Gedanken gemacht hat und intuitiv würde ich sagen, kann funktionieren - insbesondere aus der von ihm gezeigten Distanz und bei schneller Reaktion. (Mit aktivem Distanzverkürzen meinerseits oder als Clincheröffnung, wenn die andere Person einen Lowkick tritt und ich sie so gleich sperre und/oder ein Kneeshield anbringe, funktioniert auch
. (Wobei ich nicht zu lange sperren würde, außer ich stehe auf kostenlose Flugstunden
.))
Weit „einfacher“ bzw. leichter zu lernen, wenn man mal etwas Erfahrung in der Partnerarbeit gesammelt hat und gleichzeitig auch weniger riskant - und um es einfach mal in den Raum zu werfen - finde ich immer noch das „klassische“ Vorgehen im MT. Ich lass einfach mal ein Video stehen, wird nicht viel erklärt, das Wichtigste sollte zu erkennen sein und wenn noch Fragen offen sind, einfach stellen: (Sonst finde ich auch einen Teep/Front-/Push-/Sidekick (usw.) zum Körper leichter anzubringen, als einen leichten/sperrenden Angriff aufs Bein, aber das dürfte wohl nicht wirklich ins System passen
.)
Naja, nur um das noch mal festzuhalten und da auch die paar Bemerkungen meinerseits an der zentralen Aussage nichts ändern: Das funktioniert! Ob es „bessere“ oder schneller/leichter zu erlernende Alternativen (subjektiv) gibt, spielt da überhaupt keine Rolle. Andererseits dachte ich eigentlich auch, das wird ein Kommentar meinerseits mit 1-2 Zeilen
.
(Am Rande: Die Frage ging auch deshalb an Olli, da es für mich so klang, als würde er auch aus dem MT kommen und den Begriff bzw. die Verbindung mit „weich“ habe ich so noch nie (bei einem Außenlowkick) gehört oder zumindest nicht einheitlich, deshalb hat mich interessiert, was da dahinter steckt. Einen Innenlowkick kann ich „weich aufnehmen“ und das relativ problem- und folgenlos, das ist klar. Auch das was andere mir als „weiche Aufnahme“ im MT erklärt haben, hätte ich persönlich nicht als weich bezeichnet bzw. nicht dahingehend differenziert
.)
Danke. Würde ich zwar nicht als „weich“ bezeichnen, sondern einfach als normales Nehmen, wenn’s für alles andere bereits zu spät ist und ich auch die Distanz nicht mehr verkürzen kann/will, aber das sind nur Spitzfindigkeiten. Habe allerdings noch nie erlebt, dass ich dabei das Gleichgewicht des Gegners gebrochen hätte, wenn er nicht ziemlich unerfahren ist (oder auf seinem eigenen Schweiß ausrutscht
). (Wobei ich vom Nehmen an der Stelle im Video nicht viel sehe
(insbesondere die verdammt wichtige Außenrotation fehlt komplett und auch was Du als „federn“ bezeichnest, ist bestenfalls minimal und zum falschen Zeitpunkt vorhanden, aber ich weiß vermutlich, was Du meinst, das ist entscheidend
.)
Beim Innenlowkick funktioniert weiches Aufnehmen ganz gut, ähnlich wie ein Block, nur lasse ich dann das Bein mit dem Kick nach außen rotieren und bestimme die Trefferfläche - funktioniert beim Außenlowkick nur eingeschränkt mit direktem Gegenangriff (gedrehter Ellenbogen, Rückhand, Backkick (usw. je nach Distanz und Reichweite) oder ist sehr risikoreich oder bricht meinen Stand - und (ich persönlich) nutze gerne den Schwung, um selbst einen harten Kick oder eine Art Schwinger, in den ich mich regelrecht fallen lasse, zu landen.
Ungefähr so wie hier (4:40min) - hätte ich mal früher gesucht, da findet man auch die MT „Variante“ des Vorgehens im WT (3:25min) (funktioniert also tatsächlich nicht nur bei mir ):
LG
Vom Tablet gesendet.





. (Ich schätze mich echt glücklich, hier auch „sowas“ zu begegnen, da die Antworten qualitativ weit über dem liegen, was ich so aus der Ecke (leider) Großteils gewohnt bin. Gleichzeitig finde ich es klasse, dass auch Anschauungsmaterial geliefert wird, ich kann die Qualität nicht beurteilen und möchte dementsprechend die Videos, die ich selbst suche, nicht als repräsentativ oder gut betrachten/bezeichnen; so hat das Hand und Fuß
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